• Ingo

Ich hatte einen Traum

Mein Traum


Vor einigen Tagen habe ich geträumt.

Wir, die Autoren dieses Blogs, sind mit dem Zug gefahren. Mit einem Zug, wie ich ihn schon in alten Western gesehen habe.

Zusammen gingen wir gerade von einem Wagen zum nächsten, als wir bemerkten, dass die Gleise durchs Wasser führten und der Pegel immer weiter anstieg.

Um nicht nass zu werden, stiegen wir kurzerhand auf das Dach eines Waggons.

Das war irgendwie sehr spannend.

Wir liefen also nun auf dem Dach weiter und blickten dabei auf die Wasserflächen links und rechts des fahrenden Zuges.


Plötzlich passierte es.


Einer von uns stolperte, kam zu Fall und rutschte seitlich das gewölbte Dach herunter. Inzwischen war das Wasser bis über die Fenster angestiegen, so dass er kurz untertauchte. Wir auf dem Dach bemerkten was passiert war und überlegten uns sofort einen Rettungsplan:


Die Idee war schnell gefunden.

Zwei von uns stellten sich mit dem Gesicht zueinander und fassten sich an den Armen. Die Beiden legten sich auf das Blechdach, mit den Füßen zuerst, Richtung Dachkante. So gehalten, konnten sie sich gegenseitig vor dem Abrutschen sichern. Die Anderen hielten mit aller Kraft die Arme der Zwei zusammen. Mittlerweile tauchte der "Unglücksrabe" wieder aus dem Wasser auf. Er konnte sich an einer Art Dachreling festhalten.

Wir riefen ihm zu:


"Hier kannst du Halt finden. Ziehe dich am Fuß hoch. Nimm die Beine als Kletterhilfe!"


Die Unglücksperson verstand sofort, klammerte sich fest und hangelte sich so das Dach hinauf. Schon konnte ihm einer die Hand reichen und zu uns nach oben ziehen.


Gerettet.


Wir freuten uns alle sehr.

Glück gehabt.



Meine Gedanken zu diesem Traum

Wir müssen vorsichtig sein. Dann wäre niemand gestolpert.

Mir fällt dazu ein Gleichnis von Jesus ein. Da geht es um einen vorsichtigen und einen unvorsichtigen Menschen.

Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.(Matthäus 7,24-27)

Vielleicht ergänzt Paulus dieses Gleichnis durch diesen Gedanken.

Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: nicht wie unwissende, sondern wie weise Menschen. (Epheser 5,15)

Und durch diesen.

Passt auf, dass ihr nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste hereinfallt. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle. Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. (Kolosser 2,8-10)

Trotz aller Vorsicht ist in meinem Traum jemand zu Fall gekommen.

Deshalb habe ich noch einen zweiten Ansatz zur "Traumdeutung".

Zusammen sind wir sicher. Wir können uns sogar aus misslichen Situationen heraus retten. Wir haben Vertrauen zueinander und stehen kurzerhand füreinander ein.

Jesus spricht auch von solchen Situationen, wenn er sagt:

Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr nach meinen Geboten lebt, wird meine Liebe euch umschließen. Auch ich richte mich nach den Geboten meines Vaters und lebe in seiner Liebe. Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird. Und so lautet mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für die Freunde hingibt. Und ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch aufgetragen habe. Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn einem Diener sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu bestimmt, dass ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt – Frucht, die bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, worum ihr ihn in meinem Namen bittet. Das ist mein Auftrag an euch: Liebt einander! (Johannes 15, 9-17)
Ich habe ihnen gezeigt, wer du bist. Das werde ich auch weiter tun, damit deine Liebe zu mir auch sie erfüllt, ja, damit ich selbst in ihnen lebe. (Johannes 17,26)

Auch ein Jünger von Jesus schreibt von dieser Lebens- und Herzenseinstellung. Sie kommt von Gott. Sie ist Grundlage für die gesamte Schöpfung. Jesus hat sie uns erklärt und gelebt.

Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. (1. Johannes 5,10)
Und wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1. Johannes 5,15)
Vergesst nicht, dass Gott selbst uns aufgetragen hat: Wer Gott liebt, der muss auch seinen Bruder und seine Schwester lieben. (1. Johannes 5,21)

In meinem Traum hat uns diese Liebe geleitet. Das war und ist ein wunderbares Gefühl und ich danke Gott und Jesus für dieses Verständnis (für diesen Geist).

In diesem Sinne wünsche ich euch viel von dieser Liebe,


Ingo


Die Bibelzitate sind aus der Bibelübersetzung Hoffnung für Alle® (HFA)



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