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  • Freya

Pause

Die Elternzeit ist vorbei und ich gehe wieder ein wenig arbeiten. In meinem alten Job als Familienpädagogin, der mich vorher nur so semi-glücklich gemacht hat. Dafür verantwortlich waren hauptsächlich die Rahmenbedingungen: Schlechter Rückhalt vom Vorgesetzten, viele Fahrtwege, viele Krisen, viele Kindeswohlgefährdungen, viele Krankheitsvertretungen und somit viele Überstunden. Einfach von allem ZU VIEL. Für den neuen Arbeitsstart hatte ich mir vorgenommen, gut auf mich und meine Gesundheit zu achten und auch mal nein zu sagen, um nicht wieder in eine permanente Überforderungssituation zu fallen. Jetzt bin ich seit einem Monat wieder dabei und momentan echt dankbar dafür, dass es so gut läuft. Denn es gab vorher schon viele Sorgen/Ängste:


Kann ich meine Berufstätigkeit und die Kinderbetreuung gut vereinbaren? Werde ich meinem Kleinkind noch gerecht, wenn ich nicht mehr "Vollzeit" zur Verfügung stehe? Kann ich unsere Bindung gut aufrechterhalten? Kann ich den Familienalltag ohne Stress organisieren? Werde ich gleich wieder mit Einsätzen in Familien überhäuft in denen es "brennt"? Kann ich abends gut abschalten und einschlafen ohne dass die Gedanken anfangen zu kreisen? Wie oben schon angedeutet hatte ich einen sehr guten Start. Sehr behutsam und langsam mit vielen Einführungen, einer neuen, motivierten, am Mitarbeiterwohl interessierten Chefin, neue großzügige Arbeitsräume und einem super tollen ersten Familieneinsatz. Jetzt fehlt nur noch ein persönlicher Dienstwagen, dann wäre ich wunschlos glücklich. In der Rückschau bemerke ich jetzt wie Gott und Jesus wirken und mir diesen positiven Start ermöglicht haben. Die Sorgen werden kleiner. Die Ängste sind momentan ganz verschwunden. Ich fühle mich gut vorbereitet und begleitet für die bevorstehende und bestimmt auch mal kräftezehrende Arbeit.

Nun zur Überleitung und warum ich diese Überschrift gewählt habe. Ich sehne mich im Alltag nach Ruhe und Pausenzeiten. Nichtstun. Zeit für mich. Mal nicht verantwortlich für irgendetwas/irgendwen sein. In den letzten Wochen fiel es mir immer schwerer, Blogbeiträge zu verfassen. Ich merke, dass das Schreiben gerade zu einer Belastung wird und inneren Druck ausübt. Deshalb werde ich jetzt auf unbestimmte Zeit erst einmal pausieren. Es ist Zeit für Selbstfürsorge und Neuorientierung. Ich danke euch für euer Verständnis. Danke, dass ihr diese Zeilen von mir lest/gelesen habt und euch dadurch hoffentlich etwas erbaut, erleuchtet oder gesegnet fühlt(et). In diesem Sinne wünsche ich euch eine ruhige, besinnliche, entspannte und vielleicht auch stille (Vor-)Weihnachtszeit.


"Be still my heart Be still my mind May I still see the magic of that silent night Fill me with wonder Keep mystery alive May peace on earth be my song tonight" (Rend Collective - Silent Night (Be still))

Eure Freya

Rise up and shine!

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