top of page

Sommermeditation

  • Autorenbild: Freya
    Freya
  • 1. Sept.
  • 2 Min. Lesezeit

 - Freunde, Früchte und Gottes Nähe -


ree

Es ist Sommer in Deutschland. Die Tage sind warm und sonnig, die Nächte meistens kalt. Vereinzelt höre ich den Regen auf die Dächer tropfen oder ein weiter entferntes Gewitter.

Warmes Licht erleuchtet die Gärten, es duftet nach Wiesen und frisch gemähtem Gras, und irgendwo lachen Kinder (oder weinen...). Es ist die Zeit, in der mein Herz leichter wird, weil ich viel mehr draußen bin, durch die Helligkeit motiviert, so als hätte meine Seele selbst ein Stück

Sonne aufgenommen.

In solchen Momenten tauchen alte Freunde wieder auf, manchmal unerwartet, oder lange ersehnt!? Ein Wiedersehen, das sehr vertraut ist.  Ich  erkenne ein Lächeln und spüre, dass Worte nicht

alles erklären müssen. Freundschaft, die bleibt, ist mir sehr wichtig. Sie schenkt mir Freude, Sicherheit und Glück. Diesen Sommer treffe ich viele Freunde, die ich sehr lange oder Ewigkeiten nicht gesehen habe. Und direkt ist da diese Verbundenheit und Nähe, kein "Small Talk". Und wieder einmal bin ich überrascht von soviel Tiefe und echtem Interesse.


Und dann sind da die Früchte des Sommers -

Himbeeren, die leuchten, Brombeeren am Wegesrand, leckere

Heidelbeeren, die sich still im Wald verstecken oder in Schwiegermamas Garten, 

Johannisbeeren, die in der Sonne glänzen, Erdbeeren auf dem Feld. Wer sie pflückt erfährt die Freude der Fülle. Doch zugleich erinnert mich die Ernte daran:

Nicht ich bin die Schöpferin, sondern die Beschenkte. 

Und mir wird bewusst: Wachstum, Regen, Wärme - alles

ist Gabe.



So lehrt mich der Sommer mit christlichen

Augen zu schauen:

Dankbar zu sein für das, was mir begegnet.

Offen zu bleiben für Menschen, die mich 

begleiten.

Demütig zu erkennen, dass unser Leben

getragen wird.


Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis. (Jakobus 1,17)

Vielleicht ist genau das die Einladung dieses Sommers 2025: innezuhalten, zu genießen, zu teilen - und im tiefsten Herzen zu spüren, dass Gott mitten in unseren Begegnungen und mitten in unserer Ernte gegenwärtig ist.


ree

Lieber himmlischer Vater, Du schenkst uns den Sommer.

Dein Licht wärmt die Felder, dein Atem bewegt die Bäume,

Dein Frieden ruht auf den stillen Abenden.

Ich danke dir für die Menschen, die meinen Weg gekreuzt haben,für alte Freunde, die ich wiedersehe, für das Lachen, das Erinnerungen neu belebt,

für das stille Verstehen, das keine Worte braucht.

Lass meine Begegnungen von Deiner Liebe durchdrungen sein, damit ich in jedem Miteinander ein Stück Deiner Treue erkenne.

Ich danke Dir für die Fülle der Natur, für die Beeren, die ich pflücken darf, für die Süße, die von Deiner Güte zeugt. Jede Frucht ist ein Zeichen Deiner Hand, die mich nährt und erhält.

Lehre mich, mit dankbarem Herzen zu leben. Schenke mir offene Augen für das Schöne, und ein demütiges Herz, das erkennt:


Alles ist Gabe, alles ist Geschenk

So sei dieser Sommer 2025 für mich 

eine Zeit der Freundschaft,

eine Zeit der Ernte,

eine Zeit der Nähe zu Dir 


Und danke für die "künstliche Intelligenz", die mir hilft meine Gedanken zu sortieren und diese in so wunderbaren Worten auszudrücken. ;-)


Amen

ree

Kommentare


Abonniere uns per Mail

Danke für das Abo!

Du kannst dieses jederzeit über den Button in unseren Mails kündigen.

© 2020 leben.einfach.biblisch. | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung

bottom of page