• Ingo

Begegne Jesus ...

"Pommes Jesus"

Heute möchte ich euch die Betreiber der evangelistischen Pommesbude in einer nahegelegen Kleinstadt vorstellen.

Es sind Kerstin und Michael Zielke.

Zunächst werde ich die Informationen zusammenfassen, die ich über die beiden im Netz gefunden haben. Dort habe ich verschiedene Zeitungsartikel und kleine filmische Reportagen über sie und ihren Dienst (Geschäftsidee) gefunden.

Daraus sich endwickende Fragen findet ihr dann in einen Interview, für das ich das Paar gewinnen konnte.

Um später im Text zu den Fragen nicht immer wieder die genaue Bezeichnung dieser Fundstellen wiederholen zu müssen, werde ich sie der Reihe nach mit einer Nummer in Klammern versehen. Z.B. (1)



Die Geschichte

Als Michael 2006 nach eigenen Angaben in einem Traum von Gott bekehrt wurden, war er bereits zwei Jahre der Besitzer der Firma Pommes-goldgelb.

Gott spricht zu ihm im Traum.

Es war die Antwort auf seine Frage nach dem Sinn des Lebens. Er geht auf die Knie und bittet um Vergebung. Er lädt Jesus in sein Leben ein und spürt seitdem Freude und Dankbarkeit.

Für Kerstin, seine Frau, war es klar, dass es Gott gibt. Jesus ist für sie der Schlüssel zur Beziehung mit Gott. Auch sie lädt Jesus ein, ihr Herr und Retter zu sein.

In einem weiteren Traum erhält Michael die Vision, in der Pommesbude zu verkünden.

Er setzt die Idee um und die Einnahmen brechen ein.

Beide fragen sich was ist jetzt? Sie wollen Gott vertrauen und treffen eine Entscheidung.

Sie machen weiter. Zunächst Michael allein, jedoch mit der vollen ideellen Unterstützung seiner Frau. Er hält durch und die wirtschaftliche Situation verbessert sich. Einige Kunden haben sich abgewendet. Für sie war das zu aufdringlich. Michael sagt selbst, am Anfang habe er die Menschen "totgequatscht".

Es kamen andere Kunden dazu. Sie waren beeindruckt von der Tiefgründigkeit und empfanden die Ansprache nicht als aufdringlich. Michael möchte einen Impuls geben, eine Segen verteilen. "Gesegnete Mahlzeit".

Die Geschäfte gehen gut und 2013 überlegen sich die beiden, eine zweite Filiale in einer weiteren Kleinstadt zu eröffnen. Diese sollte Kerstin übernehmen. Dazu musste sie ihren Krankengymnastik Job aufgeben und alles auf eine Karte legen. Sie brauchte etwas um diesen Schritt zu gehen. Auf dem Weg haderte sie mit Gott, doch am Ende entschied sie sich für die Arbeit im Imbiss. Die Arbeit für Jesus.

2019 mussten sie die zweite Filiale wegen mangelnder personeller Unterstützung schließen.

Seitdem betreiben Michael und Kerstin beide Standorte gemeinsam. Sie sind abwechselnd in der evangelistischen Pommesbude (so wie sie ihr Geschäft im Untertitel selbst nennen) anzutreffen.

Ich wünsche ihnen schon hier Gottes weitere Unterstützung für ihr Vorhaben.


Interview

Erst einmal vielen Dank für die Bereitschaft und die Zusage zu diesem Interview.

Wir kennen uns ja nicht.

Allerdings war ich immer mal wieder Kunde bei euch. So dass ich behaupten kann, die Entwicklung des Geschäfts aus der Ferne beobachtet zu haben.

Es gibt euch noch, auch in diesen schwierigen Zeiten der letzten Jahre. Vielleicht habt ihr sogar etwas davon profitiert.

Beginnen möchte ich aus aktuellem Anlass mit dieser Frage.

Was sagt ihr zu dem Konflikt in der Ukraine im Kontext eures Glaubens?


Michael

Ich erkenne mehr und mehr die zunehmende Verwirrung der Menschen. Sie reden das Eine und tun das genaue Gegenteil davon.

Sie erfüllen damit quasi die Aussagen der Heiligen Schrift Gottes.

Als Leser der Bibel erkenne ich die von Jesus selbst angekündigten "Zeichen der Zeit".

Der Krieg ist ein weiteres Zeichen. So wie rasant zunehmende Katastrophen, Aufstände, Hungersnöte, Feuersbrünste, Trockenzeiten und vieles mehr.

Jesus berichtet davon im Zusammenhang der noch stattfindenden Ereignisse der Weltherrschaft des Antichristen für 7 Jahre, der Entrückung der Gemeinde Jesu in den Himmel und der dann stattfindenden Wiederkunft Jesu mit seiner Gemeinde, um sein 1000 jähriges Reich aufzurichten auf dieser, seiner Erde.


Und jetzt zu euch und eurer Berufung.

In einem Artikel in der Kreiszeitung (1) - Pommes mit Ketchup und Gottes Segen am Imbissstand - November 2021, habe ich diese Aussage von Michael gelesen. Du berichtest hier von deinem Traum und deinem Bekehrungserlebnis.

„In diesem Grübeln war plötzlich der Herr da und sprach zu mir: Der Sinn des Lebens bin ich, der Schöpfer, der Dich geschaffen hat.“

Das sei zunächst ein Riesenschreck gewesen. „Ich dachte: Du hörst Stimmen und bildest dir Geschichten ein, vielleicht hast du einen Tumor im Hirn und wirst verrückt.“ Mit der Zeit sei ihm dann klar geworden, dass er bekehrt worden sei.

„Und dann wollte ich die gute Botschaft auch weitergeben.“

Woher kam dieses Wissen über Gott?

Michael

Es war ein plötzliches inneres sich sicher sein. Man kann es auch eine Erleuchtung nennen. Eine Tatsache dass es tatsächlich Gott gibt und seine Existenz meinem Leben erst den Sinn seines Seins gibt.

Hattet ihr wirklich vorher noch nichts von Gott und Jesus gehört.

Auch nicht als Kinder und Jugendliche im Religionsunterricht?

Kerstin und Michael

Natürlich hatten wir durch die Konfirmation in der Jugend oder im damaligen Religionsunterricht in der Schule schon von Jesus gehört. Auch haben wir in den Jahrzehnten schon mal den einen oder anderen Film von Jesus oder Gott gesehen. Da gibt es ja viele Klassiker wie Z.B. den mit Charlton Heston in "Die zehn Gebote".

Was bedeutet die Bibel für euch?


Kerstin und Michael

Die Bibel hatte 40 Jahre keine wirkliche Bedeutung für uns. Es gab zwar eine im Bücherregal, doch wurde sie nie gelesen. Wenn man mal kurz reinschaute, dachte man doch gleich, oh Mann, was für ein alter Schinken mit alten Geschichten. Das hat mit meinem Leben nichts zu tun.

Heute ist es genau anders herum. Die Bibel ist Gottes Wort. Sie ist das Handbuch Gottes für den Menschen, um ziel- und sinnerfüllt leben zu können.

Sie ist wie ein mehrdimensionales Buch voller Weisheit und Schönheit, unendliche Kraft und zeigt wie Gott ist und wie sehr er an uns Menschen interessiert ist. Es wundert uns nicht, das dieses Buch bis heute das meistverbreitete und meistgelesene Buch der Menschheitsgeschichte ist.

Kerstin

Ja, genau. zusammen in der Bibel zu lesen ist darüber zu sprechen. Sich auszutauschen. Und so immer tiefer in die Erkenntnis unseres himmlischen Vaters zu kommen. Und seinen guten Plan für die Menschheit zu verstehen.


In einem Film von Club 700.TV (2) - Fastfood Evangelium - Mai 2016 ist mir aufgefallen, dass ihr bei der Beschreibung eurer Erlebnisse mit Gott davon sprecht:


"Gott hat gesagt"


Wie kann ich mir das vorstellen?

Spricht Gott mit einer Stimme zu euch?

Wenn ja, wie ist der Klang seiner Stimme?

Michael

Gott spricht auf verschieden Art und Weise.

Durch sein Wort die Bibel - das ist klar.

Durch Träume. Wow. Träume vom Herrn hauen einen um. Da hast du dann lange dran zu denken, um die Information des Traumes ganz zu verstehen.

Kerstin

Ja. Und oft auch durch andere Menschen. Die plötzlich eine Antwort bringen, zu der Frage, die man Jesus gestellt hat. Auch hört man den Herrn im Herzen, wenn man in sich hinein hört. Ein leises tiefsitzendes Flüstern.


Michael

Wir erleben auch jeden Tag verschiedene Dinge, die wir "Wegmarkierungen" nennen. Das können ganz unterschiedliche Situationen sein, durch die wir immer wieder erkennen, dass unser Vater bei uns ist. Mit uns geht. Uns nie verlässt.


In einem weiteren Zeitungsartikel im WeserKurier (3) - Bei Fast Food über Jesus sprechen - März 2012 habe ich aufgenommen, dass ihr keiner Glaubensgemeinschaft und keiner Kirche angehört.

Ihr werdet dort als freie Christen bezeichnet.


Ist das heute auch noch so?

Was bedeutet freier Christ für euch?

Teilt ihr das Abendmahl - Gedächtnismahl irgendwo?

Kerstin

Wir treffen uns immer mal wieder mit anderen an Jesus Gläubigen. Nicht regelmäßig. Aber immer ist es sehr schön, gemeinsam zu essen, zu singen, zu beten, einfach Zeit miteinander zu verbringen.

Michael

Wir haben im Laufe der Jahre erkannt, dass es unsere direkte, persönliche Beziehung zu Jesus – unserem Rettergott ist, die uns GOTT als unseren Papa oder Vati nahegebracht hat. In keiner Kirche oder Gemeinde konnten wir das bisher finden. Immer war es eher das System Kirche oder eben „die Gemeinde“, denen die Geschwister folgten. Weniger dem HERRN & GOTT Jesus – quasi als Mittelpunkt, Grund und Zweck der Gemeinschaft. Und das macht uns eher traurig. Außerdem sind wir froh, wenn Kerstin und ich wenigstens einen Tag in der Woche zusammen frei haben, an dem wir etwas gemeinsam machen. Und das muss nicht zwingend „in die Gemeinde gehen“ sein.

Zum Abendmahl: wir beide nehmen jeden Tag zusammen das Abendmahl. Wir essen vom Fleisch des Opferlammes Jesu, indem wir Brot teilen und essen. Das stärkt uns und unseren Körper und hält uns gesund. Und trinken sein vergossenes Blut, in dem wir Wein oder Traubensaft trinken. Dadurch sind wir uns bewusst darüber, dass wir Teilhaber des Neuen Bundes der GNADE GOTTES sind. Und, dass unsere Sünden im Werk Jesu ein für alle mal vergeben sind. Nun sind wir durch dieses Werk also zur Gerechtigkeit GOTTES erklärt worden. Und das, obwohl wir immer noch fehlerhaft handeln!

Kerstin, in dem Film (2) sprichst du davon, dass du deine Arbeit als Krankengymnastin aufgeben musstest, um ein zweites Geschäft zu eröffnen.

Wie hat Gott dich bzw. was hat dich damals überzeugt?

Hast du diesen Schritt jemals bereut?


Kerstin

Nein. Es war richtig mich zu entscheiden, meine Kraft und mein Wirken ganz dem HERRN zur Verfügung zu stellen. Ich sprach vor ca. 10 Jahren darüber mit ABBA und plötzlich verstand ich im Herzen.

“Komm ganz in meinen Dienst, mein geliebtes Kind!“.

Und das tat ich dann ja auch.

Wie hast du diese Entscheidung erlebt?

Michael

Ich habe mich total gefreut darüber. Es ist sehr schön gemeinsam einen Dienst zu haben, der den HERRN verherrlicht und den Menschen gefällt. Außerdem „schmeckt“ es den Leuten ja auch, uns beide zu erleben!

Michael, du erzählst in dem Bericht davon, dass du die Leute voller Euphorie „totgequatscht“ hast.

Das ist heute scheinbar nicht mehr so.


Wie würdest du dein Tun heute beschreiben?

War es ein Fehler?

Wo hat Gott dich verändert?


Michael

Ich denke, meine persönlich größte Veränderung bezüglich meines Wirkens, ihnen Jesus näherzubringen, wuchs über Jahre hinweg. Ich bin so zutiefst vom HERRN Jesus begeistert, dass ich diese Freude natürlich gerne mit jedem teilen möchte. Doch nicht jeder kann dem folgen. Es gibt dazu ja auch immer wider ablehnende Haltungen meiner Mitmenschen. Das verletzte mich natürlich. Manche greifen Jesus verbal ziemlich heftig an. Da wollte ich dann meinen König verteidigen. Doch ich verstand irgendwann, dass GOTT keine Verteidigung braucht.

ER ist GOTT!

Du kannst IHN durch Jesus Christus als deinen ewigen Vater kennenlernen oder du willst es eben nicht. Es ist alleine deine Entscheidung. Mit all ihrer Tragweite und Auswirkung. Mein Job und eben auch Kerstins ist es, einfach Zeuge zu sein. IHN zu bezeugen, von IHM zu sprechen. Zu zeigen, wie gut es uns IN IHM geht. Ich bin also heute weiser, kann besser abschätzen , was wann dran ist. Wo es besser ist zu schweigen, wo es dran ist zu handeln.


Wie hast du deinen Mann erlebt?


Kerstin

Das sehe ich genauso. Manchmal ist es alleine nur dran, jemanden – wenn es so sein soll – nur zu umarmen und festzuhalten. Das Gefühl von Wert und Annahme zu geben. Ganz ohne Worte. Ein anderes mal ist es ein Rat, ein Gebet, ein Segen – oder auch ein gemeinsames Schweigen!


Weiterhin wird Michael zitiert.

Er glaubt: „Die Gäste kommen, weil Gott sie hierher zieht. Es ist der Segen Gottes, der im Essen mitschwingt.“

Segen Gottes, das ist ein alter Begriff, den wahrscheinlich viele Menschen mit ihren Erfahrungen in der Kirche verbinden.

Warum benutzt du ihn?

Was macht ihn für dich so modern?


Michael

= SEGEN! Es ist eine reale Kraft Gottes. Etwas das wirklich etwas bewegt, verändert, verbessert. Stelle man sich doch nur einmal vor. Der Kunde bekommt sein Essen, bezahlt und ich reiche ihm den Teller und sage völlig ernst gemeint…“ich wünsche Ihnen eine verfluchte Mahlzeit!“ Das würde den Kunden sehr schocken, ihn verunsichern. Selbst wenn dieser, SEGEN und FLUCH gar nicht wirklich in der Dimension der Wirkungsweisen unterscheiden könnte! Nein, nein, - SEGEN ist LEBEN. SEGEN ist Gesundheit. Im Segen Gottes sind seine guten Gedanken und Kraftwirkungen für uns Menschen enthalten, die ER für uns bereithält – weil ER uns über alle Maßen sehr liebt!


Würdest du den Sachverhalt auch so ausdrücken?


Kerstin

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können!


In einem Film habe ich Michael mit seinem Auto ankommen gesehen.

Ein schöner gelber Sportwagen. Passend zum Geschäft.

Auf dem Nummernschild steht ### - JC 777

Welche Botschaft ist damit gemeint?


Michael

Eine nette Geschichte, die Sache mit dem Kennzeichen. Vom Sinninhalt ist klar: JC steht für Jesus Christus, die 7 steht für die Vollkommenheit GOTTES. 777 für den Vater, den Sohn, den heiligen Geist – also der dreieinige vollkommene GOTT. Ich habe einen Anhänger, der hat dieses Kennzeichen: CJ 777. Eines Tages kam vor Jahren ein Bruder im HERRN zur Pommesbude. Er hatte eben dieses Kennzeichen. Und ich sah es und sprach ihn an, ob er es mir überlassen wolle. Ich würde ihm die Kosten einer Umkennzeichnung zahlen. Doch er wollte nicht. Dieser Bruder kam immer mal wieder, doch auch weitere Nachfragen änderten seine Meinung nicht. Ich gab das ganze im Gebet an meinen Vater ab. Sagte: "HERR, ich hätte gerne genau dieses Kennzeichen, um deinen Sohn zu verherrlichen.“ Es verging ein weiteres Jahr. Ich saß zuhause beim Abendessen. Da hatte ich einen inneren Impuls, eine leise Stimme, die sagte:“Geh ins Internet auf die Seite des Landkreises. Und sieh nach „Wunschkennzeichen“. Das tat ich. Ich gab JC ein und scrollte durch. Da stand es. Hammer. JC 777. Dieses Kennzeichen war frei. Ich reservierte es sofort. Später kam mir dieser speedgelbe Porsche ins Visier. Da hatte ich das richtige Auto zur richtigen Nummer. Auf dem Nummernschildhalter steht: Jesus Christus kommt bald! Seid bereit! Ich schätze der HERR hat es schon ungezählte Male genutzt, wenn Menschen dieses Auto anschauen. Der Bruder, der das Kennzeichen vorher hatte, so hörte ich, ist nach Afrika ausgewandert. Er macht da Missionsarbeit.

Kerstin

Man kann dazu stehen, wie man möchte. Uns jedenfalls zeigt es, wie sehr unser Vati uns liebt und wie sehr ER sich in unseren Augen verherrlicht. Das Ganze hat auch genauso gewirkt bei den Kennzeichen JC 111 und CJ 111. Ist das wichtig? Für viele sicher nicht. Für uns ist es GOTTES Wirken an uns und zeigt SEIN Interesse an uns!


Ihr sprecht von Anfeindungen, die ihr in euren Geschäften erlebt.

Ich will hier mal einige davon teilen, um den Lesern eine Vorstellung davon zu geben.

Unter einem Film von Radio Bremen TV buten und binnen (4) - Göttliche Currywurst in Verden - November 2010 konnte ich folgende Kommentare lesen:


vor einem Jahr - 2021

Der Kerl besitzt 50 Harleys oder so. Ok ist sein Hobby aber ist es besonders christlich so viel Geld zu verpulvern?


vor 2 Jahren - 2020

Ich hole mir dort nur was wenn seine Frau in der Bude steht. Er ist unsympathisch und aufdringlich, aber seine Frau ist ein richtig lieber Mensch.

vor 7 Jahren - 2015

Wenn diese Pommesbude den Koran verkünden würde, wäre der Budenbesitzer schon längst des Landes verwiesen... aber wenn's christliche Missionarsarbeit ist, ist das ganze Projekt plötzlich eine total faszinierende Idee.


Wie seid ihr mit solchen Aussagen umgegangen und wie geht ihr mit solchen Aussagen um?

Schüchtern sie euch ein?

Findet ihr das ungerecht?

Fühlt ihr euch in die richtige Schublade eingeordnet?


Kerstin

Wir erlebten im Leben beides. Mangel und Überfluss. Doch warum will sich jemand im Mangel aufhalten, wenn doch in der Beziehung zum ewigen GOTT Überfluss zugesagt ist? Das ist ja nicht nur finanzielles Gelingen. Es ist vor allem Friede im Herzen, Freude am Leben, Gelingen im Tun, vollumfängliche GESUNDHEIT, Mut statt Angst, Hoffnung statt Hoffnungslosigkeit. ES IST LEBEN IM ÜBERFLUSS – und genau diese Art LEBEN verspricht unser Rettergott Jesus den Menschen in seinem Wort der Bibel. Und unterschreibt diese Zusagen durch SEIN Blut am Kreuz von GOLGATHA, vergossen – zur Vergebung unserer Schulden.


Michael

Ich sagte es ja schon. Weder muss ich GOTT verteidigen, noch muss ich mich schämen dafür, gesegnet zu sein. Meinem Vater gehört das Universum, alles, mit allem, was darin ist. Ich bin SEIN Sohn. Genauso geliebt und wertgeschätzt, wie Jesus selbst. Wer ist ER, der mir nicht in SEINER Fülle begegnet und mir nicht Anteil gibt an ALLEM, was SEIN ist. Zumal Jesus genau das auch sagt. Wenn Menschen uns anfeinden, so kämpfen sie eher gegen den HERRN, als gegen uns. Warum auch? Sie sind an uns ja kaum interessiert. Wie wir leben, was wir tun. Doch ist Neid all zu oft ein Indikator dafür, dass Erfolg und Gelingen Reaktionen hervorrufen. Ich würde ihnen also gerne erklären was SEGEN ist, wie man FLUCH loswird, wie das LEBEN in Jesus Christus gelingt. Und da sind wir ja wieder mitten in diesem Interview!


Michael, du bist Motorradfan, wie wir es in einem der Kommentare lesen konnten.

Im o.g. Artikel (3) habe ich gelesen, dass du auch Werbung in einer Biker-Zeitschrift geschaltet und zum Besuch aufgerufen hast.

Sind schon viele "Biker" vorbei gekommen?


Michael

Ja, es kommen immer wieder Biker vorbei. Wir werben ja seit Jahren im KRADBLATT, einem monatlich erscheinenden Bikermagazin. Super ist, dass der Herausgeber selbst im Laufe der Zusammenarbeit zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kam. Ich bin gerade dabei Mitglied bei den „Ambassadeurs for Jesus“ werden zu wollen. Das sind Brüder, die im Bereich der Motorradgruppen die frohe Botschaft von Jesus Christus weitergeben.


Oder kommen die auch nur, wenn du da bist? ;-)


Kerstin

Ich fahre ja selbst auch Motorrad. So hat man immer wieder Gelegenheit am Imbiss auch über dieses Thema zu sprechen. Da kommt bei Schutzengeln & Co. auch immer das Gespräch auf Glauben.

Michael wird weiter zitiert:

"Gott will über mich die Menschen erreichen".


Woher kommt eure Sicherheit, die aus diesen Worten spricht?


Kerstin

Wir haben auch immer wieder Menschen, die weite Wege auf sich genommen haben, um zu uns zu kommen. Bei den Gesprächen erfahren wir ja dann, warum und weshalb sie zu uns kommen.


Michael

Unser HERR gebraucht uns ja täglich, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir erleben SEIN Handeln an uns und anderen. Auch hört ER unsere Gebete. Denn es kommen ja immer wieder Menschen und berichten darüber, was und wie sich in dieser oder jener Angelegenheit etwas zum Besseren verändert hat, nachdem wir gemeinsam darüber gebetet haben.


Wozu möchtet ihr die Menschen, die zu euch kommen, ermutigen?


Kerstin

Komm zu Jesus und nimm IHN im Herzen an. Lerne IHN kennen und erlebe SEINE Kraft, SEINE LIEBE.


Michael

Lasst euch versöhnen mit dem lebendigen GOTT. ER ist nicht sauer auf Euch. ER will nur euer Bestes. ER hat SEINEN Zorn über eure Sünden auf SEINEN geliebten Sohn Jesus geworfen. Kommt nun und nehmt SEIN Angebot der Vergebung und des ewigen Lebens an. Erkennt IHN, wie ER euch kennt. Und werdet geheilt! Das ist das Ansinnen, das uns treibt und motiviert.


Ich bin am Ende meiner Frageliste angekommen.

Möchtet ihr noch etwas sagen?

Der Raum ist da.


Kerstin

Ich hoffe sehr, dass es uns Christen gelingt, die jahrhundertealte Prägung des richtenden GOTTES zu überwinden, um den liebenden Vater zu erkennen, der im Sohn Jesus mit uns und der Schöpfung versöhnt ist. Doch das erfordert Mut und gefällt unserem Stolz nicht sehr. Menschen wollen immer etwas dazutun, leisten, beisteuern. Sich einfach beschenken zu lassen, scheint der höchste Grad des menschlichen Ansinnens.

Michael

Ich bete darum, dass es mir und anderen mehr und mehr möglich ist, unsere Vollmacht und Autorität zu erkennen, die uns vom HERRN gegeben wurde. Dann werden wir fragen: Papa, was kann ich tun, damit DU durch mich DEIN Reich hier auf Erden baust. Damit DEIN Wille in mir und meinem Umfeld geschieht. Wie stehe ich DIR am effektivsten zur Verfügung? Denn wir leben in einer spannenden Zeit der Menschheitsgeschichte – das ist mal klar!


Vielen Dank dass ich euch etwas mehr kennenlernen durfte.

In diesem Sinne, bis bald an der evangelistischen Pommesbude.


Ingo




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