top of page

Search this site

326 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Angekommen

    Nach all dem Stress, von dem ich hier schon berichtet habe, sind wir so langsam angekommen in unserem neuen Zuhause und es ist etwas Ruhe eingekehrt. Eigentlich fühlt es sich fast so an, als würden wir hier schon Jahre wohnen. Ich glaube, ich kann für alle sprechen, dass wir uns hier sehr, sehr wohl fühlen. Wenn ich die Kinder beobachte, wie sie sich ganz selbstverständlich auf den Weg nach oben machen, um sich in ihren Zimmern zurückziehen, im Spielzimmer verschwinden, um zu toben und Kunstwerke zu erschaffen oder in den Garten rennen, um zu buddeln und Ball zu spielen, muss ich jedes Mal lächeln und mir wird ganz warm ums Herz. Das klingt zwar nach einer blöden Floskel, aber es trifft ganz gut, wie ich mich dann fühle.   Es ist so schön zu sehen, dass es ihnen hier gut gefällt, sie sich wohlfühlen und sich hier viel besser ausleben können. Dabei verwundert es mich immer wieder, wie schnell es ging, dass sie hier angekommen sind, sowohl zu Hause als auch im neuen Kindergarten. Das bestärkt mich aber immer und immer wieder darin, dass Gott uns hier hin gesetzt hat, dass es genau so sein sollte und er alles in der Hand hatte (und hat). „Du hast mir Freude ins Herz gegeben, mehr als in der Zeit, da es Korn und Wein gibt in Fülle. In Frieden will ich mich niederlegen und schlafen, denn du allein, HERR, lässt mich sicher wohnen.“ (Psalm 4,8+9) Das ermutigt mich natürlich jedes Mal, wenn doch Zweifel oder Sorgen aufkommen (ein eigenes Haus zu besitzen, ist auch ein Stück weit unheimlich).   Ich musste aber auch neulich darüber nachdenken, dass Situationen wie oben beschrieben für mich oft Gottes Königreich widerspiegeln. Als erstes wären da diese unbändige Liebe und dieses große Glücksgefühl, die sich in solchen Momenten in meinem Herzen breit machen. Als zweites ist es die Harmonie, die zwischen den Kindern herrschen kann, wenn sie friedlich miteinander spielen (natürlich geht das auch anders 😉) und sie sich miteinander beschäftigen. Als drittes ist es das Gefühl des angekommen seins, das eine große Ruhe und einen unendlichen Frieden in mir auslöst. Und so stelle ich mir das Königreich vor: friedlich, harmonisch und voller Liebe. Durch und durch angekommen sein. „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Frieden und Freude im heiligen Geist.“ (Römer 14,17) „Und ein jeder wird unter seinem Weinstock sitzen und unter seinem Feigenbaum, und da wird keiner sein, der sie aufschreckt, denn der Mund des HERRN der Heerscharen hat gesprochen!“ (Micha 4,4) „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe.“ (1. Korinther 13,13) Ich wünsche jedem von Herzen ein Stück dieser friedlichen Liebe – schon jetzt und auch im Königreich – auf dass es keine Krankheiten gibt, keine Kriege, keine Ungerechtigkeit, keine Ängste, kein Leid. „Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen ein Zelt aufschlagen. Sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten, und weder die Sonne noch irgendeine Hitze wird auf ihnen lasten. Denn das Lamm in der Mitte des Thrones wird sie weiden und wird sie führen zu Quellen lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen jede Träne von ihren Augen.“ (Offenbarung 7,15-17) Amen.   Eure Lisa ♥ Foto von Samuel Foster  auf Unsplash

  • Ein Glaube, der verbindet

    Dieses Wochenende war ich bei einer Hochzeit eines Paars aus der Gemeinde, bei der Gäste aus den verschiedensten Ländern anwesend waren: Gäste aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg, England, Südafrika, Amerika und Kanada (und wahrscheinlich habe ich noch einige vergessen). Menschen aus aller Welt kamen zusammen, um gemeinsam das Brautpaar zu feiern.   Wie passend, dass diese internationale Feier ausgerechnet an diesem Wochenende stattgefunden hat. Denn warum könnt ihr diesen Beitrag heute schon zu einer Zeit lesen, zu der ihr sonst noch bei der Arbeit wärt? Genau, es ist Pfingstmontag.   Doch wo liegt die Parallele zwischen der Hochzeitsfeier an diesem Wochenende und den Ereignissen vor rund 2.000 Jahren, an die uns dieser Feiertag erinnern soll?     Das Fest der Wochen   Was wir heute im christlichen Kontext als Pfingsten kennen, ereignete sich am fünfzigsten Tag nach dem Passahfest (daher auch der Name Pfingsten: abgeleitet vom griechischen „pentekoste“ – der fünfzigste Tag). Im jüdischen Festkalender markiert dieser fünfzigste Tag den Beginn des Wochenfestes:   „Und ihr sollt für euch zählen von dem Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, an dem ihr die Garbe fürs Schwingopfer gebracht habt: Es sollen sieben volle Wochen sein. Bis zum andern Tag nach dem siebten Sabbat sollt ihr fünfzig Tage zählen. Dann sollt ihr dem HERRN ein neues Speisopfer darbringen.“ (3. Mose 23,15+16)  „Sieben Wochen sollst du dir abzählen: Von da an, wo man beginnt, die Sichel an die Saat zu legen, sollst du anfangen, sieben Wochen zu zählen. Dann sollst du das Fest der Wochen für den HERRN, deinen Gott, feiern, […]“ (5. Mose 16,9+10)   Das Fest diente dazu, im Frühling die ersten Früchte der Ernte zu feiern und Gott für diese zu danken. Doch hierin liegt noch nicht die Ähnlichkeit zu der Hochzeit, bei der ich zu Gast war. Das Wochenfest war eines der drei Wallfahrtsfeste. Die Juden kamen also in Jerusalem zusammen, um dieses Fest zu feiern:   „Dreimal im Jahr soll alles bei dir, was männlich ist, vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen  und am Fest der Laubhütten.“ (5. Mose 16,16)   So wie die internationalen Gäste aus allen Ecken der Erde zu der Hochzeit an diesem Wochenende angereist waren, waren vor rund 2.000 Jahren ebenso Juden aus aller Welt in Jerusalem versammelt, um gemeinsam das Fest der Wochen zu feiern.     Ganz ohne Übersetzer   Während wir an diesem Hochzeitswochenende Übersetzer brauchten, um wirklich jeden Gast abzuholen, passierte am Pfingstfest nach Jesu Tod das Wunder, an das wir heute noch an diesem Feiertag erinnern.   Der heilige Geist kam über die Anhänger Jesu und ließ sie anfangen in fremden Sprachen zu reden. Die anwesenden Juden aus anderen Ländern hörten sie auf einmal in ihren Muttersprachen reden:   „Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind: Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die hier weilenden Römer, sowohl Juden als auch Proselyten [zum Judentum übergetretene Heiden] , Kreter und Araber – wie hören wir sie von den großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ (Apostelgeschichte 2,7-11)   Ganz ohne Übersetzer hörten so die angereisten Juden aus aller Welt die Pfingstpredigt des Petrus, welcher der verwirrten Menge das, was sie sahen, als Zeichen Gottes erklärte und ihnen bei dieser Gelegenheit verkündigte, dass Jesus der Messias war, der den Juden schon vor langer Zeit prophezeit worden war (weiter nachzulesen in Apostelgeschichte 2).   An diesem Tag überwand die frohe Botschaft eine ganze Reihe an Sprachbarrieren und das ganz ohne böse dreinblickende Duolingo-Eule, die abends daran erinnert, dass man kurz davor ist, seinen Streak zu verlieren. Ein Wunder, das selbst aus heutiger Sicht mit all unserer technischen Unterstützung nicht weniger bewundernswert erscheint.     Ein Glaube, der verbindet   Das Pfingstfest hat für uns heute verschiedene Bedeutungen. Um noch einmal den Vergleich zum Wochenfest zu ziehen, kann man sinnbildlich davon sprechen, dass die Erstlingsfrucht der Gemeinde gefeiert wird, da diese an jenem Tag um 3.000 Gläubige gewachsen ist (s. Apg 2,41). Außerdem kann die Geschichte davon, wie die Gemeinde in Jerusalem den heiligen Geist empfing, eine Erinnerung daran sein, dass eben diese Kraft Gottes auch in unserem Leben wirkt.   Woran mich Pfingsten in diesem Jahr vor dem Hintergrund der letzten Tage jedoch besonders erinnert, ist die Tatsache, dass wir einen Glauben teilen, der Menschen verbindet – über alle Grenzen hinweg. So wie vor rund 2.000 Jahren in Jerusalem Menschen verschiedenster Nationalitäten zu Christen wurden, verbindet uns unser Glaube auch heute mit Menschen auf der ganzen Welt. Diese Verbindung durfte ich an diesem Wochenende aufs Neue spüren, als wir gemeinsam mit Geschwistern aus aller Welt das nun verheiratete Paar feiern konnten.   Und ich möchte diesen Beitrag dazu nutzen, auch euch daran zu erinnern, dass wir, indem wir uns auf Jesus berufen, Teil einer weltweiten Gemeinschaft sind. Teil einer Verheißung, die nicht nur den Juden damals in Jerusalem galt, sondern auch uns.   „Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind , so viele der Herr, unser Gott hinzurufen wird.“ (Apostelgeschichte 2,38+39)   Wir sind heute nicht nur geografisch, sondern auch auf zeitlicher Ebene weit entfernt von den Ereignissen aus Apostelgeschichte 2. Trotzdem gilt diese Zusage auch für uns.   Mittlerweile gibt es weit mehr als die 3.000 an Pfingsten getauften Christen. Eine schnelle Internetsuche zeigt auf, dass die Zahl der Christen weltweit auf über 2,6 Milliarden geschätzt wird (nachzulesen hier ). Und ich hoffe, dass der Gedanke daran, dass wir durch unseren Glauben mit so vielen Menschen auf der Welt verbunden sind, euch Halt geben kann.   Insbesondere, wenn man nicht in einem christlichen Umfeld lebt oder die nächste Gemeinde, zu der man sich verbunden fühlt, weit weg ist, kann es schnell passieren, dass man sich mit seinem Glauben alleine fühlt. Aber wir sind nicht allein.   Also lasst uns diesen Feiertag dazu nutzen, uns daran zu erinnern, dass wir einen Glauben teilen, der die Menschen verbindet. Lasst uns dankbar sein für die Gemeinschaft, die wir im Glauben an Jesus mit anderen Menschen finden können. Lasst uns diese Gemeinschaft (erneut) bewusst suchen. Und auch wenn es sich manchmal so anfühlen kann, lasst uns nicht vergessen, dass wir nicht allein sind, sondern Teil von etwas Großem.     Bis zum nächsten Mal! Eure Lea Foto von Nataliya Vaitkevich

  • Neue Welt II

    In meinem "Neue Welt" Blog vor einigen Wochen hatte ich die Frage gestellt, wie die neue Welt sein wird? Wie wird das Leben aussehen, wenn Christus die Führerschaft übernommen hat? Bis jetzt habe ich keine direkten Antworten darauf bekommen.   Erneut hat mich ein Buch mit einem Bild inspiriert, in dem eine Fantasiewelt beschrieben wird, die schon Wirkungen hervorgebracht hat bzw. jetzt den Unterschied ausmachen kann. Die Zeiten verschwimmen und ich hatte den Eindruck, es könnte auch ein Bild für die Zukunft sein, nach der ich mich sehne.     Baby Segen   In unserer kleinen Hauskreisgruppe sind innerhalb eines Jahres drei Paare Großeltern geworden. Bei unserem letzten Treffen vorige Woche feierten wir dieses Wunder, anlässlich der Geburt des letzten Babys am Anfang der Woche. Wir konnte alle die Freude und das Glück über dieses Wunder aus eigener Erfahrung teilen. Kleine Wesen erblicken die Welt. Wir spürten große Dankbarkeit und zugleich auch Demut. Es ist und bleibt ein Geschenk. Später, wieder allein, ich war immer noch beseelt von unserer gemeinsamen Freude über den "Baby Segen", kam dieser Gedanke in mir auf. In welcher Welt werden die Kinder aufwachsen? Diese Frage stellte sich mir auch schon bei unseren eigenen Kindern. Leben wir in der Zeit von der Jesus sprach, als er sein Wiederkommen ankündigte?   »Zu dieser Zeit werden an Sonne, Mond und Sternen seltsame Erscheinungen zu sehen sein. Die Völker der Erde fürchten sich und wissen nicht mehr weiter, weil das Meer tobt und Sturmfluten über sie hereinbrechen. Die Menschen sind voll lähmender Angst und Ungewissheit darüber, was mit der Welt noch passieren wird; denn sogar die Kräfte des Weltalls werden durcheinandergeraten. (Lukas 21,25)   Welche Möglichkeiten werden die Neugeborenen haben? Die Aussichten sind undeutlich und beunruhigend. Und es steht nicht in unserer Macht, das Große und Ganze zu beeinflussen.   Ich möchte schon jetzt für sie beten:   Gott und Jesus, seht diese Kinder. Ihr habt ihnen das Leben geschenkt. Begleitet sie, wenn sie ihr Leben ergreifen und begreifen. Und wie wunderbar wäre es, wenn sie die Möglichkeit hätten, dich Jesus als den Sohn Gottes und ihren Retter zu erkennen. Amen   Das Bild einer anderen Welt   In der Graphic Novel "WHO´S THE SCATMAN?" von Jeff Chi wird die Geschichte von John Larkin gezeichnet. An dieser Stelle möchte ich Jeff danken, der gerne der Veröffentlichung zugestimmt hat. Dieser John wusste früh in seinem Leben, dass er ein Musiker ist. Leider blieb er die Hälfte seines Lebens erfolglos. Wenn es darauf ankam, konnte er über seine Musik nichts erzählen. Er war nämlich Stotterer. Deshalb war er Außenseiter und blieb unverstanden. Diese Situation führte ihn in die Alkoholsucht. Die Liebe seiner späteren Frau ließ ihn wieder auftauchen. Er wagte eine Tour durch Europa. Hier wurde er entdeckt und eine späte Musikkarriere begann. John hatte sich gefunden. Trotzdem oder gerade wegen seiner schweren Vergangenheit blieb er bei sich und ging so seinen Weg. Er sang als Scatman vom Stottern und zugleich wie Stottern. Damit erfand er einen ganz neuen und eigenen Musikstil. Und die Welt liebte ihn dafür. In einem Fernsehinterview beschrieb er sein Scatland. Es war die Fantasie seines Lebens, die er der Welt schenkte, damit die Menschen ein selbstbewusstes Leben finden. Dieses Interview habe ich aus dem Buch herausgeschrieben. Im Buch ist der Text in Sprechblasen geschrieben, die das Gesprochene der gezeichneten Personen wiedergeben.   AUSSCHNITT ANFANG   "Eine liebe Person holt dich ab und führt dich durch Scatland. Dort gibt es keine Regierung, keine Polizei. Die Leute leben ganz natürlich."   "Sie vertrauen sich gegenseitig und sagen immer die Wahrheit. Denn wenn man lügt, dann verstößt das gegen den Grund, warum man überhaupt miteinander spricht."   "und alle Menschen sprechen Scattish. Das ist eine Sprache aus Silben und Tönen - und wenn man sie hört, dann klingt es wie Harmonie und Freude."   "Außerdem sind alle Menschen wie Kinder. Sie hatten alle eine glückliche Kindheit und durften sich und ihre Kreativität voll entwickeln. Darum sind sie auch kreative Menschen."   "In Scatland gibt es nur Liebe und Freude. Niemand weiß, was Hass bedeutet."   "Jeder ist ein Held"   "Und wenn du dich fragst, wo Scatland ist, dann sage ich dir, es gibt diesen Ort wirklich:"   "Als Scatland erschaffen wurde, da sollte es geschützt werden, um für immer bestehen zu können. Darum wurde Scatland in Millionen von Teile zerbrochen und dort versteckt, wo es in Sicherheit ist: In die Herzen der Kinder."   "Wenn du also nach Scatland willst, dann musst du nur in dich selbst schauen."   "Zwischen deinen tiefsten Träumen und wärmsten Wünschen, da triffst du die liebe Person, die auf dich wartet und dir Scatland zeigt."   "Und du wirst sehen:"   "Diese Liebe Person bist du selbst!"   "Ich glaube, Gott erschafft keinen Abfall. Und Gott gibt uns Probleme, die wir überwinden müssen, um stärker zu werden."   "Ich stottere. Aber jeder stottert auf seine Art und Weise."   "Und wenn man zu sich selbst gefunden hat, dann kann man auch anderen helfen, zu sich selbst zu finden."   "Das will der Scatman tun. Und darum geht es in meinen Songs."     "... super John, ganz super! Das ist eine ganz tolle Botschaft, ich verstehe das total!" "Aber  - Huch _ unsere Zeit ist jetzt auch schon um!" "Meine Damen und Herren: Scatman John!"   "Wuhu!"   "Bravo!"   "Jaaa!"   AUSSCHNITT ENDE     Wie Kinder   Hatte Jesus vielleicht so ein ähnliches Bild vor Augen, als er von den Kindern sprach?   In dieser Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten ihn: »Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes himmlischem Reich?« Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in ihre Mitte und sagte: »Ich versichere euch: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr ganz sicher nicht in Gottes himmlisches Reich. Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes himmlischem Reich. Und wer solch einen Menschen mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf.«  (Matthäus 18,1-5) Was für eine wunderbare Aufgabe. Die Kinder aufnehmen. Sie begleiten, inspirieren und ermutigen. Immer mit dem Gedanken, dass sie so ihren Weg finden und gehen und sich dabei selbst finden. Und dieses Selbstfinden führt zur Nächstenliebe, die Jesus geboten hat. Diese Aufgabe werden die jungen Eltern, die Großeltern, die Onkel und Tanten, die Geschwister im Glauben, die Nachbarn, Freunde und alle Nächsten ergreifen und gut machen. Immer im Vertrauen darauf dass die Kinder etwas daraus machen, was alle noch nicht vor Augen haben. Gott und Jesus werden sie begleiten und sehen und sie zu sich führen. Zu sich selbst, zur Liebe und zu Gott und Jesus in die Welt der Zukunft.     In diesem Sinne wünsche ich euch die Begegnung mit Kindern.     Ingo     Text (Seite 132-139) aus dem Buch Who´s the scatman?, Jeff Chi, Verlag: Zwerchfell https://zwerchfellverlag.de/whos-the-scatman-von-jeff-chi/ Hier findest du ein Interview mit dem Zeichner.   Anmerkungen und Fragen könnt ihr als Kommentar eintragen. Oder gern auch direkt an mich: ingo@einfach-biblisch.de   Ingo Tauchert   Die Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für alle ® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica. Inc.® Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis-Verlag Basel.

  • Annahme

    Da wir im Februar umgezogen sind musste ich unser älteres Kind für einen neuen Kindergarten anmelden. Natürlich gab es aufgrund der aktuellen extrem angespannten Situation (anderes Thema) nur einen Platz auf der Warteliste für ihn, was ich auch nicht anders erwartet hatte mitten im Jahr. Zum Glück ist er bis zum Ende des Kitajahres im Sommer noch in seiner alten Kita "geduldet", worüber ich mich auch sehr freue, obwohl die Fahrt sehr lang ist. Hier im Umkreis gibt es zwei Kindergärten, die fußläufig erreichbar sind und ich habe sehr gehofft & gebetet, dass unser Sohn hier einen Platz bekommt, damit wir nicht mehr fahren müssen und wir vielleicht auch ein Auto verkaufen können. Durch die Nachbarn habe ich erfahren, dass Ende April die Briefe über die Platzvergabe verschickt wurden, doch wir haben keinen erhalten. Also schrieb ich eine nette Mail an die "Kita-Beauftragte" der Gemeinde mit der Bitte den Brief noch einmal zuzustellen und mir mitzuteilen, ob und wo unser Kind einen Platz bekommen hat. Dann kam schnell die ernüchternde Antwort: Er hat zwar einen Platz bekommen, aber leider etwa 6 km entfernt von unserem Haus. Darüber konnte ich mich dann so gar nicht freuen und wurde echt traurig und wütend darüber. Es ärgerte mich, dass mein Gebet offensichtlich nicht erhört wurde und ich begann alles schwarz zu sehen: Ich müsste wieder fahren und auch noch seine Schwester mitnehmen, die Autofahren eher blöd findet. Da begann schon mein Kopfkino mit schreiendem Baby auf dem Rücksitz. Dann fand ich auch noch heraus, dass die Kinder aus dem anderen Ort in eine andere Grundschule kamen, weil es ein anderes Gebiet ist. Als ich meiner Nachbarin mein Leid klagte, erfuhr ich von ihr, dass sie den Platz für ihr Kind in meiner favorisierten Kita nicht annehmen und das ja dann ein Platz frei werden würde. Also wollte ich schnell anrufen und fragen, ob wir nicht eventuell diesen haben könnten. Aber Anrufe wurden gar nicht angenommen, sondern auf E-Mail Kontakt verwiesen. Also tippte ich wieder eine Mail und fragte höflich ob wir nicht diesen Platz haben könnten und schrieb noch weiter von meinem Leid mit dem Auto und der Grundschule (ich blieb respektvoll und bei mir). Als Antwort kam dann, dass sie unseren Sohn in die Platzvergabe der zurückgegebenen Plätze mit einbezieht. Die Antwort machte mir irgendwie wenig Hoffnung und ich fing an mich damit abzufinden. Doch dann fand ich auch noch heraus, dass das Kind der Kita-Beauftragten schon mit 2,5 Jahren einen Platz in meiner favorisierten Kita bekam ("Dorf-Gossip" halt), was mich natürlich schon etwas provozierte und irgendwo kam ein Gefühl in mir auf, dass ich benachteiligt wurde. Am Ende der Woche, nach einem Gespräch mit einer Freundin und einer anderen Nachbarin, hatte ich mich mit der "weiter entfernten" Kita aber abgefunden. Die negativen Gefühle verschwanden. Ich erkannte, dass es keine persönliche Verschwörung gegen mich gibt. Momentan besteht halt ein Platzmangel. Mein Sohn würde dort auch Freunde finden, vielleicht sogar welche, die wie er in eine andere Grundschule gehen. Die Kita ist mit 3 Gruppen eher klein, der Außenbereich ist schön, usw. Ich hatte sogar den Eindruck, dass es von Gott so gewollt war, dass wir dort einen Platz bekommen. Der Grund war mir nicht klar, aber vielleicht wusste Gott etwas, dass ich nicht wusste und ich vertraute darauf, dass es schon gut werden wird im Sinne von : "...nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!" (Lukas 22,42) Ich vertraute also auf Gott und akzeptierte die Situation. Ja, ich begann mich sogar etwas darauf zu freuen und blickte optimistisch in die Zukunft. Und dann... ...bekamen wir nach zwei Wochen noch einen Brief. In diesem stand, dass wir nun doch ein Platz in der favorisierten Kita bekommen. Ich konnte mich erst gar nicht so richtig freuen, weil ich mich bereits mit der anderen Kita abgefunden hatte. Jetzt bin ich natürlich erleichtert und doch habe ich manchmal den Gedanken, ob ich jetzt in Gottes Pläne gepfuscht habe!? Wird jetzt etwas Schreckliches passieren? War es die falsche Entscheidung? Es könnte natürlich sein, dass Gott wollte, dass ich lerne mich für etwas einzusetzen anstatt es still und leise zu akzeptieren, wie es sonst eher meine Art ist. Ich hoffe einfach einmal zweiteres, denn herausfinden werde ich es leider nicht. Oder ich interpretiere viel zu viel in eine eigentlich belanglose Sache hinein, mit der Gott gar nichts zu tun hat. Denn es gibt echt viel schlimmere Dinge als ein Kita-Platz in Fußnähe. Vielleicht kennt ihr diese Situation auch. Schreibts gern in die Kommentare. Liebe Grüße, Freya Rise up and shine!

  • Merkwürdig

    Wann habt ihr euch das letzte Mal so richtig merkwürdig verhalten? Habt ihr kürzlich mal unter der Dusche ein fiktives Fernsehinterview mit euch selbst als Promi geführt? Oder beim Fernsehen die Lautstärke nur in Zweierschritten verstellt, damit sie bloß keinen ungeraden Wert hat? Oder habt ihr voller Inbrunst laut einen Songtext falsch mitgesungen, obwohl ihr inzwischen wisst, dass ihr die einzigen seid, die ihn je so verstanden haben? Wenn ja, dann seid ihr mindestens so merkwürdig wie ich. Herzlichen Glückwunsch! Aber ist das eigentlich merkwürdig genug?   Im ersten Moment klingt die Frage vielleicht komisch. Meist fühlt es sich ja eher falsch als richtig an „merkwürdig“ zu sein. Ich muss bei mir selbst feststellen, dass ich mich des Öfteren reichlich merkwürdig verhalte. Wenn ich mich dabei ertappe, ist es mir oft unangenehm und ich hoffe im Stillen, dass es niemand sonst mitbekommen hat. Vielleicht geht es euch ähnlich. Aber was, wenn merkwürdig sein nicht nur etwas ist, wofür man sich schämen muss, sondern sogar eine Art viel zu selten genutzte Super-Power für die Verkündigung?   Klar, einfach nur merkwürdig zu sein im Sinne von komisch, befremdlich oder peinlich, ist zwar einerseits nichts Schlimmes aber andererseits auch nichts besonders Erstrebenswertes. Es gibt jedoch noch eine andere Art merkwürdig zu sein oder merkwürdige Dinge zu tun. Ich spreche von merkwürdig im ursprünglichen Sinn des Wortes: des Bemerkens würdig, und zwar indem es positiv heraussticht und angenehm auffällt. Zu dieser Art von merkwürdigem Verhalten bin ich als Christ sogar explizit aufgerufen: „Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ (Matthäus 5,14-16) „Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Römer 12,2) Auffallen und anders sein ist ausdrücklich erwünscht! Als Christen tun wir aus Überzeugung Gutes und streuen Nächstenliebe und genauso soll es sein. Wenn Menschen uns im Alltag begegnen, dann sollten sie im besten Fall allein an unserem liebevollen Verhalten schon Vieles über unseren Glauben erfahren. Aber klappt das immer? Oft bin ich ehrlich gesagt deprimiert, weil ich feststelle: Ich bin keine leuchtende Stadt auf einem Berg, die von weitem schon durch ihren Glanz hervorsticht. Wenn überhaupt, dann bin ich eine von sehr vielen Städten auf sehr vielen Bergen, die alle sehr hell leuchten und viele davon sogar noch deutlich heller als ich. Und bei weitem nicht alle davon folgen Jesus nach.   Besonders deutlich wird das, wenn ich von Nicht-Christen gefragt werde, warum ich ausgerechnet die Moral und Ethik Jesu für nachahmenswert halte. Tun denn nicht auch eine Menge Leute gute Werke, ohne sich dabei auf Jesus oder Gott zu berufen? Meine Antwort lautet: Definitiv ja! Wenn wir also als Christen mit unserem Bestreben, Gutes zu tun, kaum besonders auffallen, haben wir dann nicht unsere von Jesus erteilte Mission verfehlt? Und zeigt das dann nicht, dass der christliche Glaube eigentlich kaum etwas Besonderes zur Welt beizusteuern hat?   Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen: Ja, viele Leute tun auch ohne Glauben sehr gute und absolut lobenswerte Dinge. Und diese guten Dinge sind keineswegs weniger wert, weil sie nicht im Glauben geschehen. Aber bei genauerem Hinsehen fällt mir auf, dass es dabei doch oft eine gewissen Grenze gibt, ein „bis hierher und nicht weiter“. Und diese Grenze liegt dort, wo es merkwürdig wird.   Was meine ich damit? Ich glaube, was einen Christen auszeichnen kann in seiner Nächstenliebe und seinem Eifer für das Gute ist, dass wir so weit gehen können, dass es wirklich unangenehm wird; so weit, dass wir für eine gute Sache unseren Status aufs Spiel setzen, uns der Lächerlichkeit preisgeben oder sogar körperlichen Schaden riskieren. Mit anderen Worten: Uns in den Augen der meisten Menschen sehr merkwürdig verhalten – in beiden zuvor genannten Sinnen! Das ist möglich, weil wir ein einzigartiges (emotionales, soziales, physisches, …) Sicherheitsnetz haben: unseren liebenden Vater und unseren mitfühlenden Bruder Jesus. „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, ein Helfer in Zeiten der Not. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebt, wenn Berge versinken ins Meer,“ (Psalm 46,2-3) „Wer unter dem Schutz des Höchsten bleibt, unter dem Schatten des Allmächtigen wohnt, der sagt zu Jahwe: "Du bist meine Zuflucht, meine sichere Burg, du bist mein Gott, auf den ich vertraue.“ (Psalm 91,1-2) „Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und mit Lasten beschwert seid! Bei mir erholt ihr euch. Unterstellt euch mir und lernt von mir! Denn ich bin freundlich und von Herzen zum Dienen bereit. Dann kommt Ruhe in euer Leben. Denn mein Joch trägt sich gut und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11,28-30) „Und ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt. Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ (Johannes 14,16-17) Vielleicht kann das den Unterschied machen: „Die Welt“ (also in diesem Fall alle, die ohne Gott und Jesus im Rücken sehr gute und lobenswerte Dinge tun) kennt den Beistand nicht, der es dem Christen erlaubt, so konsequent Gutes zu tun, dass er selbst riskieren kann, daran zu zerbrechen – und trotzdem weiter macht, weil er Trost und Kraft bei Gott findet.   Das klingt erst mal sehr theoretisch, groß und abstrakt, daher hier ein Beispiel, um zu verdeutlichen, was ich meine: Teile ich nur so viel von meinem Reichtum mit anderen, dass ich meinen Lebensstandard weiter halten kann, oder gehe ich darüber hinaus, wie die Witwe aus Markus 12, die ihr letztes Geld spendet, und dabei darauf vertraut, dass sie trotzdem auf eine ohne Glauben unerklärliche Weise weiter getragen und versorgt wird?   Vielleicht sind für euch ganz andere Beispiele relevant. Vielleicht lebt ihr in Situationen, wo es schlimme Konsequenzen hätte, sich öffentlich für eine gute Sache auszusprechen. Oder ihr fragt euch, ob ihr euch trauen könnt, euch vor aller Augen diesem einen Mitschüler in den Weg zu stellen, der einen anderen so sehr mobbt, dass er kaum noch zur Schule kommen will – selbst wenn es alle anderen für ausgesprochen dumm halten würden, genau das zu tun.   All das wäre wirklich merkwürdig! Es wären merkwürdig gute Taten, weit über das hinaus, was manch anderer tun würde, der dann doch nicht ganz so weit aus seiner Komfortzone herausgehen möchte. Gleichzeitig wären es sehr merkwürdige Taten, weil kaum jemand sonst sich so seltsam und vermeintlich dumm verhalten würde.   All das soll keinesfalls heißen, dass nur Christen derart weit gehen würden. Es gibt genug Beispiele für absolut selbstlose und liebevolle Taten von Nicht-Christen, denen ich hier nichts absprechen möchte. Ich habe lediglich in meinem eigenen Umfeld des Öfteren erlebt, dass Liebe, Respekt, Hilfe und weitere gute Dinge laut proklamiert und auch gelebt wurden, jedoch nur bis zu einer gewissen Grenze. Darüber hinaus wurde oft nicht die extra Meile gegangen. Dort war man nicht bereit, wirklich merkwürdig zu sein.   Ich will ehrlich sein: Als Christ ist es natürlich mein Bestreben, durch die Sicherheit meines Glaubens Dinge zu tun, die wirklich konsequent und bis ins Letzte gut sind – koste es was es wolle. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich auch immer so lebe. Ich würde sogar sagen: Ich tu es viel zu selten. Und deshalb jetzt zum Schluss für euch und für mich noch ein paar ermutigende Beispiele von Menschen in der Bibel, die sehr merkwürdige Dinge getan haben, die aber gleichzeitig im positiven Sinne absolut bemerkenswert waren und von ihrem Glauben oder ihrem starken, liebevollen Charakter gezeugt haben:   In Johannes 4 lesen wir von Jesus, einem jüdischen Mann, der ganz allein mit einer samaritischen Frau gesprochen hat – absolut merkwürdig, wo sie doch eine Frau war und dazu auch noch aus dem verfeindeten Samaria kam! Wer tut denn so was?! In Lukas 19 lesen wir von Zachäus, einem „Oberzöllner“ mit hohem sozialen Stand, der sich absolut merkwürdig verhalten hat, als er an einer Menschenmenge vorbeigerannt und auf einen Baum geklettert ist, nur um Jesus zu sehen – so etwas Kindisches war für einen Mann seines Standes unerhört! Wer tut denn so was?! In Apostelgeschichte 5 lesen wir von Petrus und Johannes, die freudestrahlend den Hohen Rat verlassen, in dem sie soeben für ihren Glauben ausgepeitscht wurden – mit einer unverständlichen und hochgradig merkwürdigen Freude darüber, für ihr Festhalten an der frohen Botschaft auf makabere Art gewürdigt worden zu sein. Wer tut denn so was?! Nicht zuletzt lesen wir in Lukas 15 über Gott selbst, der sich über die maßen merkwürdig verhält, als er im Gleichnis als Vater seinen verloren geglaubten Sohn nicht nur wieder aufnimmt, sondern ihm auch noch mit offenen Armen entgegenrennt, als er ihn in der Ferne sieht – als ehrenvoller und in seiner Würde verletzter Patriarch der Antike unvorstellbar! Wer tut denn so was?! Es gäbe noch so viele absolut merkwürdige Begebenheiten aufzuzählen! Wichtig finde ich dabei, dass all diese Begebenheiten nicht nur merkwürdig im Sinne von bemerkenswert waren, sondern gleichzeitig für Außenstehende auch gehörig merkwürdig im Sinne von „zum Kopf schütteln“. Ich denke, die Botschaft ist klar: Es kann sich lohnen, merkwürdig zu sein! Wenn es aus bester Absicht und der richtigen Motivation geschieht, kann gerade das oft so unangenehme „Merkwürdig-Sein“ den Unterschied machen zwischen dem Erfüllen des Solls und der christlichen Extra-Meile, die positiv auffällt. Und weil es oft so schwer ist, diese Extra-Meile zu gehen, können wir durch unser Gottvertrauen doch noch ab und zu die etwas heller strahlende Stadt sein und zeigen, dass vielleicht doch was dran ist an diesem merkwürdigen Glauben …   In diesem Sinne: Lasst uns öfter merkwürdig sein – im besten Sinne! 😉   Gottes Segen und bis zum nächsten Mal Euer Daniel

  • Alles neu…

    …macht der Mai! So heißt es im Volksmund. Dafür steht der Mai. Die letzten Bäume werden grün, das Unkraut schießt in die Höhe und in den Gartencentern ist die Hölle los. Der Run auf Sommerblumen, Stauden und Co. ist riesig und Pflanzenflohmärkte und -börsen sind  gut besucht. Die beherrschende Farbe der Felder ist zurzeit GELB – allerdings müht sich der Raps dieses Jahr. Es ist einfach sehr, sehr trocken. Denke ich an die vergangene Woche, habe ich viel Neues wahrgenommen. Meine Enkelin hat den 3. Zahn bekommen, hurra! Es gab das 1. Mal Spargel und das 1. Mal Erdbeeren „satt“ in diesem Jahr, endlich! Deutschland hat einen neuen Bundeskanzler und eine neue Regierung, auf geht´s! Jetzt muss ich mich erst wieder an neue Ministergesichter und -namen gewöhnen. Leider hat auch der schöne Mai nichts an der Tatsache geändert, dass an so vielen Orten auf der Welt Angst und Krieg, Hunger und unmenschliche Zustände – keine Nahrung, kein sauberes Wasser, Verfolgung, Hass und Hetze - vorherrschen. Die Menschen im Gazastreifen, in der Ukraine, in Kaschmir und an so vielen anderen Orten auf der Welt leiden und wünschen sich Ruhe, Frieden und Sicherheit, genug zu Essen und zu Trinken und eine funktionierende medizinische Versorgung. Und dann wurde am Donnerstag ein neuer Papst gewählt. Von über 130 Kardinälen aus der ganzen Welt. Als sogenannter Stellvertreter Christi auf Erden, darf Leo XIV. bis zu seinem Tod, die Geschicke der katholischen Kirche lenken. Warum brauchen die katholischen Christen einen Stellvertreter Christi auf dieser Erde? Sind wir das nicht alle? In dem wir versuchen ihm nachzufolgen, seine Lehre  zu verstehen und tun, was er sagt, bringen wir den Sohn Gottes in unsere Welt. Außerdem glaube ich, dass Jesus Christus an meiner Seite ist. Wie in der Geschichte vom Sturm über dem See Genezareth, die ich vorigen Sonntag in der Bibelstunde unseren Kindern erzählt habe. Am Abend dieses Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Lasst uns über den See ans andere Ufer fahren!« Sie schickten die Menschen nach Hause und fuhren mit dem Boot, in dem Jesus saß, auf den See hinaus. Einige andere Boote folgten ihnen. Da brach ein gewaltiger Sturm los. Hohe Wellen schlugen ins Boot, es lief voll Wasser und drohte zu sinken. Jesus aber schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Da weckten ihn die Jünger und riefen: »Lehrer, wir gehen unter! Kümmert dich das denn gar nicht?« Jesus stand auf, gebot dem Wind Einhalt und befahl dem See: »Sei still! Schweig!« Sofort legte sich der Sturm, und es wurde ganz still. »Warum habt ihr Angst?«, fragte Jesus seine Jünger. »Habt ihr denn noch immer kein Vertrauen zu mir?« Voller Entsetzen sagten sie zueinander: »Was ist das für ein Mensch? Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm!« ( Markus 4, 35-41) Genauso denke ich voller Vertrauen an Jesus, der mir beisteht. Denn: Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist! (Matthäus 28,20) Sagt Jesus zu seinen Nachfolgern, bevor er zu Gott in den Himmel auffährt. Es war beeindruckend, wie viele Menschen auf dem Petersplatz in Rom auf den „weißen Rauch“, auf die Entscheidung, warteten. Neugierig, betend und dann, wie das kleine Mädchen, dass auf den Schultern seines Papas saß, zu Tränen gerührt, gebannt verfolgten sie, wie der neue Papst sich das erste mal auf dem Balkon zeigte. Jubel brach aus und gespannt warteten alle auf seine ersten Worte an die versammelte Menge und die Welt:  „ Urbi et Orbi“ - „Der Friede sei mit euch allen!“ Der Friedensgruß des auferstandenen Christus solle die Herzen durchdringen, alle Menschen erreichen, alle Völker und die ganze Erde: Das war der erste Wunsch des 267. Papstes. Ein frommer Wunsch, der so viele kalt lässt, leider! Immer wieder lese ich in den Propheten des Alten Testaments, wenn sie Kriege, Zerstörung und Vertreibung vorhersagen, von dieser Sehnsucht nach Frieden. Sie werden von Angst gepackt, sie suchen Frieden, aber es wird keinen geben.  (Hesekiel 7,25) Man hört Angstgeschrei, Entsetzen macht sich breit, von Frieden keine Spur. (Jeremia 30,5) Ganz sicher ist Friede auch Gottes Wunsch, sonst hätte er nicht einen Ausweg geschaffen, ein Ziel: Ewigen Frieden im Reich Gottes! Ich lese zum Beispiel im Buch Jesaja: … wo es gerecht zugeht, da herrschen auch Friede, Ruhe und Sicherheit – für immer. (Jesaja 32,17) Wie Peter in seinem letzten Blogbeitrag beschreibt, haben wir dieses Jahr in unserer Bibelfreizeit, philosophische Fragen (nach Kant) auf unsere Art und Weise christlich beantwortet. Ich erinnere mich besonders gut an die letzte Frage unter der Überschrift: „Was dürfen wir hoffen“. Die lautete: „Auf was freust du dich am meisten im kommenden Reich Gottes auf Erden!“ Da wurden so schöne Antworten der Workshop Teilnehmer aufgeschrieben, die meinen Glauben stärkten, mich hoffnungsvoll und mutig machten, dass ich hier eine kleine Aufzählung wiedergebe: Gewissheit – Garten Eden – keine Angst und Sorgen mehr – Vollkommenheit – heilende Gerechtigkeit – Familie – leben mit Jesus und Gott in einer wiederherstellten Welt – Jesus spüren, Licht, Wärme, Frieden, Umarmungen und Glückseligkeit – Jesus wirklich kennenlernen und wie er werden zu dürfen – Jesus treffen und auf eine „heile“ Welt – in einer wiederhergestellten Welt voller Frieden in der Nähe Gottes leben und dass leidvolle Dinge aus dem jetzigen Leben keine Rolle mehr spielen – auf die Wiederherstellung der gesamten Schöpfung, dass auch sie erlöst wird von der „Herrschaft“ des Menschen – Personen und Verwandte treffen – Fragen stellen an Menschen aus der Bibel – Harmonie – Jesus sehen und erleben – dass unser freier Wille in Harmonie mit Gott ist – den Aufbau des Königreichs unterstützen Ja, darauf freuen wir uns! Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.  (Offenbarung 21,4) Fühlt euch getragen durch die neue Woche! Eure Ulrike   Die Bibelzitate sind, wenn nicht anders vermerkt, der Übersetzung Hoffnung für alle ® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica. Inc.® Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis-Verlag Basel. Bildquelle: Pixabay von Hans

  • Schon jetzt ...

    … aber noch nicht. Das ist die knappe aber so sehr treffende Zusammenfassung des Status, den wir als gläubige Christen, die Jesus als ihren Erlöser angenommen haben, bei Gott besitzen. Für mich ist es DAS große Thema, das mich schon so lange beschäftigt. Wirklich zu begreifen, was Gott bereits alles für mich GETAN HAT. Bei der diesjährigen Bibelstudienwoche unserer Gemeinde, die vor zwei Wochen zu Ende ging, haben wir uns sehr ausführlich mit den vier Grundfragen des Philosophen Immanuel Kant und unseren christlichen Antworten darauf beschäftigt. Mein Part dazu war (es sollte wohl so sein!?) ein kurzer Impulsvortrag zu der Frage „Was dürfen wir hoffen?“ Schon in der Vorbereitung auf dieses Thema wurde mir immer klarer, dass vermutlich der Begriff „Hoffnung“ eigentlich nicht richtig (oder nur unzulänglich) den Inhalt unseres Glaubens trifft. Wie komme ich darauf? Nun – der Begriff „Hoffnung“ impliziert doch immer ein gewisses Fragezeichen oder einen Zweifel daran, OB  das erhoffte wohl wirklich eintreten wird. Schaut man allerdings die vielen Stellen im Neuen Testament an, an denen von unserer „Hoffnung“ gesprochen wird, findet sich dort keinerlei Zweifel. Das als „Hoffnung“ übersetzte griechische Wort „Elpis“ heißt auch eher „freudige Erwartung“. Das trifft für mein Gefühl viel besser das, was gemeint ist. Denn eine freudige Erwartung hat keinen Zweifel mehr, OB das Erwartete wohl eintrifft. Es fragt eher nach dem WANN . Die Schreiber des Neuen Testaments drücken mit großer Bestimmtheit sehr deutlich aus, was Gott in seiner Liebe zu den Menschen und insbesondere zu uns Gläubigen, die wir die Erlösung durch Jesus angenommen haben, bereits getan HAT . Geradezu unglaubliche Aussagen lesen wir dort, die unseren Status beschreiben, den wir bei Gott bereits jetzt haben, und dessen konkrete physische Vollendung wir „freudig erwarten“ dürfen. Um die Deutlichkeit dieser Aussagen und deren Relevanz für mich und jeden einzelnen Gläubigen in Christus einmal konkret zu machen, habe ich nachfolgend einige dieser Stellen (es sind bei weitem nicht alle) herausgesucht und bewusst als den daraus resultierenden Fakt in der ICH-Form formuliert. Ihr seht nachfolgend jeweils die Aussagen in der ICH-Form als einfache Hauptsätze untereinander. Lasst mal die Wucht und Größe dieser Aussagen auf Euch wirken! Vielleicht sogar durch lautes Vorlesen. Durch einen Klick auf den Pfeil vor einer Aussage klappt als Beleg jeweils der zugehörige Bibeltext auf, der zu dieser Aussage führt. Ich BIN durch Jesus mit Gott versöhnt! Denn wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt WURDEN durch den Tod seines Sohnes, so werden wir vielmehr, da wir versöhnt SIND, durch sein Leben gerettet werden. (Römer 5,10) Mit Christus BIN ich allem Weltlichen gestorben! Wenn ihr mit Christus den Elementen der Welt gestorben SEID, was unterwerft ihr euch Satzungen, … (Kolosser 2,20) Gott HAT mich auferweckt und mit Christus lebendig gemacht (durch die Taufe)! Durch ihn kann ich gute Werke tun! Auch euch HAT er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen. … Er HAT um seiner Liebe willen, … auch uns  mit Christus lebendig gemacht – durch Gnade SEID ihr errettet! Er HAT uns mit auferweckt und HAT uns mit sitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus. Denn aus Gnade SEID ihr gerettet aus Glauben. … Denn wir SIND sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken. (Epheser 2,1-10) Ich BIN errettet! Denn auf Hoffnung hin SIND wir gerettet WORDEN. (Römer 8,24) Durch Gottes Gnade BIN ich gerettet und HABE das ewige Leben geerbt! Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, RETTETE er uns, nicht aus Werken, … sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes. Den HAT er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns ausgegossen, damit wir GERCHTFERTIGT durch seine Gnade, Eben nach der Hoffnung des ewigen Lebens WURDEN. (Titus 3,6-7) Durch Gottes Erwählung BIN ich verherrlicht in Christus! Wir müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt HAT zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit, wozu er euch auch berufen HAT … zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus. (2.Thessalonicher 2,13-14) Ich HABE ewiges Leben! Ich BIN schon jetzt vom Tod in das Leben übergegangen! Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der HAT ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern IST vom Tod in das Leben übergegangen. (Johannes 5,24) In Christus BIN ich eine neue Schöpfung! Daher, wenn jemand in Christus IST, so IST er eine neue Schöpfung; das Alte IST vergangen, siehe, Neues IST geworden. (2.Korinther 5,17) Ich BIN vorherbestimmt, auserwählt, begnadigt und gesegnet in Christus. Gott HAT mir vergeben! Für ihn BIN ich heilig und tadellos! Er HAT mich mit heiligem Geist versiegelt! Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er HAT uns gesegnet … in Christus, wie er uns in ihm auserwählt HAT, das wir heilig und tadellos SIND in Liebe und uns vorherbestimmt HAT zur Sohnschaft … zum Preis der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt HAT in dem Geliebten. In ihm HABEN wir die Erlösung, die Vergebung, die er uns reichlich gegeben HAT. … Und in ihm HABEN wir auch ein Erbteil erlangt. In ihm … SEID ihr auch versiegelt WORDEN mit dem heiligen Geist der Verheißung. (Epheser 1,3-13) Gott HAT mich vorherbestimmt, berufen, gerechtfertigt und verherrlicht! Denn die er vorher erkannt HAT, die HAT er auch vorherbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein … Die er aber vorherbestimmt HAT, diese HAT er auch berufen; und die er berufen HAT, diese HAT er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt HAT, diese HAT er auch verherrlicht. (Römer 5,29-30) Mein ewiges Leben IST bei Gott sicher durch Jesus! Denn ihr SEID gestorben, und euer Leben IST verborgen mit dem Christus in Gott. (Kolosser 3,3) Für Gott BIN ich bereits jetzt vollkommen! Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr SEID in ihm zur Fülle gebracht. … In ihm SEID ihr beschnitten worden, … mit ihm begraben in der Taufe und in ihm auch mit auferweckt. … Und euch, die ihr tot wart in den Vergehungen … HAT er mit lebendig gemacht mit ihm. (Kolosser 2,9-13) Ich gehöre zu Gottes Familie! So SEID ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr SEID Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Epheser 2,19) Ich BIN Gottes Kind! Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! UND WIR SIND ES. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Geliebte, JETZT SIND WIR KINDER GOTTES und es noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. (1.Johannes 3,1-2) Weil ich in Christus erlöst BIN, gehöre ich SCHON JETZT zu Gottes Reich! Er HAT uns gerettet aus der Macht der Finsternis und HAT uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. In ihm HABEN wir die Erlösung, HABEN wir die Vergebung der Sünden. (Kolosser 1,13-14) Ich GEHÖRE zu seinem Volk als königlicher Priester zur Verkündigung seiner Liebe! Ihr aber SEID ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen HAT; die ihr einst  „nicht ein Volk“ wart, JETZT aber ein Volk Gottes SEID; die ihr „nicht Barmherzigkeit empfangen hattet“, JETZT aber Barmherzigkeit empfangen HABT. (1.Petrus 2,9-10) Als Resümee aus diesen Aussagen könnte man im Sinne des Titels dieses Beitrages folgende Aussage formulieren: Ich bin (bei Gott) schon jetzt der, der ich (in der Vollendung) sein werde! Wie geht es Euch mit diesen Aussagen? Könnt ihr sie für Euch annehmen, oder befällt euch (wie mich) ein gewisses Unbehagen, so als wäre es irgendwie überheblich oder arrogant, solche Dinge zu behaupten? Gleich mehrere Fragen kommen mir beim Nachdenken darüber in den Sinn: Ist dieses Gefühl vielleicht nur Ausdruck meiner Kleingläubigkeit? Würde ich Gott nicht geradezu beleidigen, wenn ich dieses Geschenk der Gnade nicht einfach annehme? Wären wir vielleicht alle viel fröhlicher, glücklicher und unbeschwerter wahrnehmbar (auch für unsere Umgebung), wenn wir diese Aussagen wirklich verinnerlichten? Sollte ich nicht vielleicht doch erst noch ein besserer Mensch werden, um diese Dinge beanspruchen zu dürfen? … ? Dieses unfassbar große Geschenk der Gnade einfach so zu akzeptieren, wie oben ausgesagt, erfüllt mich mit größter Demut. Da bleibt kein Platz für Überheblichkeit oder Arroganz. So Großes wert zu sein, macht mich ganz im Gegenteil sehr klein. Es erfüllt mich gleichzeitig auch mit riesiger Dankbarkeit, von Gott so wertgeschätzt zu sein, dass ausgerechnet ich (und ich kenne all meine Schwächen und Fehler verdammt gut) von Gott so beschenkt werde. Schließlich gibt mir die Annahme dieser Barmherzigkeit eine große Gelassenheit. Ich kann nämlich dann endlich aufhören ständig darüber nachzugrübeln, ob ich nicht vielleicht doch erst noch ein besserer Mensch werden sollte, um am Ende gut genug zu sein. Mein größeres Problem im Falle von Zweifeln an diesen wunderbaren Aussagen ist folgendes: An mindestens zwei Stellen zum Thema „Hoffnung“ wird eine wichtige Tatsache sehr deutlich formuliert: "Paulus, Knecht Gottes, aber Apostel Jesu Christi nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und nach der Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottseligkeit gemäß ist, in der Hoffnung des ewigen Lebens das Gott, der nicht lügt , vor ewigen Zeiten verheißen hat;“ (Titus 1,1-2) "Deshalb hat sich Gott, da er den Erben der Verheißung die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses noch viel deutlicher beweisen wollte, mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unveränderliche Dinge, bei denen Gott doch unmöglich lügen kann , einen starken Trost hätten, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die vorhandene Hoffnung zu ergreifen.“ (Hebr. 6,17-18) Gott lügt nicht! Deshalb möchte ich auf jeden Fall versuchen, die Größe dieser Aussagen mehr und mehr zu begreifen (was mir noch längst nicht in Gänze gelingt), damit ich hoffentlich nicht bei Jesu Wiederkunft von ihm gefragt werde: „Warum hast Du uns eigentlich nicht geglaubt?“ Euer Peter   Foto von Nghia Le auf unsplash

  • Gott, wie hältst du es nur mit uns aus?!

    Diese Frage habe ich mir letzte Woche beim Einkaufen mit den Kindern gestellt. Eigentlich fing alles schon an, als ich die Kinder von der Kita abgeholt habe. Die Kleine war super müde und gar nicht erfreut, dass ich mit dem Auto da war, um einkaufen zu fahren. Viel lieber wollte sie mit ihrem neuen Fahrrad nach Hause fahren. Das hat sie auch zum Ausdruck gebracht. Auch wenn ich ihren Frust absolut verstehen konnte, mussten wir leider trotzdem einkaufen fahren. Auf dem Weg zum Einkaufen schlief sie ein und so saß ich mit der Großen quatschend noch eine kleine Weile im Auto auf dem Supermarkt-Parkplatz – bis sie meinte, sie müsse zur Toilette. Mein Stressrucksack wurde also noch ein Stückchen voller. Nicht gerade zuträglich war, dass die Kleine so absolut gar nicht begeistert war, dass ich sie wieder wecken musste. Sie hätte sehr gerne noch weitergeschlafen und dann die Nacht zum Tag gemacht ...   Die Kleine durfte in den Einkaufswagen aber die Große passte nicht, MUSSTE also laufen. So kam auch auf ihrer Seite schlechte Laune auf. Der Kindergarten schien recht anstrengend gewesen zu sein und beide waren entsprechend fertig. Beim einkaufen wurde die schlechte Laune dann nicht besser. Die Große fing irgendwann an, sich auf den unteren Teil des Einkaufswagens zu stellen und oben festzuhalten, sodass sie mitfahren konnte. Das führte dazu, dass ich nicht mehr wirklich lenken konnte und der Wagen sich nur sehr schwer bewegen ließ. Also sagte ich ihr, sie müsse wieder runter gehen, wovon sie nicht sehr angetan war. Daher versuchte sie immer und immer wieder auf den Wagen zu klettern und ich musste ihr immer und immer wieder sagen, dass sie bitte runter gehen solle. Das führte irgendwann dazu, dass sie ein Stückchen vorauslief und sich in einem Gang versteckte, was ihr tatsächlich gar nicht ähnlich sieht. Soll heißen: Sie hatte wirklich, wirklich schlechte Laune und war absolut nicht kooperationsbereit.   Deswegen entschied ich mich dann auch für die SB-Kasse (um in dem Moment möglichst Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden). Allerdings scannte das Scan-Gerät bereits den ersten Artikel doppelt, sodass ich die Hilfe-Taste drücken und mit zwei quengelnden, schlecht gelaunten Kindern dort warten musste. Eigentlich sollte es doch schnell und unkompliziert sein. Während wir also da standen und warteten, kletterte die Große erneut auf den Wagen und zog sich an der Seite hoch. Dieses Mal hatte auch der Wagen keine Lust mehr und begann umzukippen. Ich konnte ihn zum Glück noch auffangen, immerhin saß die Kleine noch drin. Dabei fiel mir allerdings mein Portemonnaie aus der Hand und verteilte Kundenkarten, SANIFAIR-Bons, Busfahrkarten, Kassenbons und was man sonst noch so aufbewahrt auf dem Boden. Sowohl die Große als auch ich hatten einen riesigen Schrecken bekommen. Und das war genau der Moment, in dem ich dachte: „Gott, wie hältst du es nur mit uns aus?!“ Ich war am absoluten Rande meiner Nerven. Dabei, so dachte ich mir, hatten die zwei jetzt ja gar nicht den größten Blödsinn aller Zeiten gemacht. Nur immer und immer wieder irgendwelche Kleinigkeiten, die meine Nerven und Kraft gefordert haben. Und wir? Machen wir nicht auch immer und immer wieder irgendwelche Sachen, die Gott mit Sicherheit die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lassen? Ich würde sogar noch weiter gehen und vermuten, dass diese Sachen die meiste Zeit gravierender sind als das, was die Kinder oft machen. Das hat mir einfach mal wieder gezeigt, wie unfassbar  gut und gnädig Gott ist. „Preist den HERRN, denn er ist gut, ewig währt seine Gnade.“ (Psalm 118,1) Das Verrückte ist ja auch, dass Gott es trotzdem besser mit uns aushält, als ich, wenn die Kinder mich auf die Palme bringen. Obwohl wir viel mehr und schlimmeren Blödsinn machen, ist er einfach ein viel besseres Elternteil ist als ich. „Wer unter euch gäbe seinem Sohn, wenn er ihn um Brot bittet, einen Stein, und wenn er ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange? Wenn also ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen, die ihn bitten, Gutes geben.“ (Matthäus 7,9-11) Wir müssen ihn nur einfach bitten, so wie es in Matthäus in den Versen davor steht: „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan. Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, der findet; wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Matthäus 7,7-8) Ich liebe meine Kinder so sehr, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Gott liebt uns sogar noch mehr. Dazu eine etwas längere Bibelstelle (in der versucht wurde, Gottes Liebe zusammenzufassen), weil ich sie sehr schön finde und mich nicht auf einen Vers beschränken konnte (und wollte): „Ihr Lieben, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott gezeugt, und er erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe Gottes unter uns erschienen, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt hätten, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühne für unsere Sünden. Ihr Lieben, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben.  Niemand hat Gott je geschaut. Wenn wir aber einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist unter uns zur Vollendung gekommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns: Dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben geschaut und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. Und wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und ihr geglaubt. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. Darin ist die Liebe unter uns zur Vollendung gekommen: Dass wir dem Tag des Gerichts mit Zuversicht entgegensehen sollen, denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, nein, die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich also fürchtet, ist in der Liebe nicht zur Vollendung gekommen. Wir aber lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und er hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder, den er vor Augen hat, nicht liebt, kann nicht Gott lieben, den er nicht vor Augen hat. Und dieses Gebot haben wir von ihm: dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.“ (1. Johannes 4,7-21) Und während ich jetzt hier im Wintergarten (also quasi im Garten, nur etwas wärmer) sitze, die Natur und die letzten Reste Sonne genieße, etwas Grillduft der Nachbarn erschnuppere und diese Zeilen schreibe, bin ich einfach nur unsäglich dankbar. „Dank sei Gott für seine unbeschreiblich große Gabe.“ (2. Korinther 9,15) Ich hoffe, ich konnte euch ein Stückchen Liebe und Dankbarkeit abgeben und wünsche euch eine schöne Woche.   Eure Lisa ♥

  • Er gab sein Leben

    Wenn man an einem Blog mitarbeitet, der jede Woche am Montag einen Beitrag veröffentlicht, kommt man nicht daran vorbei, dass jemand aus dem Team am Ostermontag mit einem Beitrag an der Reihe ist. In den mittlerweile 5 Jahren, die wir schon diesen Blog schreiben (am vergangenen Samstag, den 19.04.25, hatten wir Geburtstag), fällt diese Aufgabe nun zum ersten Mal in meine Hände.   Die Themenwahl für einen Oster-Beitrag ist natürlich relativ offensichtlich, schließlich gibt es in diesen Tagen kein passenderes Thema als Jesu Tod und Auferstehung. Dennoch war ich mir zunächst nicht sicher, worauf ich mich in diesem Beitrag fokussieren möchte.   Inspiration fand ich bei der Familien-Gemeindefreizeit, die unsere Gemeinde alle zwei Jahre organisiert und die in der letzten Woche stattgefunden hat. Diese hat mir in diesem Jahr nicht nur viel Stoff zum Nachdenken, sondern auch einen guten Ausgangspunkt für den heutigen Beitrag mit auf den Weg gegeben.   Jesus am Kreuz   Am letzten Tag der Freizeit – an Karfreitag – hörten wir einen Vortrag, der zum Abschluss der Woche auf das Gedächtnismahl hinleitete. Der Bruder, der den Vortrag hielt, nahm dabei Bezug auf die Geschehnisse bei der Kreuzigung Jesu, insbesondere das Gespräch zwischen Jesus und den zwei Verbrechern, die mit ihm gekreuzigt wurden:   „Einer der gehenkten Übeltäter aber lästerte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns! Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unstatthaftes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lukas 23,39-43)   Auch in diesem Moment voller Leid und Schmerzen, die Jesus am Kreuz erdulden musste, half er doch noch dem Verbrecher an seiner Seite und spendete ihm Trost. Selbst in diesen letzten Stunden seines Lebens, rettete er einen weiteren Menschen.   Ich finde, diese Begebenheit ist ein perfektes Beispiel dafür, dass die Phrase „sein Leben für jemanden geben“ sich nicht nur darauf bezieht, für jemanden zu sterben. So wie Jesus es vorgelebt hat, bedeutet es vielmehr, sein gesamtes Leben von Anfang bis zum Ende – und in Jesu Fall auch darüber hinaus – für andere einzusetzen.   Jesu Dienst an seinem Nächsten, seine Hingabe für die Menschen zeigte sich nicht nur in seinem Tod. Jesus zeigte seine Liebe in jedem Moment, der zu seinem Tod hingeführt hat. In all den Jahren, in denen er die Vergebung der Sünden und Gottes kommendes Reich verkündigt hat. In all den Wundern, die er tat. In jeder Interaktion mit den Menschen um ihn herum.   Seine Liebe reichte so weit, dass er selbst in diesen letzten Stunden am Kreuz noch die Kraft aufbrachte, seine Zeit für einen anderen Menschen einzusetzen. Jesus „gab sein Leben“ nicht erst in dem Moment, in dem er seinen letzten Atemzug tat. Er setzte sein gesamtes Leben für die Menschen um ihn herum ein.   Doch ebenso wenig, wie Jesus Hingabe am Kreuz begann, endet sie dort.   Der auferstandene Jesus   An Ostern erinnern wir uns bekanntermaßen nicht nur an Jesu Tod am Kreuz, sondern ebenso an das leere Grab, welches seine Nachfolger am dritten Tag vorfanden. Die Geschichte Jesu endete nicht am Kreuz. Mit seiner Auferstehung begann vielmehr ein neues Kapitel.   Daher sollten wir nicht nur in der Vergangenheitsform davon sprechen, dass Jesus sein Leben hingegeben hat. Er tut es noch heute. Seinen Jüngern versprach er nach seiner Auferstehung:   „[…] Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“ (Matthäus 28,20)   Dieses Versprechen gilt auch für uns. Auch heute ist Jesus an unserer Seite und setzt sich aktiv für uns ein. Die gleiche Hingabe, mit der er zu Lebzeiten für die Menschen um ihn herum gelebt hat, hat er auch uns gegenüber. Der gleiche Jesus, der sich selbst am Kreuz noch die Zeit dafür nahm, rettende Worte für seinen Nächsten zu finden, wirkt auch in unserem Leben.   Wenn ich darüber nachdenke, mit welcher Hingabe für die Menschen Jesus gelebt hat und heute noch wirkt, macht sich in mir immer wieder eine tiefe Bewunderung breit für die Liebe, mit der Jesus uns liebt. Er selbst hat gesagt:   „Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.“ (Johannes 15,13)   Genau das hat er getan und tut es noch heute. Für jeden einzelnen von uns.   Doch auch sein Wirken heute stellt nicht das letzte Kapitel in der Geschichte Jesu dar. Das letzte Kapitel steht noch aus.   Darum lasst uns durch diese Woche gehen, in dem Bewusstsein, dass wir geliebt sind. Lasst uns diese Woche starten, in der Vorfreude darauf, unserem Herrn und Freund – der uns so sehr liebt – hoffentlich bald Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen.   „Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!“ (Offenbarung 23,20)     Bis zum nächsten Mal! Eure Lea

  • Gottes "JA Gesicht"

    Vor etwa 3 Wochen habe ich auf Bibel TV einen Gottesdienst gesehen, der mich angesprochen hat und den ich deshalb hier mit euch teilen möchte. Es ist der ERF Gottesdienst vom 23.03.2025. Er ist überschrieben mit: „Gott glaubt an dich!“ Ein Zitat aus der Ankündigung: "Wilkin van de Kamp erinnert in seiner Predigt aus der freien Euregio Christengemeinde in Aalten daran, dass ein großes Ja über unserem Leben steht."   Die Gemeinde selbst ist, vor 25 Jahren, durch den Zusammenschluss der Nachbargemeinden aus Bocholt (DE) und Aalten (NL) entstanden. Sie ist sozusagen eine Gemeinde, die die Versöhnung Christie lebt. Mehr zur Geschichte https://de.ecgonline.net/go/ber-uns/geschichte/   Foto von Edward Cisneros  auf Unsplash Der Ablauf   Zum Anhören des Gottesdiensts und als kurzen Überblick gebe ich euch hier ein paar begleitende Infos.   Zum Beginn singt die Gemeinde.   Ich laufe zum Vater Lied von Juri Friesen, Outbreakband und Urban Life Worship ‧ 2022 Text: https://outbreakband.de/songs/ich-laufe-zum-vater/ Lied: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=PtW0d24CHJk   Danach singen alle das Kinderlied   Bärenstark Text: https://www.youtube.com/watch?v=IyxO9WCQayc Lied: https://www.youtube.com/watch?v=IyxO9WCQayc     Dann spricht der Pastor zu den Gästen. Hier möchte ich ein paar Bibelstellen angeben, auf die er sich bezieht. Und  ein paar Gedanken der Predigt, zum Teil frei, zitieren.   Auch Jesus Christus, der Sohn Gottes, den Silvanus, Timotheus und ich euch verkündet haben, war nicht gleichzeitig »Ja« und »Nein«. Er selbst ist in seiner Person das Ja Gottes zu uns, 20 denn alle Zusagen Gottes erfüllen sich in ihm. Und auf das, was Christus für uns getan hat, antworten wir zur Ehre Gottes mit »Amen«. (2.Korinther 1,19-20)   "... die heilende und befreiende Liebe hat ein Gesicht bekommen. - ein "Ja Gesicht"."   Wer mich gesehen hat, der hat auch den Vater gesehen. (Johannes 14,9)   "... Jesus hat uns gezeigt, wie Gott wirklich ist. Er ist der Gott, der wie Jesus ist. Das Ja Gesicht Gottes wurde in seinem Leben sichtbar und greifbar. ..."   Und dann kommt eine Aufzählung, zu welchen Menschen Jesus Ja gesagt hat. Sie beginnen alle mit:   "Mein Jesus ..."   Das hat mich sehr berührt und bewegt.   Einer von den Angenommenen ist der Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wird.  Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!« 43 Da antwortete ihm Jesus: »Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.«  (Lukas 23,42) Wer dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. (Apostelgeschichte 2,21)   "... traust du dich, das zu glauben?" "Gott glaubt an dich. Er begehrt dich. Er liebt dich - immer. Gott sieht dich, wie du sein wirst."   Im Anschluss spricht eine junge Frau über ihre Glaubenserfahrung in ihrer Krankheit. Sie spricht auf Holländisch. Zum Ende singt die Gemeinde.   Ich weiß wer ich bin Lied von Hillsong auf Deutsch ‧ 2019   Text: https://hillsong.com/lyrics/ich-weiss-wer-ich-bin/ Lied: https://www.youtube.com/watch?v=vhU4siiKmNI   Dankbarkeit & Lobpreis   Text und Lied: https://www.youtube.com/watch?v=IyxO9WCQayc Ich wünsche dir Erbauung und Freude beim Anhören der Aufzeichnung.    In diesem Sinne zeigt Gott uns sein "Ja Gesicht".    Ingo     Anmerkungen und Fragen könnt ihr als Kommentar eintragen. Oder gern auch direkt an mich: ingo@einfach-biblisch.de   Ingo Tauchert   Die Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für alle ® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica. Inc.® Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis-Verlag Basel.

Abonniere uns per Mail

Danke für das Abo!

Du kannst dieses jederzeit über den Button in unseren Mails kündigen.

© 2020 leben.einfach.biblisch. | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung

bottom of page