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Flaschenpost 2.0

  • Autorenbild: Ingo
    Ingo
  • 3. Nov.
  • 3 Min. Lesezeit

Moin

Erinnerst du dich noch an meine Flaschenpost-Geschichte vom letzten Mal?

Wie dort beschrieben, hatten wir, meine Fau und ich, die zusätzliche Botschaft geschrieben und in die Flasche gesteckt.

 

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Seitdem wartete sie darauf, wieder ins Gewässer geworfen zu werden. Ehrlich gesagt hatte wir sie aus den Augen verloren und wirklich vergessen.

Vorgestern bei der Vorbereitung zu meinem neuen Blog stieß ich auf meine „Flaschenpostgeschichte“. Beeindruckt und erfüllt von meinen Erlebnissen vom vorletzten Wochenende war mir sofort klar, die Sache muss erledigt werden. Es duldet keinen Aufschub. Die Flaschenpost muss in die Weser.

 

 

Das Wochenende

 

Wir, einige Geschwister in Christus, trafen uns, wie in jedem Jahr, in einer Herberge in Mönchengladbach um dort Gemeinschaft zu erleben. In fünf Workshopgruppen sprachen wir über „Berufung“. Wir beleuchteten das Thema von verschiedenen Seiten. Die Ergebnisse hielten wir auf vier Plakaten fest.

Hier eine kleine Auswahl von Aussagen:

„Ruf geht vor Berufen!“

„Liebe in die Welt bringen.“

„Gaben/Talente als Werkzeuge zum Ausüben der Berufung.“

„Teilhabe an Gottes Gnade und Herrlichkeit. (1. Petrus 5,10)“

 Gott aber, von dem ihr so viel unverdiente Güte erfahrt, hat euch durch Christus dazu berufen, nach dieser kurzen Leidenszeit in seine ewige Herrlichkeit aufgenommen zu werden. Er wird euch ans Ziel bringen, euch Kraft und Stärke geben und dafür sorgen, dass ihr fest und sicher steht. (1.Petrus 5,10) 

„Einfach machen (Micha 6,8)“

Nein! Der HERR hat euch doch längst gesagt, was gut ist! Er fordert von euch Menschen nur eines: Haltet euch an das Recht, begegnet anderen mit Güte, und lebt in Ehrfurcht vor eurem Gott! (Micha 6,8)“

 „Neues ausprobieren“

„Dinge nicht aufschieben“

 

Eine weitere Aufgabe des Tages war, auf ein Kärtchen zu notieren, wie wir die darauf notierte Person sehen. An Ende erhielt jeder eine positive Eigenschaften-Sammlung die ihn ausmacht.

Das Zeugnis über mich liegt nun auf meinem Schreibtisch. Vielen Dank für diese wunderbare und treffende Einschätzung.

 

Besonders beeindruckte mich das gemeinsame Malen und Gestalten an einem Bild. Jede Gruppe sollte einmal an diesem Tag an der Malstation ihren Beitrag leisten. Ich war in der Gruppe, die die weiße Leinwand vor sich hatte. Wir saßen lange davor und wussten nicht so recht, wie wir anfangen sollten. Etwas brachten wir schließlich doch zu Papier, hatten dabei aber so gar keine Idee für das Ergebnis.

Am Ende des Tages war ein so ausdruckstarkes Bild entstanden, an dem jeder einzelne beigetragen hatte. Ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

 

Am Sonntag setzte sich der Schlussgedanke in uns fest.

„Wir gehen raus und verbreiten Liebe.“

Was für ein schönes Vorhaben und was für eine Berufung.

 

 

Umsetzung

 

An diesem Wochenende könnte ich meinem Nachbarn einen Wunsch erfüllen. Ich konnte für ihn eine Aufgabe erledigen, die ihm schwer fällt und mir relativ leicht von der Hand geht. So konnte ich ein kleines Talent verbunden mit etwas Zeit einsetzen. Auch das ist „Liebe“.

Außerdem hatte ich viel Freude daran, an Halloween kleine süße Geschenke zu verteilen.  Die vor meiner Tür bittenden Kinder waren glücklich.

Irgendwie auch ein Ausdruck von Liebe, fremden Menschen ein Geschenk zu machen.

 

So vorbereitet könnt ihr vielleicht jetzt verstehen, warum die Flaschenpost endlich auf den Weg gebracht werden musste.

Ich erinnerte mich an den Aufruf „einfach machen“, „nicht aufschieben.“ Vielleicht sollte es ja sogar so sein. Motiviert fuhren wir mit unserem Enkel und unserer Tochter an die Weser. Sie hatten hautnah den Fund der Flaschenpost miterlebt und sollte nun auch beim Beginn der erneuten Reise dabei sein. An einem Wehr konnten wir die Flasche mitten in den Fluss werfen.

 

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Sie machte sich in der Strömung sofort auf den Weg in Richtung Nordsee. Gefüllt mit einem geistigen Schatz. Die „Liebe Gottes“.

 

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Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die Flaschenpost erneut gefunden wird. Aber warum nicht?

So Gott will, Fortsetzung folgt. …

 

 

 

In diesem Sinne verbreite Liebe.

 

 

Ingo

 

 

 

Anmerkungen und Fragen könnt ihr als Kommentar eintragen.

Oder gern auch direkt an mich:

 

 

Die Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica. Inc.® Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis-Verlag Basel.

 

2 Kommentare


Christian
03. Nov.

Vielen Dank lieber Ingo für deinen erfrischenden Beitrag, der meinen inneren Turbolader heute morgen nochmal extra beflügelt. Ja, draußen scheint die Sonne und ihr Licht leuchtet in den gelblich rötlichen Blättern der Bäume, überall spiegelt sich in der herbstlich werdenden Natur Gottes Handeln, Wirken und Liebe wieder und inspiriert uns seine Liebe weiter zu geben. Das Leben ist einfach schön, wenn wir Gottes Liebe für uns entdecken können. Liebe Grüße - Christian

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Ingo
03. Nov.
Antwort an

Vielen Dank für deinen einfühlsamen und schönen Kommentar.

Es ist so bereichernd für mich, in das Erfühlen der kleinen Dinge hineinzuwachsen.

Gottes segne dich.

Ingo

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