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Stern...

  • Autorenbild: Freya
    Freya
  • 15. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
...über Bethlehem, zeig uns den Weg  führ' uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht Leuchte du uns voran, bis wir dort sind. Stern über Bethlehem, führt uns zum Kind.  (Alfred Hans Zoller)

..höre ich meinen Sohn während seiner Beschäftigung singen. So ein schönes Lied.

Dieses Jahr ist die Adventszeit ein bisschen anders, besinnlicher, ruhiger. Mit viel Musik. Ich war schon bei zwei Chorkonzerten und einem Musical (A Christmas Carol). Insgesamt habe ich mir fest vorgenommen mich mehr auf gemeinsame Zeit und Gemeinschaft zu fokussieren anstatt gestresst irgendwelche Konsumgüter für andere zu kaufen, die dann doch nicht gefallen. Im Moment schaffe ich das sehr gut. Ich bin sogar ein großes Gefährt losgeworden. Mein Auto. Etwas komisch, aber insgesamt ein sehr befreiendes Gefühl. Eine Sache weniger, um die ich mich kümmern muss. 


Dieses Jahr fällt mir besonders auf, wie präsent Jesus für mich ist (und der Weihnachtsmann zum Glück nicht), weil ich ihn aktiv in den Mittelpunkt stelle. Das hat auch Auswirkungen auf die Kinder. Ich bin überrascht, dass sogar im Kindergarten christliche, traditionelle Lieder gesungen werden und sogar das Karussell auf dem Weihnachtsmarkt spielt "Stern über Bethlehem" so laut, dass es über den ganzen Markt zu hören ist. Unser Sohn hat dieses Jahr erstaunlicherweise kein Interesse am Karussellfahren (wahrscheinlich zu laut) oder einen Wunschzettel zu erstellen. Auch vom Weihnachtsmann hat er noch nicht gesprochen. Kommt dann bestimmt nächstes Jahr.


Ein paar persönliche Geschenke wird es an Weihnachten dennoch geben:  u.a. selbst gebastelte Kalender. Es ist wundervoll so noch einmal das Jahr Revue passieren zu lassen und in positiven Erinnerungen zu schwelgen. Schöne Fotos und Videos zu sehen und zu erkennen, wie kostbar und gesegnet doch diese Zeit im Hier und Jetzt sein kann.

Das sie voller Wunder ist, obwohl manchmal alles negativ erscheint.

Dieses Jahr bin ich so dankbar, dass ich Menschen (wieder) getroffen habe, die ich eine sehr lange Zeit nicht mehr oder noch nie zuvor gesehen habe und die mir jetzt schon fehlen (ganz viel Liebe geht raus an Hannah-Mi, Tabbi, Anastasia, Ida, Annemarie, Antonia, Ilona, Jenni, Lilli und Naomi). Unsere Treffen sind meine Lichtmomente in diesem Jahr. 



Wir brauchen nur nach oben zu schauen gen Himmel. Jeder leuchtende Stern am Himmel führt uns zu Jesus (wenn wir es wollen). Er ist allgegenwärtig, sitzt zur Rechten Gottes und passt auf uns auf. 

Er ist zum Himmel zurückgekehrt und hat den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite eingenommen. Alle Engel, alle Mächte und Gewalten unterstehen seiner Herrschaft. (1. Petrus 3,22)

Lieber Gott, ich danke dir für die Sterne. Sie zeigen uns den Weg zu Jesus und erinnern uns an dein wunderbares Werk. 

Auch wenn hier unten alles dunkel erscheint, schenkst du uns Hoffnung, Frieden und Sicherheit durch deinen Sohn Jesus, den du uns als Bruder und Retter auf die Erde gesendet hast als Zeichen deiner großen Liebe und Gnade. 


Im Advent im Advent, wenn die dritte Kerze brennt , sing ich Falla la la la, Weihnacht ist bald da. Steht ein Stern am Himmelszelt freut sich die ganze Welt (Ida im Liederkasten, "Im Advent")

Ja, die ganze Welt scheint sich zu freuen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es einmal im Jahr anscheinend normal ist, sich an Jesus zu erinnern und christliche Lieder zu singen. Schade, dass es nicht das ganze Jahr so ist und wir es nicht immer schaffen uns in Nächstenliebe zu begegnen oder die die Verbindung zu Jesus aufrecht zu erhalten.


Ich wünsche euch eine besinnliche und gesegnete  Weihnachtszeit und eine schöne Geburtstagsfeier mit all euren Lieben. 


Eure Freya

Rise up (like a star) and shine!


Our Father who is in Heaven Watching from high above His only Son is our Savior Symbol of all our love Sweet is the song the angels sing Guiding us into the light No matter what, we're not alone A star is shining tonight (Oslo Gospel Choir)

 
 
 

4 Kommentare


Christian
15. Dez. 2025

Liebe Freya, vielen Dank für deine einfühlsame und warmerzige Einstimmung auf die Weihnachtszeit und wie dir besonders dieses Jahr die Präsenz von Jesus in dieser Zeit bewusst ist. Mir geht es so wie dir, ich würde es mir viel mehr wünschen, dass es den Menschen das ganze Jahr über bewusst sein könnte, dass Jesus immer da ist. Die Liebe zu Jesus beginnt in unseren Herzen und in unseren Gedanken und kann uns täglich erfüllen, weil er uns immer begleitet, stützt, hilft und stärkt. Seine Liebe ist einfach grenzenlos, und in deinem Beitrag heute und in deinen lebendigen und glücklichen Erlebnissen hast du uns daran teilhaben lassen, und mich persönlich etwas mehr auf Weihnachten eingestimmt, auf das Zusammensein mit der Familie,…

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Freya
15. Dez. 2025

Danke für die Kommentare,

Es ging mir in der Bibelstelle nicht um den Himmel und auch nicht um die Präexistenz Jesu. Da habe ich wohl nicht richtig hingeschaut. Ich werde die Übersetzung ändern oder eine passendere Bibelstelle heraussuchen.


Liebe Grüße, Freya

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Peter M.
15. Dez. 2025

Sorry Freya, aber die Bibelübersetzung, aus der Du aus dem ersten Petrusbrief zitierst, ist an dieser Stelle schlicht falsch und irreführend! Nur diese Übersetzung schreibt "zum Himmel zurückgekehrt". Da steht aber im ursprünglichen griechischen Text nichts von "zurückgekehrt". Deshalb findet man diese Aussage in keiner anderen deutschen Übersetzung.

Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit trifft man immer wieder auf Bilder und Geschichten, die zwar irgendwie schön klingen, die man vielleicht auch schon irgendwo gehört hat, die aber mit der wirklichen frohen Botschaft des Evangeliums nicht mehr viel bis gar nichts zu tun haben.


Schade!

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Tomas
15. Dez. 2025
Antwort an

Danke, liebe Freya, für den Blick nach "oben". Die Übersetzer der "Hoffnung Für Alle"-Bibel gehen davon aus, dass Jesus bereits existiert hat, bevor er geboren wurde, was der Urtext aber nicht hergibt. Noch andere Textstellen unterstreichen diese Interpretation, die ich derzeit notiere und dem Verlag zukommen lassen werde. In meiner Bibel ändere ich das einfach ab. Gleichwohl überzeugt mich die gelungene Wortwahl, mit der mir das Wort Gottes nähergebracht wird. Sie nimmt meiner Meinung nach nichts von dem, was du im Blogbeitrag sagen willst. Liebe Grüße und schöne Weihnachten.

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