• Ingo

Freude

Heute möchte ich über Freude sprechen.

Freude über ein gemeinsames Wochenende mit Freunden, Glaubensgeschwistern und Familie.

Freude über zwei Jahre Blogschreiben.

Freude über das Verfolgen einer gemeinsamen Idee seit nun schon vier Jahren.



Boltersen


Für die Nachwelt möchte ich etwas ausholen.

Seit dem Frühjahr 2020 befindet sich Deutschland in einer Pandemie. Viele Dinge des gemeinsamen Miteinanders sind nicht mehr möglich. Die Menschen sind aufgefordert, ihre Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken. So fiel auch unser schon traditionelles Frühjahrs-Treffen in Boltersen aus. Gleich im ersten Jahr der sogenannten Corona-Pandemie. Auch 2021 wurde uns das Treffen verwehrt. Wir waren alle sooooo traurig, auch unsere Gastgeberin.

In diesem Jahr hat sich die Situation endlich entspannt. Fast alle Dinge sind jetzt wieder möglich. Die Gefährlichkeit der sogenannte "Omikron" Variante des "Corona" Virus ist nicht mehr so groß. Die Zeichen standen auf grün und so konnten wir nach zwei Ausfällen ein gemeinsames Wochenende planen. Die Abstimmung mit Beate (die Vermieterin des Hauses) war schnell gemacht. "Kommt einfach wann ihr wollt. Ihr kennt ja alles und das Haus steht ja auf." Klar, so war es von Anfang an. Eigentlich schon beim ersten Mal.


Am Samstag vor den Ostertagen war es dann wieder soweit.

Wir fuhren nach Boltersen.

Große Freude.



Uns endlich wieder ausgiebig live erleben.

In der "Corona" Zeit waren die meisten Treffen online. Wir kannten uns fast nur noch mit dem 16/9 Bildschirm um das Gesicht herum.

Wie würden die in der Zeit geborenen Kinder das erleben?

Könnten sie mit den doch eher fremden Menschen überhaupt etwas anfangen?

Um es vorwegzunehmen, es hat funktioniert. Lea (Erwachsen) und der gerade mal 1- jährige Aaron sind jetzt Freunde, um nur ein neues "Pärchen" zu erwähnen.

Die Vertrautheit war wieder da.

Gott sei Dank.

Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir alle die ungezwungene Nähe zueinander, die uns ja lange Zeit verboten war, wiedererlernen müssen.

Das wird hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen.



An dieser Stelle ein kurzer "Freude"-Bericht von Freya


Endlich können wir uns wieder treffen.

Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet.

Auf ein entspanntes Beisammensein, gemeinsames kochen, spielen und lachen.

Es war anders, als die Jahre zuvor in vielerlei Hinsicht.

Zunächst war es kühler als sonst und wir mussten sogar die Heizung aufdrehen.

Und zum ersten Mal waren Kinder mit dabei und dann gleich fünf an der Zahl.

Ich konnte mir dieses Jahr leider nicht das Zimmer mit meiner lieben (Tauf)Schwester Lea teilen, da ja ein kleines Menschlein in mein Leben getreten ist, das meine volle Aufmerksamkeit einfordert.

(Und wie gerne wäre ich wieder mit dir durch den Wald gejoggt.

- Nächstes Mal wieder!

Zum Glück hatte ich gleich am ersten Tag mal kurz babyfrei und konnte wenigstens mit dir einkaufen gehen. Das hat eher lange gedauert, weil wir beide eher entscheidungsunfreudig sind. Aber wir haben das trotzdem gut hin bekommen, obwohl wir am Ende viel zu viel eingekauft haben.

Ein bisschen gefehlt hat mir das gemeinsame, entspannte Frühstück ohne Kinder.

Doch am schönsten war es, einfach im Hier und Jetzt zu sein und das geht mit Kindern besonders gut.

Vor allem das gemeinsame "Ostereiersuchen" und das Musizieren hat mir besonders viel Freude und Spaß bereitet.


Die Zeit verging wieder so schnell und ich wäre gerne noch länger geblieben.

Ein paar Mal kam mir der Gedanke, wie schön es wäre in der Zukunft ein Grundstück mit vielen Häusern zu bewohnen, in denen diese Menschen wohnen, denen ich vertraue und auf die ich mich verlassen kann.

Das Leben wäre für mich dann so viel einfacher und leichter, wenn man die Alltagsaufgaben und den Glauben miteinander teilen kann (und zusätzlich noch immer mal wieder ein paar Stunden für sich alleine hat). (Freya)



Gemeinde bauen


Ein gemeinsames Grundstück mit vielen Häusern?

Da kommen wir zur Freude darüber, dass wir uns vor nunmehr 4 Jahren in Boltersen, ihr wisst schon, dieser "gesegnete" Ort in der Nähe von Lüneburg, wo wir uns im Frühjahr immer treffen, vorgenommen haben, eine Gemeinde zu bauen. Einen Ort zu schaffen, wo wir gemeinsam die rettende Botschaft ausstrahlen können. An dem wir Gutes tun können. Für Menschen da sind. Gemeinsam.

Und wir ziehen immer noch an diesem Strang. Wir haben einen Ort festgelegt. Einen Zeitplan vor Augen. Es wird passieren.



Heike schreibt dazu folgendes


Boltersen 2022 – endlich, nach 3 Jahren können wir wieder unsere Ruhe- und Entspannungsoase besuchen.

Wir, das sind dieses Mal Mitglieder aus 2 (Stamm-)Familien und inzwischen 3 Generationen, sowie eine befreundete Familie.

Dies ist der Ort, an dem wir uns wie zu Hause fühlen und ohne Einflüsse der „Umwelt“ Zeit mit uns und mit Gott verbringen können. Im wunderschönen Fachwerkhaus und im großen Garten miteinander reden, musizieren, kochen, spielen und uns in Gottes Natur aufgehoben fühlen. Übrigens hatten wir bis jetzt jedes Mal, wenn wir dort waren, gutes Wetter 😉 (ein Baustein für das Gefühl von gesegneter und behüteter Zeit).


Dies ist auch der Ort, an dem vor 4 Jahren die ersten Gedanken zum „Gemeinde-bauen-Projekt“ entstanden. Nach einer gemeinsamen Tageslese in der Bibel saßen wir noch zusammen und sprachen u.a. über unser „Entfernungsproblem“. Wir wohnen leider nicht so nah zusammen, dass man sich schnell mal eben treffen könnte. Aus dem Gespräch ergab sich irgendwann die Idee, dass doch unsere „Kinder“, die nach Studium und Ausbildung frei für neue Wege sind, diese Chance nutzen können. Sie könnten sich Arbeitsplätze an „einem Ort“ suchen, um dann zusammen zu leben und auch ihr christliches Leben zu teilen. Daraus entwickelte sich auch u.a. die Idee zu „Mehrgenerationen-Wohnen“, wir sponnen so verschiedene „Fäden“ und ließen das Ganze erstmal sacken. Der erste Schritt war die Gründung einer WhatsApp-Gruppe zum weiteren Austausch. Es festigte sich eine Stammgruppe, die diese Gedanken weiter verfolgte und so kam es nach 2 Jahren zur Blog-Gründung. Und dieser Blog hat jetzt sein „2-jähriges Jubiläum“. Dazu herzlichen Glückwunsch von einer regelmäßigen Leserin. (Heike)



leben einfach biblisch


Genau, da ist noch ein weiterer Geburtstag zu feiern. Am 20. April 2020 erschien unser erster Blog. Seitdem sollten also über 200 "Montags" Beiträge veröffentlicht worden sein. Für uns war das sicherlich eine Herausforderung. Jede Woche dran bleiben. Eine Idee, eine Inspiration haben für eine Geschichte, ein Lied, einen Bericht, ein Interview, einer Lebenssituation. Es ist einiges Abwechslungsreiches zusammengekommen.

Da haben wir allen Grund zur Freude. Wir haben gemeinsam etwas auf die Beine gestellt und es läuft und läuft und ...

Das kann Hoffnung machen für unser großes Projekt.

Wir bauen eine Gemeinde zusammen an einem Ort.



Ulrike freut sich auf diese Weise


Herzlichen Glückwunsch – Der Leben-einfach-biblisch-Blog wird 2 Jahre alt.

Wärst du ein kleiner Mensch, würdest du jetzt laufen können, vielleicht deine Kinderkrankheiten durchmachen und dein Horizont, deine Sprache und dein Verständnis würden immer weiter wachsen.

Gar nicht so verkehrt dieser Vergleich, denn ich empfinde tatsächlich so, dass wir Blogger das „Ding“ jede Woche zum Laufen bringen. Die Rückmeldungen, die ich bekomme, aus allen Generationen sind positiv und das motiviert mich immer wieder aufs Neue. Auch wenn ich oft noch kein Thema finde, über das ich schreiben kann, so entsteht ein Blog fast immer beim Schreiben am PC. Das verbuche ich unter Gottes Führung und Fügung! Manchmal bin ich selbst überrascht, was da so rauskommt. Keine Frage, mein Horizont und hoffentlich auch euer wird jede Woche weiter und das Verständnis füreinander wächst wöchentlich. Schön, wenn dann noch ein Kommentar eines Lesers unterm Blog auftaucht. Weiter so!

Da die Basis für diesen Blog unser gemeinsames Vorhaben ist, eine Gemeinde zu gründen, habe ich mich sehr gefreut, dass wir uns endlich wieder in „echt“ treffen konnten. Dafür stand, der bei uns allen sehr beliebte Ort „Zeitraum“ in Boltersen zur Verfügung. Und wie immer hat dieses Fleckchen Erde, das liebevoll renovierte, alte Bauernhaus und der verwunschene Garten, so etwas Entschleunigendes. Erholung, gute Gespräche, gemeinsames Kochen und Essen, Spiele, Musik, Versammlung und schöne Spaziergänge und nicht zu vergessen die quirligen fünf Kleinkinder, die uns viel Freude bereiteten, machten dieses Wochenende zum besonderen Ausflug.

Danke an alle und unserem himmlischen Vater für seinen Segen dafür und unserem Herrn Jesus dafür, dass er spürbar an unserer Seite steht. (Ulrike)



Jubel, Jubel, Jubel.

Wenn ich das hier so zusammenfasse, fühlt sich das wirklich gut und sehr schön an. Wir sind Gott und Jesus von Herzen dankbar über diese Fügung und ihre Begleitung.


"Gott, bitte zeige uns auch weiterhin, was du für uns bereithältst."


Jetzt habe ich so viele Jubiläen beschrieben. Und ich frage mich gerade, seit wann treffen wir uns eigentlich in Boltersen?

Gefühlt 20 Jahre!?

Moment, ich schaue mal eben nach. . . .


Das erste "Boltersen" fand im Mai 2016 statt.

Das heißt vor 6 Jahren hat es begonnen.

In diesem Jahr war das 7. Jahr.

Zwei Treffen sind ausgefallen.

Also sind wir in diesem Jahr zum 5. Mal dagewesen.

Wow, noch ein Grund zum Feiern.



In diesem Sinne, wünsche ich dir viel Freude.


Ingo

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