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  • AutorenbildLisa

Das Geheimnis von Ostern

So heißt die Ausstellung in der wir vor ein paar Tagen waren (https://geheimnis-von-ostern.de/). Es ging um das Leben Jesu. Sehr anschaulich konnte man mit allen Sinnen Jesu Lebensweg nachempfinden. Das ganze wurde von ehrenamtlichen Helfern aufgebaut und durchgeführt. Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben und es war sehr schön, die verschiedenen Geschmäcker, Gerüche, Empfindungen und Geschichten zu erleben.


Aber das Bemerkenswerteste und Ergreifendste war, dass die Evangelische Stiftung Neuerkerode (ESN) mit ein paar Personen da war. Die ESN sagt über sich selbst:

"Sie stehen im Zentrum der Arbeit unserer Organisation: Menschen, die wir im Geiste christlicher Nächstenliebe achtsam unterstützen. Wir begegnen jedem Hilfebedürftigen mit allem Respekt, den menschliche Würde erfordert, weil sie unantastbar ist. Das ist das Prinzip des Handelns, in allem, was wir tun. Dafür gibt es uns." (https://www.netzwerk-esn.de/)

Sie ist unter anderem tätig in den Bereichen Pflege und Senioren, Arbeit und Qualifizierung für Menschen mit Handicap, Rehabilitation und Suchthilfe sowie Behindertenhilfe.


Bei der Ausstellung waren zwei Betreuerinnen mit vier Menschen mit Behinderungen. Und das Allerschönste war, mitzuerleben wir sehr die Führung eine von den Vieren bewegt hat. Sie war voller Eifer dabei und hat ohne Hemmungen kommentiert und mit ganzem Herzen mitgefiebert. Als wir beim Abendmahl angekommen waren, meinte sie den Tränen nahe: "Aber danach stirbt Jesus doch!" Es hat sie richtig mitgenommen. Sie schien Jesus sehr nahe zu sein und das so ungefiltert mitzubekommen, war sehr bewegend. Nach Jesu Kreuzigung hatte sie den Wunsch ein Lied zu singen und war ein bisschen geknickt als sie das Lied, was automatisch gespielt wurde, leider nicht kannte und sie nicht mitsingen konnte.


Wir sind manchmal so verkopft und gehemmt, unseren Empfindungen Ausdruck zu verleihen, da war es mehr als erfrischend, das mitzuerleben. Und ich glaube, Jesus war genauso ungezwungen. Einfach weil er sich nicht darum geschert hat, was andere von ihm dachten. Er wusste, dass er anecken würde mit dem, was er zu sagen hatte. Aber er tat es trotzdem. Aus Liebe zu Gott und zu uns. Und er hat sich auch nicht geschämt oder es war ihm unangenehm, von Gott zu erzählen und seinen Empfindungen Ausdruck zu verleihen. Und das alles aus Liebe. Und genauso pur und rein, wie der Glaube der Frau war, so stelle ich mir auch Jesu Glauben vor. Mit so einer Inbrunst liebt auch Jesus uns und hat deswegen alles auf sich genommen, was ihm geschehen ist.

"Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot: Dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Niemand hat grössere Liebe als wer sein Leben einsetzt für seine Freunde." (Johannes 15,9-13)

Und wie Jesus sein Leben eingesetzt hat für uns. Jahrelang hat er so vieles erduldet: Beschämungen, Erniedrigungen, Missbilligungen, Ablehnungen und einiges mehr. Trotzdem hat er immer weiter gemacht und seine Botschaft fast schon positiv renitent weiter verkündet, bis er die größte Last auf sich genommen hat und einen furchtbaren Tod gestorben ist. Das muss wirklich schrecklich und Furcht einflößend gewesen sein, aber zum Glück - Gott sei Dank - ist die Geschichte dort nicht zu Ende.



Für all das, was er getan hat, hat Gott ihn auferweckt, ihn zu sich geholt und zu seiner Rechten gesetzt.

"Jesus aber schwieg. Und der Hohe Priester sagte zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, uns zu sagen, ob du der Messias bist, der Sohn Gottes. Da sagt Jesus zu ihm: Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels." (Matthäus 26,63-64)
"Der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welch reiches und herrliches Erbe er für die Heiligen bereithält und wie überwältigend gross die Kraft ist, die sich als Wirkung seiner Macht und Stärke an uns, den Glaubenden, zeigt. Diese Kraft hat er an Christus wirken lassen, als er ihn von den Toten auferweckte und in den Himmeln zu seiner Rechten setzte: hoch über jedes Regiment, jede Macht, Gewalt und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht allein in dieser, sondern auch in der kommenden Weltzeit genannt wird." (Epheser 1,17-21)

Sodass Jesus auch jetzt noch für uns da ist und wir durch ihn, so wie es in Epheser steht, eine wunderbare Hoffnung haben können.

"Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen ausser dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Menschensohn. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat den Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde." (Johannes 3,13-17)
"Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, ewiges Leben habt." (1. Johannes 5,11-13)

Im ersten Johannes Brief geht es allerdings auch noch weiter. Wenn wir an Jesus glauben, haben wir nicht nur das ewige Leben, sondern wir können auch jetzt schon unsere Probleme und Bitten hervorbringen und uns wird geholfen.

"Und darauf gründet unsere Zuversicht: dass er uns erhört, wenn wir etwas erbitten nach seinem Willen. Und wenn wir wissen, dass er uns erhört, in allem, was wir erbitten, dann wissen wir auch, dass wir erhalten, worum wir ihn gebeten haben." (1. Johannes 5,14-15)

Und das alles aus Liebe.

"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe." (1. Korinther 13,13)

Eure Lisa ❤️

1 Kommentar

1 comentário


Peter
Peter
25 de mar.

Liebe Lisa,

vielen Dank für diesen berührenden Bericht.

Schon oft habe ich mich beim Lesen der Evangelien gewundert, mit welch beeindruckender Klarheit ausgerechnet offenbar geistig behinderte oder psychisch Kranke Jesus als Messias und Sohn Gottes erkannt haben. So ganz anders als die vermeintlich gebildeten und belesenen Zeitgenossen. Diese wunderbar kindliche Klarheit würde uns sicher auch gut stehen!

Curtir
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