• Freya

Licht



"Du, mein Gott, Du kennst mich gut. Du weißt, was ich allein nicht schaffen kann. Du mein Gott, Du kennst mich gut. Darum bietest du mir Hilfe an! Ich seh' Licht, Licht, Licht und die Sonne scheint. Da ist einer immer da, der es gut mit mir meint. Ich seh' Licht, Licht, Licht und die Sonne scheint. Da ist einer immer da für mich. Dunkle Wolken, Regenguss- Damit ist für immer Schluss." (Ich seh' Licht - Ilka)*

Im Moment ist alles grau und nass. Ein ganz schreckliches Wetter, das mich total demotiviert und müde macht. Von diesem komischen grellen, wolkenverhangenen Himmel und den Temperaturschwankungen bekomme ich Kopfschmerzen. Ich verspüre wenig Lust mich für einen Spaziergang nach draußen zu begeben, obwohl es mir wahrscheinlich gut tun würde.


Ich wünsche mir sehr, dass der Regen und Sturm bald aufhört und endlich wieder die Sonne scheint. Ja, ich freue mich sehr auf den Frühling, die ersten warmen Sonnenstrahlen, blühende Blumen, sowie auf die kleinen, grünen Blätter, die wieder an den Bäumen wachsen. Bis es soweit ist, würde ich mich aber auch mit Schnee zufrieden geben ;-). Wer auch Lust auf Schnee hat, kann auch gerne (nochmal) in den Blogbeitrag "Sch(n)ee" schauen (https://www.leben-einfach-biblisch.de/post/sch-n-ee).

Aber warum ist das (Sonnen-)Licht eigentlich so besonders?

In der Bibel steht das Licht für Leben und somit für Gott selbst.

In ihm [Gott] war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen. Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können. (Johannes 1,4-5)

Gott ist ein immerwährendes Licht, das stärker ist als die Dunkelheit.


Das Licht, insbesondere das Sonnenlicht, schenkt mir ein Gefühl des Friedens und der Geborgenheit. Es gibt viele Momente in meinem Leben, in denen ich Gottes Frieden durch Licht spüre. Zum Beispiel habe ich schon oft beim Klavierspielen oder Singen (meistens schräg, aber mit Herz) Gottes Nähe gespürt. Wenn auf einmal die Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, bin ich ganz motiviert und zufrieden mit meiner Leistung. Es war nicht perfekt, aber Gott hat mir zugehört.


Oft fühlen sich die Sonnenstrahlen für mich auch wie eine Zustimmung an:

"So, wie du bist, bist du genau richtig. Mit all deinen Stärken und Schwächen."

Vielleicht ist es sogar ein Zeichen von ihm, das er mir als Königskind schenkt, das mir zu verstehen gibt:

"Du bist sicher und geborgen in meiner Hand. Ich bin bei dir und gebe dir Wärme, Kraft und Mut. Ich passe auf Dich auf."


Ich darf dieses Licht in mir aufnehmen und so auch für meine Mitmenschen leuchten. Ganz im Sinne der Nächstenliebe. Zuhören, Hilfe anbieten, für- oder miteinander beten. Jesus ist dafür das perfekte Vorbild. Denn er hat mich dazu berufen, zu leuchten. Denn so wie sein Vater, ist auch er das Licht.

[...]»Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.« (Johannes 8,12)

Tatsächlich wurde ich schon einmal darauf angesprochen, warum ich denn meistens so gut gelaunt und fröhlich bin. Einfach gesagt: Weil ich von Gottes Liebe und Licht erfüllt bin (natürlich nicht immer, aber an guten Tagen).

Vertraut euch dem Licht an, solange ihr es habt, dann werdet ihr im Licht leben.« [...] (Johannes 12,36)

Wir alle können Kinder des Lichts sein und unser Leuchten weitergeben. Also lasst uns mehr Funken versprühen und einander etwas Gutes tun. Schaffen wir mehr Licht-Momente in dieser trüben Jahreszeit.


Liebe Grüße an all die Fünkchen dort draußen (wie meine liebe Tante Jenni immer so schön sagt)!


Eure Freya


Rise up and shine!

Steh auf, Jerusalem, und leuchte! Denn das Licht ist gekommen, das deine Finsternis erhellt. Die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir wie die Sonne. (Jesaja 60,1)
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*Ilka Mix 2010

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