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  • AutorenbildFreya

Lebendigkeit

Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir; aus deiner Hand empfange ich unendliches Glück. (Psalm 16,11)

Was ist eigentlich wirklich wichtig im Leben? Das kann wohl jeder für sich selbst am besten beantworten. Ich frage mich das immer wieder und kann für mich sagen, dass es für mich mit am wertvollsten ist, mich lebendig zu fühlen und andere dabei zu beobachten, wie sie ganz zufrieden im Einklang mit sich und ihrer Umwelt interagieren. 

Doch was bedeutet es, sich lebendig zu fühlen? Ich würde es übersetzen mit ,"im Flow sein", sich mental stark fühlen oder "im Reinen mit mir selbst sein" beschreiben. Vor allem aber verbunden mit dem Leben, der Liebe, mit Gott und Jesus.


Ich brauche dafür einen Rückzugsort, einen Raum für mich allein. Um dieses Gefühl hervorzurufen höre ich gerne Musik, je nach Stimmung mal laut mal leise, tanze, musiziere, bin ganz im Hier und Jetzt. Im Schreibprozess bin ich wieder mal über ein Lied gestolpert, dass Daniel und Lea mal eine Zeitlang wundervoll im Duett gesungen & gespielt haben – ein Gänsehautmoment für mich! Es gehört deshalb auch zu meinen Lieblingsliedern [vielen Dank dafür :-)]: 


Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch bin ich nicht am Ziel angekommen. Aber eins steht fest: Ich will vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen. (Philipper 3, 13-14)

Manchmal gehe ich an einen Ort der Vergangenheit zurück, an dem ich mich sehr frei von Zeit und Ansprüchen gefühlt habe und gleichzeitig so verbunden mit Gottes Schöpfung und der Liebe Jesu.


Diesen besonderen, persönlichen Ort teile ich heute mit euch. 



Ich liege im Schnee auf einem Berg. Ganz allein. Um mich herum ist alles weiß, die Bäume, die Berge und sogar der Himmel. Man kann nicht einmal einen Horizont erkennen. Es ist kalt, doch mir ist warm. Ich fühle mich umarmt von diesen kalten Flocken und vergesse den Raum und die Zeit um mich herum. Es ist wundervoll befreiend. Alles ist still und ich höre nur mich. Ich atme leise und entspannt ein und aus und fühle mich einfach nur geborgen. Gehalten in dieser besonderen Natur. Ich schließe meine Augen, denn dieses Licht ist so, so hell und besonders. Ich fühle mich Gott und Jesus ganz nah und verbunden. Ich bin dankbar und erlöst. Ich bin jetzt. Ich bin hier. Ich lebe. Und das reicht. 


Dazu passend fiel mir ein Lied ein, das mich in letzter Zeit sehr bewegt hat und noch einmal die Perfektion dieser wundervollen Schöpfung ausdrückt in der wir immer noch so frei leben dürfen.

"So steh ich auf Klippen am Rande des Meeres. Von Schönheit ergriffen, als ob sie ′ne Welle wär. Und es klingt so verrückt, ja es ist so verrückt Ich kenne Künstler, die ich wirklich bewunder Doch auf keinem ihrer Bilder geht die Sonne bunter unter Als in Wirklichkeit, aus deiner Hand bin ich, bin ich Du bist der größte Künstler von allen Hängst Planeten auf wie Bilder Poiema, und nennst mich dein Meisterstück Aus deiner Hand bin ich" (Poiema - Koenige und Priester)

Habt ihr auch so einen Ort (kann auch fiktiv sein), an dem ihr euch sehr verbunden mit euch und Gott und Jesus fühlt? Ganz im Hier und Jetzt ohne Ansprüche, Druck und Gesetze? 

Ich wünsche euch so einen Raum von ganzem Herzen, um zu entspannen oder neue Kraft für den Alltag zu bekommen. 


Bis zum nächsten Mal. 


Eure Freya


Rise up and shine! 




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