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  • Freude

    Heute möchte ich über Freude sprechen. Freude über ein gemeinsames Wochenende mit Freunden, Glaubensgeschwistern und Familie. Freude über zwei Jahre Blogschreiben. Freude über das Verfolgen einer gemeinsamen Idee seit nun schon vier Jahren. Boltersen Für die Nachwelt möchte ich etwas ausholen. Seit dem Frühjahr 2020 befindet sich Deutschland in einer Pandemie. Viele Dinge des gemeinsamen Miteinanders sind nicht mehr möglich. Die Menschen sind aufgefordert, ihre Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken. So fiel auch unser schon traditionelles Frühjahrs-Treffen in Boltersen aus. Gleich im ersten Jahr der sogenannten Corona-Pandemie. Auch 2021 wurde uns das Treffen verwehrt. Wir waren alle sooooo traurig, auch unsere Gastgeberin. In diesem Jahr hat sich die Situation endlich entspannt. Fast alle Dinge sind jetzt wieder möglich. Die Gefährlichkeit der sogenannte "Omikron" Variante des "Corona" Virus ist nicht mehr so groß. Die Zeichen standen auf grün und so konnten wir nach zwei Ausfällen ein gemeinsames Wochenende planen. Die Abstimmung mit Beate (die Vermieterin des Hauses) war schnell gemacht. "Kommt einfach wann ihr wollt. Ihr kennt ja alles und das Haus steht ja auf." Klar, so war es von Anfang an. Eigentlich schon beim ersten Mal. Am Samstag vor den Ostertagen war es dann wieder soweit. Wir fuhren nach Boltersen. Große Freude. Uns endlich wieder ausgiebig live erleben. In der "Corona" Zeit waren die meisten Treffen online. Wir kannten uns fast nur noch mit dem 16/9 Bildschirm um das Gesicht herum. Wie würden die in der Zeit geborenen Kinder das erleben? Könnten sie mit den doch eher fremden Menschen überhaupt etwas anfangen? Um es vorwegzunehmen, es hat funktioniert. Lea (Erwachsen) und der gerade mal 1- jährige Aaron sind jetzt Freunde, um nur ein neues "Pärchen" zu erwähnen. Die Vertrautheit war wieder da. Gott sei Dank. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir alle die ungezwungene Nähe zueinander, die uns ja lange Zeit verboten war, wiedererlernen müssen. Das wird hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen. An dieser Stelle ein kurzer "Freude"-Bericht von Freya Endlich können wir uns wieder treffen. Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet. Auf ein entspanntes Beisammensein, gemeinsames kochen, spielen und lachen. Es war anders, als die Jahre zuvor in vielerlei Hinsicht. Zunächst war es kühler als sonst und wir mussten sogar die Heizung aufdrehen. Und zum ersten Mal waren Kinder mit dabei und dann gleich fünf an der Zahl. Ich konnte mir dieses Jahr leider nicht das Zimmer mit meiner lieben (Tauf)Schwester Lea teilen, da ja ein kleines Menschlein in mein Leben getreten ist, das meine volle Aufmerksamkeit einfordert. (Und wie gerne wäre ich wieder mit dir durch den Wald gejoggt. - Nächstes Mal wieder! Zum Glück hatte ich gleich am ersten Tag mal kurz babyfrei und konnte wenigstens mit dir einkaufen gehen. Das hat eher lange gedauert, weil wir beide eher entscheidungsunfreudig sind. Aber wir haben das trotzdem gut hin bekommen, obwohl wir am Ende viel zu viel eingekauft haben. Ein bisschen gefehlt hat mir das gemeinsame, entspannte Frühstück ohne Kinder. Doch am schönsten war es, einfach im Hier und Jetzt zu sein und das geht mit Kindern besonders gut. Vor allem das gemeinsame "Ostereiersuchen" und das Musizieren hat mir besonders viel Freude und Spaß bereitet. Die Zeit verging wieder so schnell und ich wäre gerne noch länger geblieben. Ein paar Mal kam mir der Gedanke, wie schön es wäre in der Zukunft ein Grundstück mit vielen Häusern zu bewohnen, in denen diese Menschen wohnen, denen ich vertraue und auf die ich mich verlassen kann. Das Leben wäre für mich dann so viel einfacher und leichter, wenn man die Alltagsaufgaben und den Glauben miteinander teilen kann (und zusätzlich noch immer mal wieder ein paar Stunden für sich alleine hat). (Freya) Gemeinde bauen Ein gemeinsames Grundstück mit vielen Häusern? Da kommen wir zur Freude darüber, dass wir uns vor nunmehr 4 Jahren in Boltersen, ihr wisst schon, dieser "gesegnete" Ort in der Nähe von Lüneburg, wo wir uns im Frühjahr immer treffen, vorgenommen haben, eine Gemeinde zu bauen. Einen Ort zu schaffen, wo wir gemeinsam die rettende Botschaft ausstrahlen können. An dem wir Gutes tun können. Für Menschen da sind. Gemeinsam. Und wir ziehen immer noch an diesem Strang. Wir haben einen Ort festgelegt. Einen Zeitplan vor Augen. Es wird passieren. Heike schreibt dazu folgendes Boltersen 2022 – endlich, nach 3 Jahren können wir wieder unsere Ruhe- und Entspannungsoase besuchen. Wir, das sind dieses Mal Mitglieder aus 2 (Stamm-)Familien und inzwischen 3 Generationen, sowie eine befreundete Familie. Dies ist der Ort, an dem wir uns wie zu Hause fühlen und ohne Einflüsse der „Umwelt“ Zeit mit uns und mit Gott verbringen können. Im wunderschönen Fachwerkhaus und im großen Garten miteinander reden, musizieren, kochen, spielen und uns in Gottes Natur aufgehoben fühlen. Übrigens hatten wir bis jetzt jedes Mal, wenn wir dort waren, gutes Wetter 😉 (ein Baustein für das Gefühl von gesegneter und behüteter Zeit). Dies ist auch der Ort, an dem vor 4 Jahren die ersten Gedanken zum „Gemeinde-bauen-Projekt“ entstanden. Nach einer gemeinsamen Tageslese in der Bibel saßen wir noch zusammen und sprachen u.a. über unser „Entfernungsproblem“. Wir wohnen leider nicht so nah zusammen, dass man sich schnell mal eben treffen könnte. Aus dem Gespräch ergab sich irgendwann die Idee, dass doch unsere „Kinder“, die nach Studium und Ausbildung frei für neue Wege sind, diese Chance nutzen können. Sie könnten sich Arbeitsplätze an „einem Ort“ suchen, um dann zusammen zu leben und auch ihr christliches Leben zu teilen. Daraus entwickelte sich auch u.a. die Idee zu „Mehrgenerationen-Wohnen“, wir sponnen so verschiedene „Fäden“ und ließen das Ganze erstmal sacken. Der erste Schritt war die Gründung einer WhatsApp-Gruppe zum weiteren Austausch. Es festigte sich eine Stammgruppe, die diese Gedanken weiter verfolgte und so kam es nach 2 Jahren zur Blog-Gründung. Und dieser Blog hat jetzt sein „2-jähriges Jubiläum“. Dazu herzlichen Glückwunsch von einer regelmäßigen Leserin. (Heike) leben einfach biblisch Genau, da ist noch ein weiterer Geburtstag zu feiern. Am 20. April 2020 erschien unser erster Blog. Seitdem sollten also über 200 "Montags" Beiträge veröffentlicht worden sein. Für uns war das sicherlich eine Herausforderung. Jede Woche dran bleiben. Eine Idee, eine Inspiration haben für eine Geschichte, ein Lied, einen Bericht, ein Interview, einer Lebenssituation. Es ist einiges Abwechslungsreiches zusammengekommen. Da haben wir allen Grund zur Freude. Wir haben gemeinsam etwas auf die Beine gestellt und es läuft und läuft und ... Das kann Hoffnung machen für unser großes Projekt. Wir bauen eine Gemeinde zusammen an einem Ort. Ulrike freut sich auf diese Weise Herzlichen Glückwunsch – Der Leben-einfach-biblisch-Blog wird 2 Jahre alt. Wärst du ein kleiner Mensch, würdest du jetzt laufen können, vielleicht deine Kinderkrankheiten durchmachen und dein Horizont, deine Sprache und dein Verständnis würden immer weiter wachsen. Gar nicht so verkehrt dieser Vergleich, denn ich empfinde tatsächlich so, dass wir Blogger das „Ding“ jede Woche zum Laufen bringen. Die Rückmeldungen, die ich bekomme, aus allen Generationen sind positiv und das motiviert mich immer wieder aufs Neue. Auch wenn ich oft noch kein Thema finde, über das ich schreiben kann, so entsteht ein Blog fast immer beim Schreiben am PC. Das verbuche ich unter Gottes Führung und Fügung! Manchmal bin ich selbst überrascht, was da so rauskommt. Keine Frage, mein Horizont und hoffentlich auch euer wird jede Woche weiter und das Verständnis füreinander wächst wöchentlich. Schön, wenn dann noch ein Kommentar eines Lesers unterm Blog auftaucht. Weiter so! Da die Basis für diesen Blog unser gemeinsames Vorhaben ist, eine Gemeinde zu gründen, habe ich mich sehr gefreut, dass wir uns endlich wieder in „echt“ treffen konnten. Dafür stand, der bei uns allen sehr beliebte Ort „Zeitraum“ in Boltersen zur Verfügung. Und wie immer hat dieses Fleckchen Erde, das liebevoll renovierte, alte Bauernhaus und der verwunschene Garten, so etwas Entschleunigendes. Erholung, gute Gespräche, gemeinsames Kochen und Essen, Spiele, Musik, Versammlung und schöne Spaziergänge und nicht zu vergessen die quirligen fünf Kleinkinder, die uns viel Freude bereiteten, machten dieses Wochenende zum besonderen Ausflug. Danke an alle und unserem himmlischen Vater für seinen Segen dafür und unserem Herrn Jesus dafür, dass er spürbar an unserer Seite steht. (Ulrike) Jubel, Jubel, Jubel. Wenn ich das hier so zusammenfasse, fühlt sich das wirklich gut und sehr schön an. Wir sind Gott und Jesus von Herzen dankbar über diese Fügung und ihre Begleitung. "Gott, bitte zeige uns auch weiterhin, was du für uns bereithältst." Jetzt habe ich so viele Jubiläen beschrieben. Und ich frage mich gerade, seit wann treffen wir uns eigentlich in Boltersen? Gefühlt 20 Jahre!? Moment, ich schaue mal eben nach. . . . Das erste "Boltersen" fand im Mai 2016 statt. Das heißt vor 6 Jahren hat es begonnen. In diesem Jahr war das 7. Jahr. Zwei Treffen sind ausgefallen. Also sind wir in diesem Jahr zum 5. Mal dagewesen. Wow, noch ein Grund zum Feiern. In diesem Sinne, wünsche ich dir viel Freude. Ingo

  • Dumm aber glücklich

    Wie oft muss man jemandem sagen, dass er dumm ist, bis er anfängt, es zu glauben? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: nicht sehr oft. Wer mich persönlich kennt, legt jetzt vielleicht die Stirn in Falten und fragt sich, worauf ich wohl mit dieser Einleitung hinauswill. Ein studierter junger Mann, überwiegend gute Noten, arbeitet in einem mehr oder weniger technischen Beruf, aber fühlt sich oft dumm … worum geht es hier? Lasst mich ein wenig ausholen, dann erfahrt ihr es 😉 Wie jedem, der diesen Beitrag findet, spätestens durch die URL klar werden sollte, handelt es sich bei unserem Blog um einen christlichen Blog – geschrieben von Christen, die aus ihrem christlichen Leben und von ihren Erfahrungen als Christen berichten. Ich bin Christ. Getauft seit ca. 11 Jahren, aber schon als Kind mehr oder weniger fest überzeugt gewesen, dass ich, die Erde und das Universum nicht einfach zufällig hier sind. Und genauso lange bin ich für diesen Glauben belächelt worden. Nicht von allen, nicht ständig, aber im Laufe meines Lebens immer und immer wieder in den verschiedensten Ausprägungen. Und damit bin ich nicht allein. Die essenzielle Frage, ob es so etwas wie einen Gott gibt, berührt jeden einzelnen Menschen irgendwann mal. Für manche ist sie vielleicht schnell beantwortet, andere treibt sie ihr Leben lang um. Und viele haben starke Meinungen dazu und zeigen diese auch – auf beiden Seiten. Egal in welchem Setting man sich bewegt (Schule, Arbeit, Sportverein, …), begegnet man unterschiedlichsten Menschen, die allerlei verschiedene Weltanschauungen vertreten und immer wieder kommt es auch zu Gesprächen über die uralten Fragen „Wo kommen wir her?“ und „Wo gehen wir hin?“. Daher verwundert es nicht, dass die Debatte um die Existenz Gottes auch in „den Medien“ immer und immer wieder aufblitzt. Ja, auch im Jahr 2022 werden immer noch fleißig Bücher geschrieben, Dokumentationen und Spielfilme produziert und es wird in Talkshows teils hitzig über den Glauben diskutiert. In unserer westlichen Welt gibt es vor allem eine Frage, die in der Debatte zwischen Gläubigen und Skeptikern immer wieder besonders emotional diskutiert wird: Hat die Wissenschaft das Konzept „Gott“ nicht längst überflüssig gemacht? Oder anders formuliert (wie ich es immer wieder so oder ähnlich gefragt wurde): Ist es nicht geradezu dumm im 21. Jahrhundert, mit allem, was wir über das Universum wissen, noch an Gott zu glauben? Als ich neulich meine YouTube Startseite durchscrollte, wurde mir genau dazu ein Video vorgeschlagen. Zu sehen ist Schauspieler und Comedian Ricky Gervais (den meisten wohl bekannt als Erfinder und Hauptdarsteller der britischen Kultserie „The Office“) zu Gast in „The Late Show with Steven Colbert“. Ausgehend von einem Tweet über die Hölle kommt das Gespräch der beiden auf Gott. Gervais – ein bekennender und recht forscher Atheist – legt unter Beifall dar, warum der Glaube an Gott für ihn gegen die Fakten der Wissenschaft nicht bestehen kann. Schaut gerne mal in das Video rein: Ein Satz von Gervais ist bei mir besonders hängen geblieben, daher möchte ich ihn hier gerne einmal sinngemäß übersetzen: „Wissenschaft wird über die Zeit immer und immer wieder belegt! Wenn wir irgendein fiktionales Werk, irgendein heiliges Buch oder irgendein anderes fiktionales Buch nähmen und es zerstörten, dann würde es in 1000 Jahren nicht einfach wieder auftauchen, so wie es war. Wenn wir hingegen jedes wissenschaftliche Werk nähmen, das je verfasst wurde, und sie alle zerstörten, dann wären sie in 1000 Jahren genau so wieder da, weil all die gleichen Experimente wieder zu denselben Ergebnissen führen würden.“ Wie bereits geschrieben: Ich bin gläubiger Christ. Und hier sitzt Ricky Gervais, ein brillanter Schauspieler und (soweit ich es beurteilen kann) überaus intelligenter Mann, den ich sehr schätze, und führt aus, dass er denkt, dass ich einem alten Märchen auf den Leim gegangen bin. Und er ist nicht allein damit. Viele überaus kluge und bemerkenswerte Menschen des öffentlichen Lebens teilen seine Einstellung und bringen sie (teilweise deutlich undiplomatischer) zum Ausdruck, indem sie Christen wie mir vorwerfen, sie seien ignorant, naiv, vielleicht sogar ein Stolperstein für die Gesellschaft oder einfach schlichtweg dumm. Ich habe das in meinem Leben oft gehört, von bekannten Schauspielern, Naturwissenschaftlern, Philosophen, von Kollegen und sogar von Freunden. Und natürlich verunsichert es mich. Bin ich dumm? Bin ich naiv? Glaube ich an Märchen? Die Mitgliederzahlen der Kirchen sinken seit Jahrzehnten kontinuierlich. Immer weniger Menschen glauben offenbar an Gott. Und immer mehr Menschen erklären mir auf diversen Kanälen mit schlauen Worten und durchaus guten Argumenten, warum ich vermeintlich in einer Traumwelt lebe und endlich aufwachen sollte. Ich mache keinen Hehl daraus: Manchmal komme ich dadurch ins Zweifeln. Bin ich auf dem Holzweg? Hab ich mir jahr(zehnt)elang kompletten Blödsinn eingeredet? Ist mein Glaube nichts als Wunschdenken? … Ich denke also über das nach, was Ricky Gervais gesagt hat. Ja … es macht Sinn … selbst Steven Colbert, der offenbar ein gläubiger Christ ist, muss das zugeben … „Aber Moment!“ schießt es mir durch den Kopf, "Gervais vergleicht doch hier Äpfel mit Birnen, oder?! Wenn ich seiner Logik folge und einfach mal annehme, dass alle Aufzeichnungen der Sendung, die ich soeben gesehen habe, vernichtet und gelöscht würden … dann würde sich in 1000 Jahren auch niemand mehr daran erinnern und niemand würde mehr davon sprechen. Aber das würde ja nicht bedeuten, dass es die Sendung nicht gegeben hat! … Es macht also überhaupt keinen Sinn, so zu argumentieren! … Dasselbe würde ja auf jegliche geschichtlichen Ereignisse zutreffen! … Stellen wir deshalb jetzt alles in Frage, was wir über die Geschichte wissen? … Und überhaupt: Vielleicht würden in 1000 Jahre nicht dieselben Schriften der Bibel auftauchen, aber nichtsdestotrotz würden doch Menschen in die Natur gucken und sich fragen, ob alles, was wir sehen, nur ein Produkt einer Kette von unglaublichen Zufällen ist! … Also hängt Gervais‘ Argument gleich auf mehrere Ebenen! … Warum applaudieren Leute dafür?“ - Cut! - Was ist da gerade passiert? Als ich das Video gesehen habe, gingen mir augenblicklich diese und weitere Gedanken durch den Kopf. Und sie blieben leider für eine längere Zeit. Ich fühlte mich angegriffen, verletzt. Jemand hatte meine tiefste innere Überzeugung kritisiert, mich verunsichert und mich ein weiteres Mal spürbar ins Wanken gebracht. Und was war meine Reaktion? Geradewegs vom Verteidigungs- in den Angriffsmodus! Alle Logikfehler aufdecken. Mir selbst erneut beweisen, dass dieser Mensch, den ich auf eine Art so schätze, doch nicht so klug ist, wie er vielleicht denkt. Und dass das, was ich schon immer geglaubt habe, ganz sicher doch richtig ist. Ich war es von Klein auf gewohnt mich so zu verhalten. Immer wieder war ich genau in solchen Situationen gewesen: Jemand griff meinen Glauben an, machte meine Überzeugungen lächerlich, führte mich vor als ignoranten Märchen-Gläubigen, ich kam ins Taumeln, der Magen drehte sich mir um, und alles was zu bleiben schien war die argumentative Flucht nach vorn. Für diese Flucht hatte ich auch schon reichlich trainiert in meinem Leben. Ich las in der Bibel, damit ich jedem, der meinte, mir etwas über sie erzählen zu können, Paroli bieten konnte. Ich schaute kreationistische Vorträge, die mir helfen sollten, mit Logik und wissenschaftlichen Argumenten gegenzuhalten, wenn mir mal wieder jemand erzählen wollte, der Mensch stamme vom Affen ab und der wiederum über Umwege von einem Bakterium (ein sehr heikles Thema, zum dem ich inzwischen meine, aus christlichen Kreisen schon viel Unsinn gehört zu haben, aber das würde hier zu weit vom Thema wegführen). Und ich saß in genügend Jugendgruppen und Vorträgen, um etliche erstaunliche Beispiele von erfüllter Prophetie anführen zu können, falls mal wieder jemand behaupten sollte, mein Glaube und das Buch, auf dem er basiert, bestünden nur aus erfundenen Geschichten ohne historische Belege oder weltgeschichtliche Tatsachen. Kurz: Ich hatte mich darauf vorbereitet, angegriffen zu werden und mich zu verteidigen. Ich hatte das komplette christliche Dojo der Selbstverteidigung durchlaufen – und doch gab es immer wieder sehr schlaue Leute, die ich respektierte, und die mich verunsicherten, während sie von meinen Argumenten weitestgehend unbeeindruckt blieben. All das Training, all die Vorbereitung für etwaige intellektuelle Wortgefechte … am Ende fühlte ich mich immer noch in der schwächeren Position. Meine Angst, meine Sorge, das Gefühl, von Kritik eingekesselt zu sein und die angestrengten Versuche, mich mit allen Mitteln zu verteidigen, um seelisch unversehrt zu bleiben – oft haben sie zu wenig geführt oder ihren Zweck ganz verfehlt. Und da kommt nun etwas ins Spiel, was ich neulich mal wieder gelesen habe und was mir ein Stück weit die Augen geöffnet hat. Es ist eine längere Passage aus dem ersten Brief an die Korinther, von Vers 17 in Kapitel eins bis zum Ende von Kapitel zwei. Ich lege euch nahe, die Passage einmal selbst zu lesen, entweder in der eigenen Bibel oder hier (in der Neuen Evangelistischen Übersetzung): https://www.bibleserver.com/Ne%C3%9C/1.Korinther1%2C17 (Kapitel 1,17-Ende) https://www.bibleserver.com/Ne%C3%9C/1.Korinther2 (Kapitel 2) Man kann diese Passage lesen und dabei auf eine überhebliche Art und Weise Genugtuung darüber empfinden, dass zur Abwechslung mal den Ungläubigen Blindheit und Unwissenheit vorgeworfen wird. Das ist aber nicht, wie ich diese Passage gelesen habe. Ich habe nicht vorrangig von anderen gelesen, sondern von mir. Nichts in diesen Versen stellt vermutlich für einen Ungläubigen ein sinnvolles Argument dar – und genau das hat mich ungewöhnlich angesprochen. Paulus spricht hier von zwei grundverschiedenen Gruppen. Auf der einen Seite „die Welt“ mit Attributen wie Macht, Einfluss, Reichtum, Stärke, Stolz und (vermeintlicher) Klugheit. Auf der anderen Seite die Gläubigen (ihn selbst miteingeschlossen) mit überwiegend deutlich unattraktiveren Attributen: wenig redegewandt, (vermeintlich) dumm und töricht, machtlos, ohne Einfluss und schwach. Wenn ich daran denke, wie es sich anfühlt, für seinen Glauben verspottet zu werden, dann weiß ich, mit welcher Seite ich mich in solchen Momenten besser identifizieren kann. Und dann lese ich solche Verse: „Denn obwohl die Welt von Gottes Weisheit umgeben ist, hat sie mit ihrer Weisheit Gott nicht erkannt. Und darum hat Gott beschlossen, alle zu retten, die seiner scheinbar so törichten Botschaft glauben.“ (1. Korinther 1,21) „Seht euch doch einmal eure Berufung an, liebe Geschwister. Da gibt es nicht viele, die menschlich gesehen weise oder mächtig oder einflussreich sind. Nein, Gott hat gerade das ausgewählt, was der Welt als dumm und schwach erscheint – um die Weisen und Mächtigen zu beschämen.“ (1. Korinther 1,26+27) Das spricht direkt in mein Herz. Und ich denke, das tut es auch für viele andere. Die Art, wie unsere Gesellschaft funktioniert, drängt einen ja fast dazu. Erst gestern habe ich jemanden reden hören von der „sozialdarwinistischen Leistungsgesellschaft“ und ich denke, mit dieser Phrase ist schon ein guter Teil einer Definition von Paulus‘ Ausdruck „die Welt“ abgedeckt. Irgendwie kennen wir doch fast alle das Gefühl, uns ständig beweisen zu müssen, noch härter zu arbeiten, um nicht abgehängt zu werden, aufmerksam auf jeden etwaigen Vorteil zu achten, der uns im Verhältnis zu Bekannten, Kollegen oder einfach nur den Nachbarn in die bestmögliche Position bringt – denn allein darin liegt doch oft Sicherheit. Survival of the fittest. Wer im Vergleich mit den Kollegen nicht am meisten scheint, ist vielleicht verzichtbar. Wer nicht die besten Sicherheiten vorweisen kann, hat vielleicht das Nachsehen im Wettbewerb um die neue Wohnung. Und wer die Welt mithilfe von Gott erklärt, der ist naiv, kann nicht klar sehen, ist nicht schlau genug, um zu verstehen, wie die Welt wirklich funktioniert, ist nicht sein eigener Herr und will sich stattdessen lieber freiwillig unterordnen statt selbstbestimmt durchs Leben zu gehen – also kurzum: Der ist ein Loser. Eigentlich seltsam, da es hier im Vergleich zu den vorherigen Beispielen gar keine wirklich negative Konsequenz gibt. Kein verlorener Job, keine Wohnung, die man nicht bekommen hat. Trotzdem scheinen Hochmut und Stolz Anlass genug für einige zu sein, mir und anderen gläubigen Menschen immer wieder auf die Nase binden zu müssen, wie dumm und zurückgeblieben wir doch sind. Und dann kommt Gott und sagt: Genau solche Menschen will ich haben! Was erwartet er dafür von uns? Dass wir ihm glauben. Dass wir glauben, dass er alles geschaffen hat, dass er einen Plan hat und vor allem, dass er vor ca. 2000 Jahren etwas getan hat, was trotz überwältigender Indizien nie jemand wird beweisen können – einen Menschen wieder lebendig zu machen. „Was für ein Blödsinn!“, werden viele sagen. Ich könnte jetzt darauf eingehen, dass der christliche Glaube keineswegs ein blinder Glaube ist, dass es sehr gute Gründe gibt, Gott und der Bibel zu glauben … aber das würde alles nicht zu dem Punkt führen, zu dem ich kommen möchte. Für mich war die überwältigende Erkenntnis beim erneuten Lesen der Passagen aus dem ersten Korintherbrief, dass Gott offensichtlich Gefallen daran findet, genau die Menschen zu seinen Kindern zu zählen, die von der Welt ausgelacht und verspottet werden. Ich glaube diese Erkenntnis dockt an dasselbe Zentrum im Gehirn (oder doch eher im sprichwörtlichen Herzen?) an, das uns weinen lässt, wenn in einem schlecht produzierten 90er Jahre Film das Underdog-Baseball-Team aus dem Kind mit der riesigen Brille, dem Pummelchen, dem Mathe-Freak und dem Mädchen, das lieber mit Jungs abhängt, gegen alle Erwartungen die Schulmeisterschaften gegen das großmäulige Team der Sport-Cracks gewinnt. Warum sollte jemand in diesem Loser-Team sein wollen? Spricht nicht alles dagegen? Jede Erfolgschance, jeder Wunsch, zu den „coolen Kids“ zu gehören, jede Vernunft sagt mir, ich sollte zu den Sport-Cracks ins Team. Aber meine Familie sind die Loser. Und jetzt gibt es da ein Buch, was mir sagt, dass der Schöpfer der Welt genau diese Loser liebt und um sich haben will? Ohne einen wirklich handfesten Beweis, dass es diesen Schöpfer überhaupt gibt oder irgendwas von dieser Träumerei der Wahrheit entspricht? Ich kann schon Ricky Gervais vor Unverständnis den Kopf schütteln sehen. Aber auf eine ganz eigenartige Weise muss ich schmunzeln und verspüre eine Gewissheit, dass es stimmt, gerade weil es so abstrus ist und gegen jegliche weltliche Weisheit geht. „Ein natürlicher Mensch kann nicht erfassen, was vom Geist Gottes kommt. Er hält es für Unsinn und kann nichts damit anfangen, weil es eben durch den Geist beurteilt werden muss.“ (1. Korinter 2,14) Es ist absurd und gleichzeitig wunderschön: Ich kann tiefen Frieden, Ruhe und Glück darin finden, schwach zu sein, nachzugeben, zu „verlieren“. Ich muss nicht stark und kein begnadeter Rhetoriker sein, nicht „kämpfen“ und mich vor allem nicht durchsetzen, um als „Gewinner“ hervorzugehen. Wenn mich ein Atheist an die Wand debattiert und ich nichts erwidern kann, dann ist das auf eine komische aber sehr befreiende Art nicht schlimm. „Denn ich hatte mich entschlossen, unter euch nichts anderes zu kennen außer Jesus Christus und ihn als gekreuzigt. Ich fühlte mich sehr schwach dabei und zitterte vor Angst. Mein Wort und meine Predigt beruhten ja nicht auf der Überredungskunst menschlicher Weisheit, sondern auf der Beweisführung von Gottes Geist und Kraft. Denn euer Glaube sollte sich ja nicht auf menschliche Weisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft. Und doch verkündigen auch wir Weisheit – für die, die dafür reif sind. Das ist nicht die Weisheit der heutigen Welt, auch nicht die der Machthaber dieser Welt, die ja irgendwann entmachtet werden. Nein, wir predigen das Geheimnis der von Gott verborgenen Weisheit.“ (1. Korinther 2,2-7) Es geht am Ende einzig um den Glauben, also um ein Konzept, dass in der Welt keinen Wert hat. Wer einen Kredit aufnehmen will, der wird nicht weit kommen, wenn er die Bank überzeugen will ihm zu glauben, dass er das Geld schon zurückzahlen wird – dafür gibt es Verträge. Wer eine gute Schulnote haben will, der wird nicht darauf hoffen können, dass der Lehrer ihm glaubt, dass er den Stoff beherrscht – dafür gibt es Klassenarbeiten. Und wer wissen will, wo wir herkommen und wo wir hingehen, für den scheint es folglich äußerst unbefriedigend einfach einem alten Buch zu glauben – dafür gibt es doch Wissenschaft. Oder? Es gibt für einen ungläubigen Menschen keinen vernünftigen Grund, warum es für mich okay sein kann, den Ursprung meines inneren Friedens nicht beweisen zu können und eine eventuelle Diskussion als Verlierer zu verlassen. Und es macht Sinn, dass er es nicht versteht, denn einfach zu glauben fühlt sich falsch an, ist vermeintlich unlogisch und schlicht dumm. Aber das ist es (überspitzt ausgedrückt), was Gott mir anbietet zu sein: Dumm aber glücklich 😉 Gottes Segen und bis zum nächsten Mal, Euer Daniel Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

  • Alles hat seine Zeit

    Letzte Woche hatte ich ganz viel Zeit. Wie so viele, musste ich wegen einer Corona-Infektion zu Hause bleiben und mich isolieren. O.K., da blieb viel Zeit zum Lesen und Nachdenken. „Zeit“ bekam eine andere Dimension. Keine Termine, kein „ich muss noch los“ und die beste Versorgung durch Mann und Sohn, gaben mir genug Freiraum und dabei hab ich mir Folgendes gedacht: Eine Annäherung an die „Zeit“ … Alles hat seine Zeit Früher Später Jetzt Nachher Schulzeit Arbeitszeit Hochzeit Elternzeit Altersteilzeit Alles hat seine Zeit Früher Später Jetzt Nachher Immer Wieder Auszeit Brotzeit Ferienzeit Urlaubszeit Freizeit Fastenzeit Osterzeit Alles hat seine Zeit Früher Später Jetzt Nachher Gut So Jahreszeit Blütezeit Regenzeit Sommerzeit Erntezeit Winterzeit Alles hat seine Zeit Früher Später Jetzt Nachher Angemessen Uhrzeit Echtzeit Tageszeit Bestzeit Zwischenzeit Spielzeit Inkubationszeit Kochzeit Badezeit Alles hat seine Zeit Früher Später Jetzt Nachher Bestimmt Schonzeit Ruhezeit Brutzeit Wartezeit Urzeit Steinzeit Endzeit Alles hat seine Zeit Früher Später Jetzt Nachher Übe ich zeitenweise zeitlos zu sein Früher Später Jetzt Nachher Darf ich zeitlos ewig sein Und wer jetzt noch Lust und Zeit hat, der möge Prediger Kapitel 3 lesen: "Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende." (Prediger 3,11) Eine gesegnete Zeit! Eure Ulrike Die Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica. Inc.® Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis-Verlag Basel.

  • Ein Lächeln genügt

    Vor etwa zwei Wochen hatte ich eine etwas unschöne Begegnung. Ich ging mit einer Freundin zu unserem Bäcker um die Ecke und hatte einfach gute Laune. Die Sonne schien, es war relativ warm und wir unterhielten uns gut. Als wir vor dem Bäcker standen und unsere Masken aufsetzten, kamen gerade ein oder zwei Personen raus. Ich stand vor meiner Freundin und ging schon mal rein, da ich annahm, dass für uns zwei nun genügend Platz sein sollte. In dem kleinen Raum finden einfach nicht so viele Personen Platz. Ich hatte allerdings nicht gesehen, dass doch noch eine weitere Person vor dem Verkaufstresen stand. Das bedeutete zum einen, dass meine Freundin nun alleine draußen vor der Tür stand (was ich allein schon unangenehm fand und mir leid tat) und ich zum zweiten nicht sonderlich viel Platz hatte. Die allermeiste Zeit bin ich nämlich mit einem zwar wendigen, aber doch etwas sperrigen Fahrradanhänger für zwei Kinder unterwegs. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich mich ein wenig unbeholfen so platzierte, dass ich auch noch Abstand zu dem anderen Kunden halten konnte. Das führte leider dazu, dass ich etwas blöd in der Tür stand, sodass sie das ein oder andere Mal auf bzw. zu ging, was mir zu dem Zeitpunkt allerdings nicht auffiel. Auf jeden Fall war die ganze Situation einfach doof und hat mich in dem Moment auch sehr überfordert. Während die Verkäuferin noch den anderen Kunden bediente, sagte sie – zu mir oder zu sich, das werden wir wohl nie erfahren – halblaut und etwas garstig so etwas wie: „Ja, einfach schön in der Tür stehen bleiben. Hoffentlich geht sie bald nicht mehr auf oder zu!“ Mir wurde heiß und kalt, es war mir sehr unangenehm und ich änderte meine Position natürlich sofort als ich darauf hingewiesen wurde. Man muss auch dazu sagen, dass diese Verkäuferin oft nicht besonders freundlich ist, was die ganze Situation noch unangenehmer machte. Dieser eine Kommentar ruinierte also innerhalb einer Sekunde meine ganze gute Laune. Warum hat sie das so gesagt? Sie hätte mich doch auch einfach freundlicher darauf hinweisen können. Vermutlich hat sie jeden Tag mit Menschen zu tun, die sie aufregen und uneinsichtig sind. Aber trotzdem hat dieser unfreundliche Kommentar meine ganze Laune gekippt. Warum erzähle ich euch das und mache vielleicht auch euch noch schlechte Laune? In der Tageslese vor ein paar Tagen bin ich über folgenden Vers gestolpert: „Ein freundlicher Blick erfreut das Herz, eine gute Botschaft stärkt die Glieder.“ (Sprüche 15,30) Und augenblicklich musste ich wieder an die Situation beim Bäcker denken, in der genau das Gegenteil geschehen war. „Ein freundlicher Blick erfreut das Herz“ und ein unfreundlicher Blick betrübt das Herz … Mit so wenigen Worten hatte sie mein Herz betrübt und sie erinnert sich vermutlich nicht mal mehr an diese Situation, die mir so im Gedächtnis hängen geblieben ist. Da ich euch hier keine schlechte Laune hinterlassen möchte, erzähle ich euch auch noch, was ich aus der Situation und dem Bibelvers mitgenommen habe. Spoiler: Es wird euch nicht überraschen. 😉 „Freundliche Worte sind Honigwaben, süss für die Seele und heilsam für die Glieder.“ (Sprüche 16,24) Genauso wie negative Worte einen runter ziehen, können positive Worte, ein nettes Hallo oder einfach schon ein freundliches Lächeln dafür sorgen, dass unser Gegenüber auch Lächeln muss und vielleicht positiver gestimmt aus der Situation raus geht. Das ist auch was die Bibel uns lehrt: „So bekleidet euch nun als von Gott auserwählte Heilige und Geliebte mit innigem Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut und Geduld!“ (Kolosser 3,12) „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen all dies kann kein Gesetz etwas haben.“ (Galater 5,22+23) Wir sollten immer geduldig und freundlich sein. Egal wie mies wir drauf sind oder wie viele Leute uns vorher schon geärgert haben. Natürlich ist das nicht leicht, aber ich habe, wenn auch nur im Kleinen, am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn die falsche Wortwahl und der falsche Ton genutzt werden. Deswegen versuche ich jetzt umso mehr, anderen Menschen freundlich zu begegnen. Manchmal sind wir uns auch einfach nicht bewusst, welche Hintergründe und Beweggründe es in bestimmten Situationen gibt, aber wir sollten trotzdem und in jedem Fall immer in Liebe handeln. „Die Liebe hat den langen Atem, gütig ist die Liebe, sie eifert nicht. Die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie ist nicht taktlos, sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht zum Zorn reizen, sie rechnet das Böse nicht an“ (1. Korinther 13,4+5) Also lasst uns versuchen, diese Woche jedem Menschen mit einem Lächeln und positiv gestimmt zu begegnen. Ich glaube, mir wird das auch nicht unbedingt sehr leichtfallen, da ich mich schnell über kleine Dinge aufregen kann. Aber ich möchte es auf jeden Fall ausprobieren und es mir immer wieder bewusst machen. „Darum lasst uns, solange wir noch Gelegenheit haben, allen Menschen Gutes tun, am meisten aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind.“ (Galater 6,10) (Falls ihr euch fragt, was es mit dem zweiten Teil des Verses auf sich haben könnte, empfehle ich euch Daniels Beitrag „Church First!“ Oder: Wohin mit der Liebe?) Eine fröhliche Woche wünsche ich euch! 🌞 Eure Lisa ❤️

  • Versuch's nicht allen recht zu machen

    Als ich darüber nachgedacht habe, worüber ich diese Woche schreiben könnte, ist mein Blick an einer Postkarte hängen geblieben, die zwischen verschiedenen anderen Karten und Fotos an meinem Kleiderschrank hängt. Ich habe die Karte vorletztes Jahr zusammen mit meinem Geburtstagsgeschenk von Daniel und Lisa bekommen und sie hat folgende Aufschrift: „Versuch’s nicht allen recht zu machen! Gott genügt.“ Auch nachdem die Karte jetzt seit anderthalb Jahren an meinem Kleiderschrank hängt, ist die Botschaft immer noch ziemlich relevant für mich. Und dessen waren sich offenbar auch Daniel und Lisa bewusst, als sie diese Karte gekauft haben. Wenn man mich um etwas bittet, ist meine Antwort in der Regel etwas wie „Klar, kein Problem“. Ein Termin bei der Arbeit, an einem Tag, an dem ich eigentlich nicht im Büro bin? Kein Problem. In der Gruppenarbeit zusätzlich die Aufgabe von jemand anderem übernehmen, obwohl ich selber genug zu tun habe? Kein Problem. Ein Zoom-Meeting kurzfristig auf den nächsten Tag verschieben, an dem ich eigentlich andere Pläne habe? Kein Problem. Man könnte an dieser Stelle den Eindruck bekommen, dass ich ein Problem damit habe, Nein zu sagen und dieser Eindruck wäre absolut richtig. Denn häufig steckt hinter „Kein Problem“ ein ziemlicher großer Haufen Probleme. Termine, die ich umlegen oder absagen muss. Andere Aufgaben, die auf einmal zu einer Nachtschicht werden, obwohl ich ursprünglich genug Zeit hatte. Oder manchmal auch nur so simple Probleme, wie dass ich schlicht und einfach keine Lust habe. Und doch fühle ich mich in den meisten Situationen dazu verpflichtet, Ja zu sagen. Einer der Gründe hierfür ist, dass ich immer dachte, „Ja“ wäre grundsätzlich die christliche Antwort. Wie man es Gott recht macht Interessanterweise macht die Postkarte einen Unterschied dazwischen, es anderen recht zu machen und es Gott recht zu machen. Für mich waren diese zwei Dinge immer das gleiche. Ich dachte, Nein zu sagen, obwohl es mit Biegen und Brechen ja doch möglich wäre ein Ja hinzukriegen, wäre selbstsüchtig und damit das Gegenteil von Nächstenliebe. Ironischerweise hat vor allem meine Nächstenliebe darunter gelitten, zu allem Ja zu sagen. Denn in vielen Fällen habe ich nicht aus Liebe, sondern lediglich aus Pflichtgefühl heraus gehandelt. Ich wollte nicht Ja sagen, aber habe mich dazu gezwungen, es trotzdem zu tun. Meistens mit dem Resultat, dass ich es der Person, die mich um etwas gebeten hat, am Ende übel genommen habe, mir diese Sache auferlegt zu haben. Von Nächstenliebe keine Spur mehr. Ich glaube, immer wenn wir bemerken, dass wir Dinge nur aus Pflichtgefühl heraus tun und uns die Liebe fehlt, wird es Zeit unser Handeln zu hinterfragen. Denn der nächste Schritt wäre in diesem Fall, nicht nur der Person mit der Bitte dafür böse zu sein, dass sie uns scheinbar eine zusätzliche Last auferlegt, sondern auch Gott dafür böse zu sein, dass er offenbar erwartet, dass wir sie tragen. Nach einer gesunden Beziehung klingt das nicht. Also wo liegt hier der Denkfehler? Wenn wir denken, Gott hat all diese unfassbar hohen Erwartungen an uns, die wir erfüllen müssen, um wirklich von ihm geliebt zu werden, dann stellen wir uns selbst wieder unter das Gesetz, anstatt seine Gnade anzunehmen. Denn genau hier liegt der Unterschied dazwischen, was es bedeutet, es allen anderen recht zu machen und was es bedeutet, es Gott recht zu machen. Gott hat keinen langen Kriterienkatalog, in dem wir alle Punkte abhaken müssen, damit er zufrieden mit uns ist. „Es Gott recht zu machen“ heißt nicht, dass wir perfekt sein und alles schaffen müssen. Gott genügt es, dass wir es versuchen. Gott genügt es, dass wir so leben wollen wie es ihm gefällt und dass wir uns eingestehen, dass wir dabei immer wieder scheitern. Mehr braucht es nicht, damit Gott uns liebt. Und das sollte im Gegenzug uns genügen. Liebevoll Nein sagen Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann enttäusche ich, wenn ich doch mal Nein sagen muss, in den meisten Fällen nur meine eigenen Erwartungen und weder die von Gott noch die von meinen Mitmenschen. Die kommen in den meisten Fällen erstaunlich gut damit zurecht, wenn man Nein sagt oder eine Alternative anbietet. Die einzige Person, die davon ausgegangen ist, dass nur ein Ja eine akzeptable Antwort ist, bin oft ich selbst. Nein zu sagen ist nicht grundsätzlich das Gegenteil von Nächstenliebe. Insbesondere, wenn wir der Bitte nur aus Pflichtgefühl nachkommen und unsere Beziehung zu unserem Nächsten darunter leidet, da wir ihm die Bitte am Ende übel nehmen. Wenn wir nur verbittert Ja sagen können, ist ein Nein oft die liebevollere Antwort. Wichtig ist bei all diesen Punkten natürlich, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich selbst zu hinterfragen. Manchmal kann es auch hilfreich sein, sich zu einem Ja zu zwingen, wenn man weiß, dass es das Richtige ist und es einem nur etwas unbequem ist. Diesen kleinen Tritt in den Hintern brauchen wir alle mal. „Kein Bock“ ist kein guter Grund, einer Person nicht zu helfen. Genauso falsch ist es aber, sich selbst einzureden, dass man jemandem automatisch Unrecht tut, wenn man Nein sagt. Es nicht allen recht machen zu können ist nicht mit Sünde gleichzusetzen und wir sollten nicht denken, dass wir mit jedem Nein automatisch Gott enttäuschen. Nächstenliebe kommt in den verschiedensten Formen. Nächstenliebe zu zeigen, bringt uns manchmal in Situationen, die unbequem und außerhalb unserer Komfortzone sind, aber manchmal bedeutet Nächstenliebe auch, die eigenen Grenzen zu akzeptieren, damit die Beziehung zum Nächsten nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Nächstenliebe kann ein Ja oder Nein sein oder irgendwas dazwischen. Also lasst uns diese Woche darauf achten, dass unser Ja ein liebevolles Ja und unser Nein ein liebevolles Nein ist. In dem Vertrauen darauf, dass es für Gott kein Problem ist, wenn wir es so trotzdem nicht allen recht machen können. Bis zum nächsten Mal! Eure Lea

  • Begegne Jesus ...

    "Pommes Jesus" Heute möchte ich euch die Betreiber der evangelistischen Pommesbude in einer nahegelegen Kleinstadt vorstellen. Es sind Kerstin und Michael Zielke. Zunächst werde ich die Informationen zusammenfassen, die ich über die beiden im Netz gefunden haben. Dort habe ich verschiedene Zeitungsartikel und kleine filmische Reportagen über sie und ihren Dienst (Geschäftsidee) gefunden. Daraus sich endwickende Fragen findet ihr dann in einen Interview, für das ich das Paar gewinnen konnte. Um später im Text zu den Fragen nicht immer wieder die genaue Bezeichnung dieser Fundstellen wiederholen zu müssen, werde ich sie der Reihe nach mit einer Nummer in Klammern versehen. Z.B. (1) Die Geschichte Als Michael 2006 nach eigenen Angaben in einem Traum von Gott bekehrt wurden, war er bereits zwei Jahre der Besitzer der Firma Pommes-goldgelb. Gott spricht zu ihm im Traum. Es war die Antwort auf seine Frage nach dem Sinn des Lebens. Er geht auf die Knie und bittet um Vergebung. Er lädt Jesus in sein Leben ein und spürt seitdem Freude und Dankbarkeit. Für Kerstin, seine Frau, war es klar, dass es Gott gibt. Jesus ist für sie der Schlüssel zur Beziehung mit Gott. Auch sie lädt Jesus ein, ihr Herr und Retter zu sein. In einem weiteren Traum erhält Michael die Vision, in der Pommesbude zu verkünden. Er setzt die Idee um und die Einnahmen brechen ein. Beide fragen sich was ist jetzt? Sie wollen Gott vertrauen und treffen eine Entscheidung. Sie machen weiter. Zunächst Michael allein, jedoch mit der vollen ideellen Unterstützung seiner Frau. Er hält durch und die wirtschaftliche Situation verbessert sich. Einige Kunden haben sich abgewendet. Für sie war das zu aufdringlich. Michael sagt selbst, am Anfang habe er die Menschen "totgequatscht". Es kamen andere Kunden dazu. Sie waren beeindruckt von der Tiefgründigkeit und empfanden die Ansprache nicht als aufdringlich. Michael möchte einen Impuls geben, eine Segen verteilen. "Gesegnete Mahlzeit". Die Geschäfte gehen gut und 2013 überlegen sich die beiden, eine zweite Filiale in einer weiteren Kleinstadt zu eröffnen. Diese sollte Kerstin übernehmen. Dazu musste sie ihren Krankengymnastik Job aufgeben und alles auf eine Karte legen. Sie brauchte etwas um diesen Schritt zu gehen. Auf dem Weg haderte sie mit Gott, doch am Ende entschied sie sich für die Arbeit im Imbiss. Die Arbeit für Jesus. 2019 mussten sie die zweite Filiale wegen mangelnder personeller Unterstützung schließen. Seitdem betreiben Michael und Kerstin beide Standorte gemeinsam. Sie sind abwechselnd in der evangelistischen Pommesbude (so wie sie ihr Geschäft im Untertitel selbst nennen) anzutreffen. Ich wünsche ihnen schon hier Gottes weitere Unterstützung für ihr Vorhaben. Interview Erst einmal vielen Dank für die Bereitschaft und die Zusage zu diesem Interview. Wir kennen uns ja nicht. Allerdings war ich immer mal wieder Kunde bei euch. So dass ich behaupten kann, die Entwicklung des Geschäfts aus der Ferne beobachtet zu haben. Es gibt euch noch, auch in diesen schwierigen Zeiten der letzten Jahre. Vielleicht habt ihr sogar etwas davon profitiert. Beginnen möchte ich aus aktuellem Anlass mit dieser Frage. Was sagt ihr zu dem Konflikt in der Ukraine im Kontext eures Glaubens? Michael Ich erkenne mehr und mehr die zunehmende Verwirrung der Menschen. Sie reden das Eine und tun das genaue Gegenteil davon. Sie erfüllen damit quasi die Aussagen der Heiligen Schrift Gottes. Als Leser der Bibel erkenne ich die von Jesus selbst angekündigten "Zeichen der Zeit". Der Krieg ist ein weiteres Zeichen. So wie rasant zunehmende Katastrophen, Aufstände, Hungersnöte, Feuersbrünste, Trockenzeiten und vieles mehr. Jesus berichtet davon im Zusammenhang der noch stattfindenden Ereignisse der Weltherrschaft des Antichristen für 7 Jahre, der Entrückung der Gemeinde Jesu in den Himmel und der dann stattfindenden Wiederkunft Jesu mit seiner Gemeinde, um sein 1000 jähriges Reich aufzurichten auf dieser, seiner Erde. Und jetzt zu euch und eurer Berufung. In einem Artikel in der Kreiszeitung (1) - Pommes mit Ketchup und Gottes Segen am Imbissstand - November 2021, habe ich diese Aussage von Michael gelesen. Du berichtest hier von deinem Traum und deinem Bekehrungserlebnis. „In diesem Grübeln war plötzlich der Herr da und sprach zu mir: Der Sinn des Lebens bin ich, der Schöpfer, der Dich geschaffen hat.“ Das sei zunächst ein Riesenschreck gewesen. „Ich dachte: Du hörst Stimmen und bildest dir Geschichten ein, vielleicht hast du einen Tumor im Hirn und wirst verrückt.“ Mit der Zeit sei ihm dann klar geworden, dass er bekehrt worden sei. „Und dann wollte ich die gute Botschaft auch weitergeben.“ Woher kam dieses Wissen über Gott? Michael Es war ein plötzliches inneres sich sicher sein. Man kann es auch eine Erleuchtung nennen. Eine Tatsache dass es tatsächlich Gott gibt und seine Existenz meinem Leben erst den Sinn seines Seins gibt. Hattet ihr wirklich vorher noch nichts von Gott und Jesus gehört. Auch nicht als Kinder und Jugendliche im Religionsunterricht? Kerstin und Michael Natürlich hatten wir durch die Konfirmation in der Jugend oder im damaligen Religionsunterricht in der Schule schon von Jesus gehört. Auch haben wir in den Jahrzehnten schon mal den einen oder anderen Film von Jesus oder Gott gesehen. Da gibt es ja viele Klassiker wie Z.B. den mit Charlton Heston in "Die zehn Gebote". Was bedeutet die Bibel für euch? Kerstin und Michael Die Bibel hatte 40 Jahre keine wirkliche Bedeutung für uns. Es gab zwar eine im Bücherregal, doch wurde sie nie gelesen. Wenn man mal kurz reinschaute, dachte man doch gleich, oh Mann, was für ein alter Schinken mit alten Geschichten. Das hat mit meinem Leben nichts zu tun. Heute ist es genau anders herum. Die Bibel ist Gottes Wort. Sie ist das Handbuch Gottes für den Menschen, um ziel- und sinnerfüllt leben zu können. Sie ist wie ein mehrdimensionales Buch voller Weisheit und Schönheit, unendliche Kraft und zeigt wie Gott ist und wie sehr er an uns Menschen interessiert ist. Es wundert uns nicht, das dieses Buch bis heute das meistverbreitete und meistgelesene Buch der Menschheitsgeschichte ist. Kerstin Ja, genau. zusammen in der Bibel zu lesen ist darüber zu sprechen. Sich auszutauschen. Und so immer tiefer in die Erkenntnis unseres himmlischen Vaters zu kommen. Und seinen guten Plan für die Menschheit zu verstehen. In einem Film von Club 700.TV (2) - Fastfood Evangelium - Mai 2016 ist mir aufgefallen, dass ihr bei der Beschreibung eurer Erlebnisse mit Gott davon sprecht: "Gott hat gesagt" Wie kann ich mir das vorstellen? Spricht Gott mit einer Stimme zu euch? Wenn ja, wie ist der Klang seiner Stimme? Michael Gott spricht auf verschieden Art und Weise. Durch sein Wort die Bibel - das ist klar. Durch Träume. Wow. Träume vom Herrn hauen einen um. Da hast du dann lange dran zu denken, um die Information des Traumes ganz zu verstehen. Kerstin Ja. Und oft auch durch andere Menschen. Die plötzlich eine Antwort bringen, zu der Frage, die man Jesus gestellt hat. Auch hört man den Herrn im Herzen, wenn man in sich hinein hört. Ein leises tiefsitzendes Flüstern. Michael Wir erleben auch jeden Tag verschiedene Dinge, die wir "Wegmarkierungen" nennen. Das können ganz unterschiedliche Situationen sein, durch die wir immer wieder erkennen, dass unser Vater bei uns ist. Mit uns geht. Uns nie verlässt. In einem weiteren Zeitungsartikel im WeserKurier (3) - Bei Fast Food über Jesus sprechen - März 2012 habe ich aufgenommen, dass ihr keiner Glaubensgemeinschaft und keiner Kirche angehört. Ihr werdet dort als freie Christen bezeichnet. Ist das heute auch noch so? Was bedeutet freier Christ für euch? Teilt ihr das Abendmahl - Gedächtnismahl irgendwo? Kerstin Wir treffen uns immer mal wieder mit anderen an Jesus Gläubigen. Nicht regelmäßig. Aber immer ist es sehr schön, gemeinsam zu essen, zu singen, zu beten, einfach Zeit miteinander zu verbringen. Michael Wir haben im Laufe der Jahre erkannt, dass es unsere direkte, persönliche Beziehung zu Jesus – unserem Rettergott ist, die uns GOTT als unseren Papa oder Vati nahegebracht hat. In keiner Kirche oder Gemeinde konnten wir das bisher finden. Immer war es eher das System Kirche oder eben „die Gemeinde“, denen die Geschwister folgten. Weniger dem HERRN & GOTT Jesus – quasi als Mittelpunkt, Grund und Zweck der Gemeinschaft. Und das macht uns eher traurig. Außerdem sind wir froh, wenn Kerstin und ich wenigstens einen Tag in der Woche zusammen frei haben, an dem wir etwas gemeinsam machen. Und das muss nicht zwingend „in die Gemeinde gehen“ sein. Zum Abendmahl: wir beide nehmen jeden Tag zusammen das Abendmahl. Wir essen vom Fleisch des Opferlammes Jesu, indem wir Brot teilen und essen. Das stärkt uns und unseren Körper und hält uns gesund. Und trinken sein vergossenes Blut, in dem wir Wein oder Traubensaft trinken. Dadurch sind wir uns bewusst darüber, dass wir Teilhaber des Neuen Bundes der GNADE GOTTES sind. Und, dass unsere Sünden im Werk Jesu ein für alle mal vergeben sind. Nun sind wir durch dieses Werk also zur Gerechtigkeit GOTTES erklärt worden. Und das, obwohl wir immer noch fehlerhaft handeln! Kerstin, in dem Film (2) sprichst du davon, dass du deine Arbeit als Krankengymnastin aufgeben musstest, um ein zweites Geschäft zu eröffnen. Wie hat Gott dich bzw. was hat dich damals überzeugt? Hast du diesen Schritt jemals bereut? Kerstin Nein. Es war richtig mich zu entscheiden, meine Kraft und mein Wirken ganz dem HERRN zur Verfügung zu stellen. Ich sprach vor ca. 10 Jahren darüber mit ABBA und plötzlich verstand ich im Herzen. “Komm ganz in meinen Dienst, mein geliebtes Kind!“. Und das tat ich dann ja auch. Wie hast du diese Entscheidung erlebt? Michael Ich habe mich total gefreut darüber. Es ist sehr schön gemeinsam einen Dienst zu haben, der den HERRN verherrlicht und den Menschen gefällt. Außerdem „schmeckt“ es den Leuten ja auch, uns beide zu erleben! Michael, du erzählst in dem Bericht davon, dass du die Leute voller Euphorie „totgequatscht“ hast. Das ist heute scheinbar nicht mehr so. Wie würdest du dein Tun heute beschreiben? War es ein Fehler? Wo hat Gott dich verändert? Michael Ich denke, meine persönlich größte Veränderung bezüglich meines Wirkens, ihnen Jesus näherzubringen, wuchs über Jahre hinweg. Ich bin so zutiefst vom HERRN Jesus begeistert, dass ich diese Freude natürlich gerne mit jedem teilen möchte. Doch nicht jeder kann dem folgen. Es gibt dazu ja auch immer wider ablehnende Haltungen meiner Mitmenschen. Das verletzte mich natürlich. Manche greifen Jesus verbal ziemlich heftig an. Da wollte ich dann meinen König verteidigen. Doch ich verstand irgendwann, dass GOTT keine Verteidigung braucht. ER ist GOTT! Du kannst IHN durch Jesus Christus als deinen ewigen Vater kennenlernen oder du willst es eben nicht. Es ist alleine deine Entscheidung. Mit all ihrer Tragweite und Auswirkung. Mein Job und eben auch Kerstins ist es, einfach Zeuge zu sein. IHN zu bezeugen, von IHM zu sprechen. Zu zeigen, wie gut es uns IN IHM geht. Ich bin also heute weiser, kann besser abschätzen , was wann dran ist. Wo es besser ist zu schweigen, wo es dran ist zu handeln. Wie hast du deinen Mann erlebt? Kerstin Das sehe ich genauso. Manchmal ist es alleine nur dran, jemanden – wenn es so sein soll – nur zu umarmen und festzuhalten. Das Gefühl von Wert und Annahme zu geben. Ganz ohne Worte. Ein anderes mal ist es ein Rat, ein Gebet, ein Segen – oder auch ein gemeinsames Schweigen! Weiterhin wird Michael zitiert. Er glaubt: „Die Gäste kommen, weil Gott sie hierher zieht. Es ist der Segen Gottes, der im Essen mitschwingt.“ Segen Gottes, das ist ein alter Begriff, den wahrscheinlich viele Menschen mit ihren Erfahrungen in der Kirche verbinden. Warum benutzt du ihn? Was macht ihn für dich so modern? Michael = SEGEN! Es ist eine reale Kraft Gottes. Etwas das wirklich etwas bewegt, verändert, verbessert. Stelle man sich doch nur einmal vor. Der Kunde bekommt sein Essen, bezahlt und ich reiche ihm den Teller und sage völlig ernst gemeint…“ich wünsche Ihnen eine verfluchte Mahlzeit!“ Das würde den Kunden sehr schocken, ihn verunsichern. Selbst wenn dieser, SEGEN und FLUCH gar nicht wirklich in der Dimension der Wirkungsweisen unterscheiden könnte! Nein, nein, - SEGEN ist LEBEN. SEGEN ist Gesundheit. Im Segen Gottes sind seine guten Gedanken und Kraftwirkungen für uns Menschen enthalten, die ER für uns bereithält – weil ER uns über alle Maßen sehr liebt! Würdest du den Sachverhalt auch so ausdrücken? Kerstin Ich hätte es nicht besser ausdrücken können! In einem Film habe ich Michael mit seinem Auto ankommen gesehen. Ein schöner gelber Sportwagen. Passend zum Geschäft. Auf dem Nummernschild steht ### - JC 777 Welche Botschaft ist damit gemeint? Michael Eine nette Geschichte, die Sache mit dem Kennzeichen. Vom Sinninhalt ist klar: JC steht für Jesus Christus, die 7 steht für die Vollkommenheit GOTTES. 777 für den Vater, den Sohn, den heiligen Geist – also der dreieinige vollkommene GOTT. Ich habe einen Anhänger, der hat dieses Kennzeichen: CJ 777. Eines Tages kam vor Jahren ein Bruder im HERRN zur Pommesbude. Er hatte eben dieses Kennzeichen. Und ich sah es und sprach ihn an, ob er es mir überlassen wolle. Ich würde ihm die Kosten einer Umkennzeichnung zahlen. Doch er wollte nicht. Dieser Bruder kam immer mal wieder, doch auch weitere Nachfragen änderten seine Meinung nicht. Ich gab das ganze im Gebet an meinen Vater ab. Sagte: "HERR, ich hätte gerne genau dieses Kennzeichen, um deinen Sohn zu verherrlichen.“ Es verging ein weiteres Jahr. Ich saß zuhause beim Abendessen. Da hatte ich einen inneren Impuls, eine leise Stimme, die sagte:“Geh ins Internet auf die Seite des Landkreises. Und sieh nach „Wunschkennzeichen“. Das tat ich. Ich gab JC ein und scrollte durch. Da stand es. Hammer. JC 777. Dieses Kennzeichen war frei. Ich reservierte es sofort. Später kam mir dieser speedgelbe Porsche ins Visier. Da hatte ich das richtige Auto zur richtigen Nummer. Auf dem Nummernschildhalter steht: Jesus Christus kommt bald! Seid bereit! Ich schätze der HERR hat es schon ungezählte Male genutzt, wenn Menschen dieses Auto anschauen. Der Bruder, der das Kennzeichen vorher hatte, so hörte ich, ist nach Afrika ausgewandert. Er macht da Missionsarbeit. Kerstin Man kann dazu stehen, wie man möchte. Uns jedenfalls zeigt es, wie sehr unser Vati uns liebt und wie sehr ER sich in unseren Augen verherrlicht. Das Ganze hat auch genauso gewirkt bei den Kennzeichen JC 111 und CJ 111. Ist das wichtig? Für viele sicher nicht. Für uns ist es GOTTES Wirken an uns und zeigt SEIN Interesse an uns! Ihr sprecht von Anfeindungen, die ihr in euren Geschäften erlebt. Ich will hier mal einige davon teilen, um den Lesern eine Vorstellung davon zu geben. Unter einem Film von Radio Bremen TV buten und binnen (4) - Göttliche Currywurst in Verden - November 2010 konnte ich folgende Kommentare lesen: vor einem Jahr - 2021 Der Kerl besitzt 50 Harleys oder so. Ok ist sein Hobby aber ist es besonders christlich so viel Geld zu verpulvern? vor 2 Jahren - 2020 Ich hole mir dort nur was wenn seine Frau in der Bude steht. Er ist unsympathisch und aufdringlich, aber seine Frau ist ein richtig lieber Mensch. vor 7 Jahren - 2015 Wenn diese Pommesbude den Koran verkünden würde, wäre der Budenbesitzer schon längst des Landes verwiesen... aber wenn's christliche Missionarsarbeit ist, ist das ganze Projekt plötzlich eine total faszinierende Idee. Wie seid ihr mit solchen Aussagen umgegangen und wie geht ihr mit solchen Aussagen um? Schüchtern sie euch ein? Findet ihr das ungerecht? Fühlt ihr euch in die richtige Schublade eingeordnet? Kerstin Wir erlebten im Leben beides. Mangel und Überfluss. Doch warum will sich jemand im Mangel aufhalten, wenn doch in der Beziehung zum ewigen GOTT Überfluss zugesagt ist? Das ist ja nicht nur finanzielles Gelingen. Es ist vor allem Friede im Herzen, Freude am Leben, Gelingen im Tun, vollumfängliche GESUNDHEIT, Mut statt Angst, Hoffnung statt Hoffnungslosigkeit. ES IST LEBEN IM ÜBERFLUSS – und genau diese Art LEBEN verspricht unser Rettergott Jesus den Menschen in seinem Wort der Bibel. Und unterschreibt diese Zusagen durch SEIN Blut am Kreuz von GOLGATHA, vergossen – zur Vergebung unserer Schulden. Michael Ich sagte es ja schon. Weder muss ich GOTT verteidigen, noch muss ich mich schämen dafür, gesegnet zu sein. Meinem Vater gehört das Universum, alles, mit allem, was darin ist. Ich bin SEIN Sohn. Genauso geliebt und wertgeschätzt, wie Jesus selbst. Wer ist ER, der mir nicht in SEINER Fülle begegnet und mir nicht Anteil gibt an ALLEM, was SEIN ist. Zumal Jesus genau das auch sagt. Wenn Menschen uns anfeinden, so kämpfen sie eher gegen den HERRN, als gegen uns. Warum auch? Sie sind an uns ja kaum interessiert. Wie wir leben, was wir tun. Doch ist Neid all zu oft ein Indikator dafür, dass Erfolg und Gelingen Reaktionen hervorrufen. Ich würde ihnen also gerne erklären was SEGEN ist, wie man FLUCH loswird, wie das LEBEN in Jesus Christus gelingt. Und da sind wir ja wieder mitten in diesem Interview! Michael, du bist Motorradfan, wie wir es in einem der Kommentare lesen konnten. Im o.g. Artikel (3) habe ich gelesen, dass du auch Werbung in einer Biker-Zeitschrift geschaltet und zum Besuch aufgerufen hast. Sind schon viele "Biker" vorbei gekommen? Michael Ja, es kommen immer wieder Biker vorbei. Wir werben ja seit Jahren im KRADBLATT, einem monatlich erscheinenden Bikermagazin. Super ist, dass der Herausgeber selbst im Laufe der Zusammenarbeit zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kam. Ich bin gerade dabei Mitglied bei den „Ambassadeurs for Jesus“ werden zu wollen. Das sind Brüder, die im Bereich der Motorradgruppen die frohe Botschaft von Jesus Christus weitergeben. Oder kommen die auch nur, wenn du da bist? ;-) Kerstin Ich fahre ja selbst auch Motorrad. So hat man immer wieder Gelegenheit am Imbiss auch über dieses Thema zu sprechen. Da kommt bei Schutzengeln & Co. auch immer das Gespräch auf Glauben. Michael wird weiter zitiert: "Gott will über mich die Menschen erreichen". Woher kommt eure Sicherheit, die aus diesen Worten spricht? Kerstin Wir haben auch immer wieder Menschen, die weite Wege auf sich genommen haben, um zu uns zu kommen. Bei den Gesprächen erfahren wir ja dann, warum und weshalb sie zu uns kommen. Michael Unser HERR gebraucht uns ja täglich, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir erleben SEIN Handeln an uns und anderen. Auch hört ER unsere Gebete. Denn es kommen ja immer wieder Menschen und berichten darüber, was und wie sich in dieser oder jener Angelegenheit etwas zum Besseren verändert hat, nachdem wir gemeinsam darüber gebetet haben. Wozu möchtet ihr die Menschen, die zu euch kommen, ermutigen? Kerstin Komm zu Jesus und nimm IHN im Herzen an. Lerne IHN kennen und erlebe SEINE Kraft, SEINE LIEBE. Michael Lasst euch versöhnen mit dem lebendigen GOTT. ER ist nicht sauer auf Euch. ER will nur euer Bestes. ER hat SEINEN Zorn über eure Sünden auf SEINEN geliebten Sohn Jesus geworfen. Kommt nun und nehmt SEIN Angebot der Vergebung und des ewigen Lebens an. Erkennt IHN, wie ER euch kennt. Und werdet geheilt! Das ist das Ansinnen, das uns treibt und motiviert. Ich bin am Ende meiner Frageliste angekommen. Möchtet ihr noch etwas sagen? Der Raum ist da. Kerstin Ich hoffe sehr, dass es uns Christen gelingt, die jahrhundertealte Prägung des richtenden GOTTES zu überwinden, um den liebenden Vater zu erkennen, der im Sohn Jesus mit uns und der Schöpfung versöhnt ist. Doch das erfordert Mut und gefällt unserem Stolz nicht sehr. Menschen wollen immer etwas dazutun, leisten, beisteuern. Sich einfach beschenken zu lassen, scheint der höchste Grad des menschlichen Ansinnens. Michael Ich bete darum, dass es mir und anderen mehr und mehr möglich ist, unsere Vollmacht und Autorität zu erkennen, die uns vom HERRN gegeben wurde. Dann werden wir fragen: Papa, was kann ich tun, damit DU durch mich DEIN Reich hier auf Erden baust. Damit DEIN Wille in mir und meinem Umfeld geschieht. Wie stehe ich DIR am effektivsten zur Verfügung? Denn wir leben in einer spannenden Zeit der Menschheitsgeschichte – das ist mal klar! Vielen Dank dass ich euch etwas mehr kennenlernen durfte. In diesem Sinne, bis bald an der evangelistischen Pommesbude. Ingo

  • Weil du da bist

    Ich sag es, wie es ist: Diese Woche hatte ich einfach keine gute Idee für meinen Blog-Beitrag. Ich war müde, antriebslos und die Themen, die aktuell meinen News-Feed beherrschen heben die Laune nicht gerade ... Ehrlich gesagt hätte ich am liebsten einen Beitrag gelesen, statt einen zu schreiben. Am besten einen, der richtig positiv ist! Einen, der der Seele gut tut, meinen Glauben stärkt und in mir das Verlangen weckt, große Dinge mit Gott zu vollbringen! Oder auch einfach nur einen, der mich erinnert, dass Gott noch da ist und alles in der Hand hält. Als ich also da saß und nicht wusste, was ich machen soll, habe ich meine Gitarre genommen und angefangen Musik zu machen - um noch mehr zu prokrastinieren. Das tat gut ... so gut, dass ich eigentlich nicht wieder aufhören wollte. Aber ich musste ja diesen Blog-Beitrag schreiben ... oder musste ich das wirklich? Ich kürze hier mal ab: In dem Moment habe ich beschlossen, diesmal nichts zu schreiben, sondern einfach etwas aufzunehmen. Einen Song, den ich schon vor einigen Jahren geschrieben habe, immer mal aufnehmen wollte, und den ich gerade selbst mal wieder hören muss, um mir die Botschaft zu vergegenwärtigen :-) Heute gibt es also mal wieder etwas auf die Ohren! Viel Spaß mit dieser Akustik Version von "Weil du da bist" - ein Song, den ihr hoffentlich gerade so gut gebrauchen könnt, wie ich ;-) Gottes Segen und bis zum nächsten Mal, Euer Daniel

  • Sicherheit

    Ich sitze am See, die Sonnenstrahlen glitzern im Wasser und ich fühle mich sicher. Der kleine Sonnenschein liegt im Kinderwagen, schläft seelenruhig und lächelt im Schlaf. Das Rauschen des Windes sowie die zwitschernden Vögel lassen die Welt um mich herum friedlich erscheinen. Doch der Schein trügt. Leider. Wenn ich den Fernseher oder das Radio einschalte, kommen eigentlich schon seit Jahren nur schlechte Nachrichten: Flüchtlingskrise. Corona-Krise. Ukraine-Krieg. Ich muss sagen, dass ich mich mit jeder neuen Krise immer mehr beteiligt fühle und diese Probleme teilweise enorme Auswirkungen auf meinen Alltag haben. Der momentane Krieg in der Ukraine belastet mich schon sehr. Da dort ein Teil der Familie meines Mannes lebt, ist die Stimmung hier zuhause teilweise sehr angespannt, aufgeregt und unruhig. Zum Glück gibt es noch Kontakt über verschiedene soziale Medien. Doch gerade hier herrscht ein enorm hoher Informationsfluss. Es gibt widersprüchliche Nachrichten, die mich persönlich total überfordern. Dazwischen noch Gespräche auf Russisch, die ich nicht verstehe. Und keiner weiß so richtig, was wahr und was falsch ist. Das verunsichert mich sehr. Gerade in dieser Zeit bemerke ich die Kehrseite der sozialen Medien ziemlich deutlich. Anstatt Aufklärung, annähernd objektive, schnelle Informationen und Hilfsangebote zu bekommen, werde ich überschüttet von Bildern, Videos, subjektiven Nachrichten und Meinungen von gefühlt fast allen Menschen dieser Welt. Wie kann ich da noch richtige und wichtige Infos herausfiltern? Ich habe den Eindruck, dass diese Flut von Nachrichten die Gesellschaft immer mehr spaltet. Viele Menschen denken von sich, sie wären im Recht, weil ja vermeintlich schnell alle "Fakten" abrufbar sind, die auch ebenso zügig mit allen geteilt werden können. Tatsache ist, dass jede dieser Informationen gefühlt wochenlang überprüft werden muss, bevor diese als wahr/falsch eingeschätzt werden kann. Um die Prüfung zu umgehen, gibt es eine scheinbar einfache Lösung: Nichts hinterfragen und sich für eine Seite entscheiden. Denn das gibt auch erst einmal Sicherheit. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich nehme alles ernst, was ich sehe, und verfalle in Panik und blinden Aktionismus oder ich halte alles für falsch, verleugne die Probleme und suche nach Erklärungen, die das untermauern. Vielleicht sollten wir alle mal für ein paar Tage alle elektronischen Medien meiden. Es ist ganz interessant, was dann passiert. Dann würde sich zumindest der Informationsfluss verlangsamen, eventuell würde etwas Ruhe in diesen hektischen Alltag einkehren und viele Menschen hätten die Chance, sich wieder anzunähern. Ich denke, wir könnten Gott öfter diese ganze Informationsflut überlassen. Denn er ist der einzige, der damit umgehen kann. Er weiß am besten, was richtig und was falsch ist. Gerade wenn ich mich überfordert und unsicher fühle, hilft mir ein Gebet (am liebsten in Verbindung mit einem Spaziergang oder Blick aus dem Fenster). Ich werde ruhiger, spüre, wie die Verantwortung kleiner wird, weil ich weiß, dass Gott die ganze Welt in seiner Hand hält. Nur er allein weiß, was passieren wird. Er hat uns eine wundervolle Sicherheit und Zuflucht geschenkt. Jemanden, der auf uns aufpasst. Seinen Sohn Jesus. Also dürfen wir voller Hoffnung in die Zukunft blicken und der Zeit mit ihm dankbar entgegen schauen. Ich sitze also am See, die Sonnenstrahlen glitzern im Wasser und ich fühle mich sicher. Der kleine Sonnenschein liegt im Kinderwagen, schläft seelenruhig und lächelt im Schlaf. Das Rauschen des Windes sowie die zwitschernden Vögel lassen die Welt um mich herum friedlich erscheinen. Ich weiß, Gott und Jesus sind bei mir. Eure Freya Rise up and shine!

  • „Überall ist Ruhe und Frieden“

    Langsam sickert der Gedanke durch meinen Kopf. Krieg … tatsächlich Krieg. Keine drei Flugstunden von hier greift Russland die Ukraine an. Ich liege auf dem Sofa, gerade macht sich ein schlimmer Schnupfen in meinem Kopf breit und dann diese Nachricht. Ich habe mir Bettruhe und eingeschränkten Nachrichtenkonsum verordnet. Da kommt mein vernebelter Kopf gar nicht mit. Weg sind die bisherigen Schreckensszenarien vom Krankenhauskollaps, von hohen Inzidenzwerten, Maßnahmekatalogen und den Einschränkungen meines bisher so frei gelebten Lebens. Die Zahl der täglich neu Infizierten, die Quote der Geimpften, die Zulassung eines neuen Impfstoffs und eines Medikamentes gegen die Bedrohung der ganzen Welt durch das Corona-Virus treten in den Hintergrund. Eine Sondersendung folgt auf die andere. Ein neues Vokabular hält Einzug. Ich bin entsetzt und beunruhigt. Invasion und Angriffswelle statt 3. Welle Schutz suchen in U-Bahnstationen, Kellern und Bunkern statt Ausgangssperre und Lockdown Flüchtlingsströme statt Hochrisikogebiete und Reisebeschränkungen Generalmobilmachung statt mobile Impfteams Sichtbare Konfrontation, Angriff auf die Zivilbevölkerung, Brüder und Schwestern werden aufgrund der Machtgier eines Einzelnen zu Feinden gemacht statt unsichtbares Virus, das nicht nach Herkunft und Status fragt In den Medien wird dieser Krieg vor unserer Haustür als „größte außenpolitische Krise Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg“ bezeichnet. Uns werden die Bilder von brennenden Wohnhausblöcken und Familien, die in U-Bahnschächten Zuflucht suchen, im Kopf bleiben. Ich sehe den russischen Panzer, der einfach so einen PKW überrollt und das kleine Mädchen, das sich weinend von ihrem Papa verabschieden muss. Er zieht in den Krieg, sie flüchtet. Ich bin traurig. Vor drei Monaten suchte ich nach dem inneren Frieden, heute nach dem Weltfrieden. (https://www.leben-einfach-biblisch.de/post/was-bewegt) Und so geht es nicht nur mir, sondern sehr vielen Menschen auf der ganzen Welt. Wie immer in solchen Krisensituationen suchen wir Christen nach Antworten aus der Bibel. Ich bin nun fast Mitte 50 und habe schon so manches erlebt, doch mir fällt es immer wieder schwer, die in der Bibel aufgeschriebenen Prophetien mit der gerade herrschenden Wirklichkeit in Verbindung zu bringen. Ob das an den alten Bildern liegt? Ich bin nicht so gut in Geschichte und Politikinsider bin ich schon gar nicht. Und schließlich kann nur mein beschränkter menschlicher Horizont Bruchstücke erkennen, die für mich im Moment noch kein vollständiges Bild vermitteln. An einem Bibelzitat bin ich in den letzten Tagen immer wieder hängen geblieben. "… sie suchen Frieden, aber es wird keinen geben." (Hesekiel 7,25) Kein Rosenmontagszug in Köln, stattdessen ein Friedenszug. In Berlin zehnmal so viele Teilnehmer bei einer Friedensdemo, wie eigentlich erwartet. Die westliche Welt steht zusammen und mahnt den Frieden an. Es gibt sogar ein Emoji, das ein Peacezeichen auf einem Demoplakat zeigt. In unzähligen WhatsApp-Statusmeldungen und Aufrufen wird dazu immer wieder dafür geworben, für den Frieden zu demonstrieren, zu beten und einzustehen. "… sie suchen Frieden, aber es wird keinen geben." (Hesekiel 7,25) Es wird weiter mit Raketen geschossen, Menschen verlieren ihr Leben durch Kriegshandlungen und wenn man es genau nimmt nicht nur in der Ukraine. Syrien, Afghanistan, Mali, Somalia sind nicht nur Nebenkriegsschauplätze, sondern beschäftigen uns nur schon länger. Der „Weltfriede“ soll absurderweise durch Aufrüstung und Abschreckung bewahrt werden. Das kann nicht gut gehen. Das erscheint mir wenig zielführend. Darum … Mein hoffnungsvoller Glaube auf einen beständigen Frieden hat eine Grundlage und die schaue ich mir in diesen Tagen immer wieder an. Wir warten auf Christus: "Wann das alles sein wird, zu welcher Zeit und Stunde, brauchen wir euch, liebe Brüder und Schwestern, nicht zu schreiben. Ihr wisst selbst ganz genau, dass der Tag, an dem der Herr kommt, so unerwartet eintreffen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sich die Leute in Sicherheit wiegen und sagen werden: »Überall ist Ruhe und Frieden«, wird sie das Ende so plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau. Es wird für niemanden mehr einen Ausweg aus dem Verderben geben. Doch ihr, liebe Brüder und Schwestern, lebt ja nicht in der Finsternis. Also kann euch der Tag, an dem der Herr kommt, auch nicht wie ein Dieb in der Nacht überraschen. Ihr alle lebt im Licht; ihr gehört zum hellen Tag und nicht zur Nacht mit ihrer Finsternis. Darum lasst uns nicht schlafen wie die anderen! Wir wollen hellwach und nüchtern bleiben!" (1. Thessalonicher 5,1-6) Es zeigt mir auch, dass ich wachsam sein muss. Jesus Christus kommt zurück auf die Erde, wir wissen nicht wann. Wenn es so weit ist, will ich genug Öl in meiner Lampe haben, um meinen Retter zu sehen und zu empfangen (Matthäus 25, 1-13). Ich möchte nicht eingelullt in der Ecke dösen und denken, was soll mir schon passieren. Die Corona-Pandemie und auch dieser Krieg sind für mich Wachmacher. Die „Generalmobilmachung“ für den Weltfrieden wäre die Lösung. Dafür bete ich zu unserem himmlischen Vater, der diese Erde und die Menschen, die auf ihr leben, heil machen kann. Denn … "… der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, in Frieden miteinander zu leben; ihr gehört ja alle zu dem einen Leib von Christus. Dankt Gott dafür!" (Kolosser 3,15) "Der alle diese Dinge bezeugt, der sagt: »Ja, ich komme bald!« Amen! Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit allen!" (Offenbarung 22,20+21) Ja komm, Herr Jesus, komme bald. Damit dieses menschengemachte Leid endlich ein Ende hat. "Euch, meinen lieben Brüdern und Schwestern, wünsche ich Frieden, Liebe und immer stärkeren Glauben. Das schenke euch Gott, unser Vater, und Jesus Christus, unser Herr." (Epheser 6,23) Eure Ulrike Die Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica. Inc.® Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis-Verlag Basel.

  • Werdet wie die Kinder

    „In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sagten: Wer ist nun der Grösste im Himmelreich? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach: Amen, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen. Wer sich also zu den Geringen zählt wie das Kind hier, der ist der Grösste im Himmelreich.“ (Matthäus 18,1-4) Ich bin letztens gedanklich über diese Verse aus Matthäus gestolpert. Besonders hängen geblieben bin ich an dem Teil, der besagt, dass wir wie Kinder werden sollen. Ich habe mich gefragt, was das genau und im Einzelnen bedeuten kann. Eine grobe Vorstellung hatte ich davon schon, aber ich habe mich nie tiefergehend damit beschäftigt. Also habe ich mir zuallererst einmal folgende Frage gestellt: Wie sind Kinder eigentlich? Mir sind ziemlich spontan 12 Wesenszüge eingefallen, die die Kinder, die ich kenne, gut beschreiben. Also, wie sind Kinder? Unbefangen, naiv, gutherzig Schnell vergebend Hilfsbereit Voller Vertrauen Unbeschwert Fröhlich und lebenslustig Erfreut auch über die kleinen Dinge Manchmal hilflos, aber zu den Schwächen stehend und Hilfe annehmend Ehrlich Wissbegierig und aufgeschlossen Mutig und offen Voller Energie Nachdem mir diese ganzen Charaktereigenschaften (es war tatsächlich keine Absicht, dass es genau 12 waren 😉) eingefallen sind, dachte ich mir, dass es doch bestimmt zu einigen passende Bibelstellen für uns geben muss. Und siehe da, ich habe ohne große Mühe zu jedem Punkt eine bis mehrere Stellen gefunden. Hier ein kleiner Auszug (falls ihr nicht so viel Zeit oder Lust habt, alle Stellen zu lesen, könnt ihr auch einfach immer nur die erste lesen, es sind insgesamt schon recht viele 😉): Unvoreingenommen, unbefangen, naiv, gutherzig „Alle Bitterkeit und Wut, Zorn, Geschrei und Lästerrede sei verbannt aus eurer Mitte, samt allem, was böse ist!“ (Epheser 4,31) „So bekleidet euch nun als von Gott auserwählte Heilige und Geliebte mit innigem Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut und Geduld!“ (Kolosser 3,12) Schnell vergebend „Seid gütig zueinander, seid barmherzig und vergebt einander, wie auch Gott euch in Christus vergeben hat.“ (Epheser 4,32) „Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so sollt auch ihr vergeben!“ (Kolosser 3,13) Hilfsbereit „Jesus gab ihm zur Antwort: Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter die Räuber. Die zogen ihn aus, schlugen ihn nieder, machten sich davon und liessen ihn halb tot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab, sah ihn und ging vorüber. Auch ein Levit, der an den Ort kam, sah ihn und ging vorüber. Ein Samaritaner aber, der unterwegs war, kam vorbei, sah ihn und fühlte Mitleid. Und er ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in ein Wirtshaus und sorgte für ihn. Am andern Morgen zog er zwei Denare hervor und gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn! Und was du darüber hinaus aufwendest, werde ich dir erstatten, wenn ich wieder vorbeikomme. Wer von diesen dreien, meinst du, ist dem, der unter die Räuber fiel, der Nächste geworden? Der sagte: Derjenige, der ihm Barmherzigkeit erwiesen hat. Da sagte Jesus zu ihm: Geh auch du und handle ebenso.“ (Lukas 10,30-37) Voller Vertrauen „Denn die Schrift sagt: Keiner, der auf ihn vertraut, wird blossgestellt werden.“ (Römer 10,11) „Auf dich vertrauten unsere Vorfahren, sie vertrauten, und du hast sie befreit. Zu dir schrien sie, und sie wurden gerettet, auf dich vertrauten sie, und sie wurden nicht zuschanden.“ (Psalm 22,5+6) Unbeschwert „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen werdet, noch um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Schaut auf die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen - euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht mehr wert als sie? Wer von euch vermag durch Sorgen seiner Lebenszeit auch nur eine Elle hinzuzufügen? Und was sorgt ihr euch um die Kleidung? Lernt von den Lilien auf dem Feld, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht, ich sage euch aber: Selbst Salomo in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott aber das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Sorgt euch also nicht und sagt nicht: Was werden wir essen? Oder: Was werden wir trinken? Oder: Was werden wir anziehen? Denn um all das kümmern sich die Heiden. Euer himmlischer Vater weiss nämlich, dass ihr das alles braucht. Trachtet vielmehr zuerst nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles dazugegeben werden. Sorgt euch also nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Last.“ (Matthäus 6,25-34) Fröhlich und lebenslustig „Freut euch im Herrn allezeit! Nochmals will ich es sagen: Freut euch!“ (Philipper 4,4) „Jauchzt dem HERRN, alle Länder, seid fröhlich, jubelt und spielt.“ (Psalm 98,4) Erfreut auch über die kleinen Dinge „Ich preise dich, dass ich so herrlich, so wunderbar geschaffen bin; wunderbar sind deine Werke, meine Seele weiss dies wohl.“ (Psalm 139,14) Hilflos, aber zu den Schwächen stehend und Hilfe annehmend „All eure Sorge werft auf ihn, denn er kümmert sich um euch.“ (1. Petrus 5,7) „Was bist du so gebeugt, meine Seele, und so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihn wieder preisen, ihn, meine Hilfe und meinen Gott.“ (Psalm 42,6) Ehrlich „Und sie schickten ihre Jünger zusammen mit den Herodianern aus, um ihm zu sagen: Meister, wir wissen, dass du der Wahrheit verpflichtet bist und den Weg Gottes lehrst, wie es richtig ist, und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du achtest nicht auf das Ansehen der Person.“ (Matthäus 22,16) "Vor allem aber, meine lieben Brüder und Schwestern, schwört nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde, schwört überhaupt keinen Eid! Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter das Gericht fallt!“ (Jakobus 5,12) Wissbegierig und aufgeschlossen “und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst“ (1. Petrus 2,2) Mutig und offen „Doch blieben sie längere Zeit dort und lehrten freimütig im Vertrauen auf den Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab und Zeichen und Wunder durch ihre Hände geschehen ließ.“ (Apostelgeschichte 14,3) „Ihm diene ich als Gesandter in Fesseln, damit ich in ihm den Mut und die Freiheit gewinne, das Wort zu verkündigen - wie es meinem Auftrag entspricht.“ (Epheser 6,20) Voller Energie „Denkt doch an den, der von Seiten der Sünder solchen Widerspruch erduldet hat, damit ihr nicht müde und mutlos werdet.“ (Hebräer 12,3) „Ihr wisst doch: Die Läufer im Stadion, sie laufen zwar alle, den Siegespreis aber erhält nur einer. Lauft so, dass ihr den Sieg davontragt!“ (1. Korinther 9,24) Diese ganzen typischen Wesenszüge, die mir zu Kindern eingefallen sind, sind Eigenschaften, die uns von der Bibel immer wieder ans Herz gelegt werden. Eigenschaften, die sowohl uns als auch anderen guttun. Manchmal klingt es als würde Jesus viel von uns verlangen und als wäre es eine schwierige Aufgabe, ins Himmelreich zu gelangen. Doch eigentlich ist es fast schon simpel. Wir müssen uns „nur“ an den oben genannten Charakterzügen orientieren. Wir müssen wieder denken und handeln wie ein Kind. Und das ist eigentlich etwas, was uns nur gut tun kann. Wir dürfen nicht immer denken, dass wir so groß und wichtig sind und uns über alles den Kopf zerbrechen müssen. Kinder sind auch nur so wie sie sind, weil sie sich nicht so viele Gedanken machen, wie wir Erwachsene es manchmal machen. Sie haben sehr großes Vertrauen zu ihren Eltern und wissen, dass diese ihre Stütze sind. Ein Kind weiß, dass es kleiner ist, nicht alles kann und oft Hilfe braucht und baut darauf, dass seine Eltern ihm helfen. Genauso können auch wir Gott vertrauen als seine Kinder und in sein Reich gelangen. Jesus wusste das und hat uns diesen eigentlich simplen Vergleich gegeben, da vermutlich jeder schon mal ein Kind erlebt hat. Und genauso ist er für uns da und nimmt uns an die Hand. „Und man brachte Kinder zu ihm, damit er sie berühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen. Und er schliesst sie in die Arme und legt ihnen die Hände auf und segnet sie. “ (Markus 10,13-16) Genauso kann Jesus auch uns in die Arme schließen, wenn wir es nur zulassen. Lasst uns doch vielleicht diese Woche ein wenig unbefangener und unbeschwerter durch die Welt laufen. Mit Gott und Jesus an der Hand. Wie ein Kind, dem nichts passieren kann, mit Mama und Papa. Der morgige Tag wird sowieso für sich selber sorgen. 😉 Eure Lisa ♥

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