Ein Moment des Innehaltens
- Lea

- vor 19 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Mein Plan für meinen heutigen Beitrag war eigentlich, über ein Buch zu schreiben, das ich gerade über die Nachfolge Jesu lese. Leider war in den letzten Wochen aber so viel los, dass ich es noch nicht über die ersten paar Kapitel hinaus geschafft habe. Da ich mir erst ein komplettes Bild machen möchte, bevor ich hier eine Empfehlung ausspreche (oder auch nicht), muss der Beitrag also bis zum nächsten Mal warten.
Bei der Überlegung, worüber ich in dieser Woche stattdessen schreiben könnte, war es nicht leicht, einen Ansatz zu finden. In den letzten Wochen war bei mir viel los, aber leider gab es weniges, was inspirierend für einen Beitrag gewesen wäre. Auch der Blick über den Tellerrand meines persönlichen Lebens hinaus, half mir nicht weiter. In den aktuellen Nachrichten findet man eine Menge Themen, die mehr als genug Gesprächspotenzial bieten, doch fürchte ich, dass ich diesen Themen nur schwer gerecht werden könnte.
Daher möchte ich den Beitrag heute dafür nutzen, euch einen Moment zum Durchatmen zu schenken. Einen Moment abseits der schlechten Nachrichten und eine kurze Pause von was auch immer gerade in eurem Leben vorgeht. Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch daran zu erinnern, dass was immer euch gerade belasten mag und auch das Leid, das wir in der Welt sehen, nur temporär sind.

Lasst uns die Gelegenheit nutzen, innezuhalten und unseren Blick erneut auf das Ziel ausrichten, dem wir entgegen gehen: der Wiederkehr Christi und dem Beginn von Gottes Reich unter seiner Herrschaft.
Auch wenn der Weg, den wir gerade gehen, an vielen Stellen beschwerlich sein mag – ganz egal ob durch unsere eigene Situation oder durch das Leid anderer Menschen, das wir ansehen müssen – möchte ich euch dazu ermutigen, euch einen Moment Zeit zu nehmen und euch daran zu erinnern, wohin dieser Weg am Ende führt:
„Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.“ (Offenbarung 21,4-7)
„Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, ⟨war der⟩ Baum des Lebens, der zwölf⟨mal⟩ Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes ⟨sind⟩ zur Heilung der Nationen. Und keinerlei Fluch wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein; und seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und Nacht wird nicht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes einer Lampe und des Lichtes der Sonne; denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Offenbarung 22,1-5)
Wie weit diese Zeit, von der das Ende von Offenbarung spricht, noch entfernt ist, vermag ich nicht zu sagen, doch ich bete dafür, dass sie bald beginnt.
Und ich wünsche euch, dass es euch gelingt, diese Hoffnung auf ein gutes Ende bis dahin nicht aus den Augen zu verlieren – in dieser neuen Woche genauso wie in all den Wochen, die noch kommen, bis die Zeit erfüllt ist und Gott seinen Sohn erneut senden wird.
„Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!“ (Offenbarung 22,20)
Bis zum nächsten Mal!
Eure Lea

Liebe Lea, gerade komme ich nach einem langen Tag mit extra Terminen von meiner Arbeit zur Ruhe und lese deine Worte von heute..... vielen Dank, das tut richtig gut und ist Balsam für die Seele. Oft sind es eben nicht die langen Ausführungen, Erklärungen und Auslegungen, die das Herz direkt berühren, sondern die einfachen Worte der Ermutigung, der Erinnerung und des Trostes, die erbauen und stärken. Das solltest du öfters tun, das kannst du nämlich richtig gut, und von daher war es ein Geschenk, dass du dein Buch noch nicht durchgelesen hast und diese Woche uns alle mit einer Welle von Nachrichten überrollt hat. Da ist eine Besinnung auf das Wesentliche die richtige Medizin und der Kompass Gottes, der uns…