• Daniel

Wahrheit

Was ist Wahrheit? Habt ihr schon einmal mit jemandem über diese Frage gestritten? Gut, vielleicht nicht so allgemein formuliert. Aber vielleicht habt ihr schon einmal mit jemandem über eine bestimmte Wahrheit gestritten. Im einfachsten Fall geht es bei so einem Streit darum, wer zu einem bestimmten Thema Recht hat: Ich oder mein Gegenüber? Im kleinen und auch im großen Stil erleben wir solche Streitigkeiten alle Nase lang. Das kann von einem einfachen „Nein, du hast die Kühlschranktür aufgelassen!“ bis zu schwerwiegenden Rechtsstreitigkeiten vor Gericht gehen. Menschen haben einfach gerne Recht. Ich nehme mich da nicht aus.


Christen sind auch nur Menschen und folglich gibt es auch unter Glaubensgeschwistern immer wieder Streitigkeiten. Leider geht es dabei eher weniger um nicht geschlossene Kühlschranktüren, sondern vielmehr um die großen Wahrheiten des Glaubens – oder solche, die man dafür hält. Der eigene Glaube ist der zentrale Anker im Leben eines Christen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Wahrheiten, die man über die Jahre erkannt hat, nicht leicht hinterfragt oder gar revidiert werden. Mir geht es ganz genauso. Ein großer Teil meiner Identität hängt an dem, was ich glaube und für die Wahrheit halte.



Aber wie geht man mit Uneinigkeiten zwischen Christen um? Ich habe oft erlebt, dass das Bemerken von unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen schnell in einer sehr emotionalen Diskussion oder sogar einem ausgewachsenen Streit endet. Plötzlich werden viele vermeintliche Nebensächlichkeiten zu zentralen Wahrheiten, bei denen ohne eine einheitliche Meinung mindestens eine Seite einen gemeinsamen Gottesdienst für nicht möglich hält. Willkommen im Zoo der christlichen Denominationen. Ganz besonders tragisch ist es, wenn angefangen wird darüber zu spekulieren, welche einzelnen Wahrheiten zur Errettung erkannt sein müssen. Aber auch abseits von dieser Frage ist die individuelle Definition von Wahrheit und all den Aspekten, die vermeintlich zur objektiven Wahrheit gehören, allzu oft mit Abneigung, Ablehnung und letzten Endes Spaltung verbunden:


Dies ist eindeutig was Gott will. Mein Verständnis entspricht der Wahrheit, deins tut es nicht. Unsere Gemeinde hat die Wahrheit erkannt, eure scheinbar nicht. Es steht doch klar so in der Bibel. Wenigstens die grundlegenden Wahrheiten musst du doch anerkennen.


Die Definition von Wahrheit, die in solchen Aussagen mitschwingt, bereitet mir Bauchschmerzen. Wo ist hier die Demut? Wer kann von sich behaupten, die objektive Wahrheit zu kennen? Erkennen wir nicht alle stückweise (vgl. 1. Korinther 13,9)?

Und wo bleibt die Liebe? Wenn ich meine, die Wahrheit darüber, wie Gott ist und was er uns mitteilen möchte, erkannt zu haben, wie viel Verständnis kann ich noch für andere Sichtweisen aufbringen? Das Ergebnis dieser Frage sehen wir in der immer weiter wachsenden Zahl von christlichen Denominationen weltweit. Die echte Botschaft Gottes, die er durch einen Mann in die Welt gebracht hat, der wiederum zunächst nur 12 seiner engsten Freunde in die Welt gesandt hat, sie weiter zu verbreiten, hat heute zu einer schier unüberschaubaren Anzahl an Kirchen geführt, die jede für sich davon überzeugt ist, Gottes Wahrheit noch ein bisschen besser zu kennen als alle anderen.


Die Bibel lässt keinen Zweifel, dass es wichtig ist, die Wahrheit zu kennen. Wir lesen an vielen Stellen gewichtige Aussagen über Wahrheit.

„Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4,23+24)

Jesus selbst sagt:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14,6)

Aber was bedeutet das? Was steckt hinter diesem großen und manchmal einschüchternden Begriff Wahrheit? Was meinen die Schreiber der Bibel, wenn sie von Wahrheit sprechen? Und vor allem eine Frage, über die ich schon so viele Christen habe streiten hören: Was gehört alles zu dieser Wahrheit?


Ich habe mir diese Frage oft selbst gestellt, immer getrieben von dem unguten Gefühl in der Magengrube, das mich stark daran zweifeln ließ, ob es bei der Wahrheit wirklich um das richtige Verständnis zu einer ganzen Reihe verschiedener Lehrthemen geht. Ist Wahrheit am Ende etwas ganz anderes? Etwas viel einfacheres? Welche Diskussionen treffen wirklich noch den Kern und welche sind bereits weit an dem vorbei gegangen, was die Bibel mit Wahrheit meint?


Lauter Fragen. Was tut man in so einer Situation? Naja, was man tut, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber ich habe mir meine Bibel genommen (und dazu mein Smartphone und meinen Laptop) und habe geforscht, was ich zum Thema Wahrheit finden kann. Dabei sind mir drei unterschiedliche Verwendungen des Wortes Wahrheit in der Bibel über den Weg gelaufen, die ich gerne mit euch teilen möchte.


1. Wahrheit im alltäglichen Sinne


Starten wir mit der einfachsten Verwendung. An vielen Stellen der Bibel wird das Konzept Wahrheit genau so verwendet, wie wir es auch im Alltag gewohnt sind, nämlich als Gegensatz zur Unwahrheit oder Lüge. In Sacharja lesen wir beispielsweise:

„Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten; aufrichtig und mit dem Recht des Friedens fällt das Urteil in euren Toren!“ (Sacharja 8,16)

Die Wahrheit reden – ich hoffe dieses Konzept ist uns allen bekannt ;) Die gleiche Verwendung von Wahrheit finden wir auch in der Begebenheit zwischen Jesus und der blutflüssigen Frau:

„Die Frau aber kam, verängstigt und zitternd, weil sie wusste, was ihr geschehen war, und warf sich vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.“ (Markus 5,33)

Und auch zu der samaritischen Frau am Brunnen sagt Jesus:

„Zu Recht hast du gesagt: Einen Mann habe ich nicht. Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.“ (Johannes 4,17+18)

Ich denke für diese Verse gibt es nicht viel Erklärungsbedarf. Sie sprechen allesamt davon, die Wahrheit zu sagen, was sowohl bedeutet nicht zu flunkern als auch nichts bewusst zu verheimlichen. Bis hierhin nichts Außergewöhnliches.


2. Wahrheit gleich Wahrhaftigkeit


Die Bibel verwendet das Wort Wahrheit aber noch auf eine weitere Weise. Gucken wir uns hierzu 2. Mose 34,6 an:

„Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der HERR, der HERR, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue;“

Was hat dieser Vers mit Wahrheit zu tun? Ganz einfach: das Wort „Treue“ am Ende des Verses kann genauso gut mit „Wahrheit“ übersetzt werden. Es ist das hebräische Wort „emeth“ und kann ebenso gut Standhaftigkeit, Gewissheit oder Vertrauenswürdigkeit bedeuten.


„Emeth“ wiederum kommt von dem Verb „aman“, was sich mit aufbauen, stärken, treu sein, beständig sein oder es ernst meinen übersetzen lässt (ein Hoch auf die Konkordanz des Herrn Strong!). Wir nutzen es heute immer noch, jedoch in leicht abgewandelter Form als „Amen“. Auch Jesus benutzt dieses Wort immer wieder, nämlich wenn er sagt „Wahrlich wahrlich ich sage euch …“ oder auch „Amen amen ich sage euch …“. Was soll das bedeuten? Es bedeutet, dass das, was darauffolgt, gewiss ist und Bestand hat. Wir können uns auf das, was darauffolgt, voll und ganz verlassen.


Viele Christen (ich eingeschlossen) benutzen heute immer noch dasselbe Wort um ihre Gebete zu beenden. Auch hier ist der Sinn dahinter die Bekräftigung des Gesagten. Wenn ich ein Gebet mit einem „Amen!“ abschließe, dann möchte ich Gott bezeugen, dass ich es ernst meine. Oder eben auch, dass ich (nach bestem Wissen und Gewissen) die Wahrheit gesagt habe.


Dies ist also die zweite Verwendung von Wahrheit in der Bibel. Wahrheit beschreibt nicht nur, dass etwas – wer hätte es gedacht – der Wahrheit entspricht, sondern auch, dass es Bestand hat und vertrauenswürdig ist. Sogar Gott nutzt dieses Wort, wie wir gesehen haben, um sich selbst zu beschreiben. Aber haben wir damit eine befriedigende Antwort auf die Frage gefunden, was die Bibel meint, wenn sie von Wahrheit spricht? Für mich waren diese zwei Erkenntnisse allein nicht wirklich zufriedenstellend. Ich kann mich also auf etwas verlassen und darauf vertrauen, dass es nicht gelogen ist … aber was ist dieses etwas? Was ist es, worauf ich vertrauen soll? Was hat Bestand und ist verlässlich und nicht gelogen? Damit kommen wir zu meiner dritten Erkenntnis zum Thema Wahrheit in der Bibel.

3. Wahrheit heißt: Das Gesetz errettet nicht, sondern Glaube und Gnade


Die erste Stelle, die mich zum Nachdenken gebracht hat, kommt aus dem ersten Kapitel des Johannesevangeliums:

„Johannes legte Zeugnis ab von ihm, rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war eher als ich. Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ (Johannes 1,15-17)

Mir fiel sofort auf, dass hier ein Gegensatz aufgestellt wird zwischen dem Gesetz auf der einen und Gnade und Wahrheit auf der anderen Seite. Wo genau liegt dieser Gegensatz?


Das Gesetz steht hier für den Erlösungsweg, wie ihn die Menschen des alten Testaments verstanden haben: Errettung durch das Erfüllen von Gesetzen. Dem gegenüber steht Gnade als die unverdiente Vergebung, die nichts mehr mit dem Erfüllen von Geboten zu tun hat. Im gleichen Atemzug wird hier Wahrheit erwähnt und mit Gnade auf eine Seite gestellt. Es findet also bereits eine erste Verknüpfung von Wahrheit und Gnade statt, die jedoch noch weiter präzisiert werden muss. Außerdem muss natürlich noch geklärt werden, welche Rolle Jesus in alldem spielt.


Mehr Informationen können wir unter anderem aus einer Unterredung zwischen Jesus und einer Gruppe von Juden ziehen, die in Johannes 8 ab Vers 31 beschrieben ist. Jesus adressiert hier eine ganz bestimmte Annahme, die unter Juden sehr verbreitet war und ist: Wir sind errettet, weil wir Abrahams Nachkommen sind und damit zum auserwählten Volk gehören. Jesus entgegnet dem mit Worten, die für die Gruppe von Juden zunächst unverständlich waren:

„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,31+32)

Die Gruppe von Juden, die von Jesus eigentlich bisher sehr angetan war, konnte mit dieser Aussage nur wenig anfangen und fasste sie sogar als Beleidigung auf. Was sollte das heißen, dass die Wahrheit sie frei machen würde? Sie waren doch schon frei und niemals unfrei gewesen!


Aber Jesus deutet sie auf ihre Sünden hin und erklärt ihnen, dass ihnen ihre Sünden keineswegs allein aufgrund ihrer Abstammung vergeben würden. Wir sehen hier erneut, dass der alte Bund nicht aus der „Sklaverei der Sünde“ retten kann – weder durch das Erfüllen von Gesetzen, noch allein durch Abstammung von demjenigen, mit dem der Bund aufgerichtet wurde. Auch hier ist es wieder die Wahrheit, die der wirkliche und einzige Weg der Errettung ist. Und wieder ist die Wahrheit direkt mit Jesus verknüpft.


Einen letzten Hinweis möchte ich noch anführen, bevor ich versuche zusammenzufassen. Diesen letzten Hinweis finden wir im Galaterbrief. Hier lesen wir im ersten Kapitel in den Versen sechs bis acht, dass sich offenbar eine Gruppe von Menschen in die Gemeinde eingeschlichen hatte, die die Galater vom richtigen Evangelium abbringen wollte. Dem widersetzt sich Paulus mit aller Kraft, indem er schreibt:

„Dann, nach Ablauf von vierzehn Jahren, zog ich erneut nach Jerusalem hinauf, zusammen mit Barnabas, und nahm auch Titus mit. Ich zog aber hinauf aufgrund einer Offenbarung; und ich legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Völkern verkündige, den Angesehenen in gesonderter Unterredung; ich wollte sicher sein, dass ich nicht ins Leere laufe oder gelaufen bin. Doch nicht einmal Titus, mein Begleiter, der Grieche ist, wurde gezwungen, sich beschneiden zu lassen. Was aber die falschen Brüder und Schwestern, die Eindringlinge, betrifft, die sich eingeschlichen hatten, um unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, auszukundschaften und uns so zu Knechten zu machen - ihnen haben wir uns auch nicht einen Augenblick lang gefügt noch unterworfen, damit die Wahrheit des Evangeliums für euch erhalten bleibe.“ (Galater 2,1-5)

Wieder taucht das Wort Wahrheit auf. Diesmal ist Wahrheit das Gegenteil von dem, was die „falschen Brüder und Schwestern“ etablieren wollten. Was wollten sie etablieren? Das Gesetz! Das geht eindeutig aus einigen Schlagworten wie Beschneidung und Knechtschaft hervor, die immer wieder stellvertretend für das mosaische Gesetz auftauchen. Genau wie in Johannes 8 sehen wir hier also die drei einfachen Gleichungen:


1. Wahrheit = Freiheit,

2. Freiheit ≠ Gesetz,

3. und folglich: Wahrheit ≠ Gesetz.


Wenn nun aber die Wahrheit ist, dass das Gesetz nicht errettet, was errettet dann? Die Bibel ist natürlich voll mit Aussagen über unsere Errettung, daher hier nur zwei der prägnantesten Stellen:

„Sind wir nun aus Glauben gerecht gesprochen, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir im Glauben auch Zutritt erhalten zu der Gnade, in der wir jetzt stehen, und seinetwegen rühmen wir uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.“ (Römer 5,1+2)
„Denn durch die Gnade seid ihr gerettet aufgrund des Glaubens, und zwar nicht aus euch selbst, nein, Gottes Gabe ist es:“ (Epheser 2,8)

Glaube und Gnade sind es, die uns erretten. Das ist die Wahrheit. Das ist, was die Bibel meint, wenn sie von Wahrheit spricht. Es ist die grundlegende Erkenntnis, dass weder das Einhalten von Geboten (was niemand in Perfektion vollbringen kann), noch irgendeine Abstammung noch ein sonstiges eigenes Bemühen uns in Gottes Augen gerecht machen kann. Das einzige, was unsere Beziehung zu Gott heilen kann, ist der Blick auf seinen Sohn, die Einsicht, dass er so war wie wir alle sein sollten, aber nicht sind, und der Glaube, dass Gott uns alle Schuld vergibt und uns mit offenen Armen aufnimmt, wenn wir ihn darum bitten. Mitten drin in dieser unglaublich komplexen und gleichzeitig unglaublich einfachen Wahrheit steht Jesus. Daher ist es selbstverständlich, dass eine der bedeutendsten Aussagen über die Wahrheit von ihm selbst kommt:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14,6)

Ist es nicht geradezu unbegreiflich, was wir allzu oft alles als essenzielle Wahrheit proklamieren, obwohl die Bibel so erfrischend einfach und überschaubar erklärt, was Wahrheit ist? Um nur mal an der Oberfläche zu kratzen: Wahrheit ist nicht, ob der Heilige Geist eine Person oder eine Kraft ist, ob Frauen in der Gemeinde ein Kopftuch tragen sollten oder nicht, ob Homosexualität von Gott verachtet wird oder nicht, ob die Geisttaufe gleichzeitig mit der Wassertaufe stattfindet oder nicht, ob alle Menschen zum Gericht wiederauferstehen oder nur einige Gruppen, oder irgendein anderes Thema, was Christen auf der ganzen Welt in unvereinbare und ewig streitende Lager spaltet. All diese Themen können und sollten diskutiert werden. Zu all diesen Themen hat Gott auch eine klare Meinung (die wir vielleicht erst bei Jesu Wiederkunft eindeutig erkennen werden). Aber wir sollten sehr vorsichtig damit sein, irgendeinen dieser Punkte herauszupicken und als grundlegende Wahrheit hinzustellen. Nichts davon meint die Bibel, wenn sie von Wahrheit spricht. Wahrheit ist, dass Gott in seiner Liebe durch Jesus einen Weg geschaffen hat, wie wir im Glauben zu ihm kommen können, um seine Gnade zu erfahren und irgendwann in Ewigkeit und in Harmonie mit ihm zu leben. Ich hoffe, dass ich mich in der nächsten hitzigen Diskussion daran erinnern werde.

Gottes Segen und bis demnächst!

Euer Daniel

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